Cloud, Location Intelligence und Data-Governance Datenmanagement der Zukunft

Ein Gastbeitrag von Ralf Krämer*

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Immer mehr Unternehmen priorisieren Cloud-Anwendungen im Rahmen ihrer IT- und Unternehmensstrategie. Das Ziel ist zum einen die Einsparung enormer IT-Kosten, aber auch die Erschließung neuer Anwendungsfälle, um die immer wichtiger werdende Analytik im Unternehmen voranzutreiben.

Datenintegrität wird immer wichtiger für Unternehmen, um Geschäftsentscheidungen zu treffen, die auf aktuellen und vollständigen Daten beruhen.
Datenintegrität wird immer wichtiger für Unternehmen, um Geschäftsentscheidungen zu treffen, die auf aktuellen und vollständigen Daten beruhen.
(Bild: Andrey Popov - stock.adobe.com)

Agilität und Skalierbarkeit der Cloud sind wichtige Gründe für Unternehmen, die IT-Strategie zu modernisieren – das erleben wir im täglichen Austausch mit unseren Kunden und wird uns auch so von ihnen explizit bestätigt. Die Cloud ist die Zukunft der Unternehmen und die Modernisierung der Strategie ist der Weg dorthin.

Dies erfordert sehr flexible und moderne Datenplattformen oder Data-Warehouse-Strukturen. Die große Herausforderung besteht darin, diese oft enormen Datenmengen sauber zu migrieren und eine nahezu Echtzeit-Synchronisation zwischen den Systemen herzustellen. Cloud-Migration ist ein strategisches Unterfangen.

Um es effektiv zu bewerkstelligen, sollten Unternehmen mit einer umfassenden Bewertung der vorhandenen Datenbestände, der strategischen Geschäftsziele und der derzeit bestehenden Data-Governance-Struktur beginnen. In der Regel wird ein Mainframe nicht sofort ersetzt, sondern es wird gleichzeitig eine Cloud-basierte Analyseinfrastruktur entwickelt, die mit aktuellen Daten aus dem Mainframe versorgt werden muss.

Webdienste in kleinem Maßstab

Ein weiterer Trend ist die Abkehr von der Idee der monolithischen Plattform und die Entwicklung hin zu Microservices, die auf Verbrauchsbasis über Webservices lizenziert werden können.

Der Unterschied zwischen Microservices und monolithischer Architektur besteht darin, dass Microservices eine einzige Anwendung aus vielen kleineren, unabhängig voneinander einsetzbaren Diensten zusammensetzen, im Gegensatz zum monolithischen Ansatz einer großen, eng gekoppelten Anwendung.

Breitere Benutzerbasis im Unternehmen

Der Bedarf an Datentransparenz und -kontrolle nimmt unternehmensweit zu, auch im Vertrieb und Marketing. Um Kampagnen zu starten, müssen Benutzer im gesamten Unternehmen und wichtige Entscheidungsträger auf diese Daten zugreifen und sie lokalisieren, verstehen und nutzen können.

Aufgrund der technischen Sprachen und Tools ist die IT-Abteilung jedoch in der Regel der einzige Unternehmensbereich, der in der Lage ist, Daten zu verwalten und für umfangreiche Analysen vorzubereiten. Datenkataloge ordnen die Daten in einem einfachen und leicht verständlichen Format an, damit alle Nutzer sie verstehen und verwenden können. Dies trägt dazu bei, dass die Anwender nicht mehr von der IT-Abteilung abhängig sind.

Demokratisierung und Self-Service

Durch die Demokratisierung der Daten haben praktisch alle Mitarbeitenden mit Berechtigung die Möglichkeit, Daten zu nutzen, um bessere Entscheidungen zu treffen. So können Benutzer beispielsweise Kundeninformationen wie Standort oder demografische Profile nutzen, um die richtige Zielgruppe für eine neue Marketingkampagne zu finden.

In vielen Unternehmen muss man dazu ein neues IT-Ticket erstellen, die Situation erklären und sich dann in die Warteschlange einreihen. In Unternehmen mit einem effektiven Programm zur Datendemokratisierung ist es nur eine Frage der Auswahl und Analyse der Informationen mit einem Self-Service-Ansatz.

Der Bedarf an Daten nimmt zu

Da die Datenmenge künftig enorm zunehmen wird, ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, neue Technologien und Trends wie Cloud, Location Intelligence und Data-Governance jetzt in ihre Unternehmensstrategie zu integrieren, um für die nahe Zukunft gewappnet zu sein.

Ralf Krämer, Precisely Software GmbH.
Ralf Krämer, Precisely Software GmbH.
(Bild: Precisely)

Mit der richtigen Datenintegrität wird dadurch ein enormer Wettbewerbsvorteil erschaffen und sie erhöht das Vertrauen, dass Geschäftsentscheidungen auf aktuellen und vollständigen Daten beruhen.

* Der Autor Ralf Krämer ist Senior Solution Specialist bei Precisely.

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