Managed Security Controlware kombiniert MDR und VMS für mehr Cybersecurity

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Controlware erweitert sein Cyber-Defense-Portfolio um Managed Detection & Response und Vulnerability Management Services. Der kombinierte Ansatz soll Bedrohungen schneller erkennen, Schwachstellen priorisieren und interne IT-Teams entlasten.

Mit automatisierten Angriffen können klassische Sicherheitslösungen kaum mehr mithalten. Controlware kombiniert daher MDR und VMS, um sicherheitsrelevante Ereignisse rechtzeitig erkennen und darauf reagieren zu können.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Mit automatisierten Angriffen können klassische Sicherheitslösungen kaum mehr mithalten. Controlware kombiniert daher MDR und VMS, um sicherheitsrelevante Ereignisse rechtzeitig erkennen und darauf reagieren zu können.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Automatisierte Angriffe erschweren es Unternehmen und Behörden, sicherheitsrelevante Ereignisse rechtzeitig zu erkennen. Klassische Sicherheitslösungen reichen laut Controlware dafür zunehmend nicht mehr aus. Der IT-Dienstleister baut deshalb sein Portfolio im Bereich Cyber Defense mit Managed Detection & Response (MDR) und Vulnerability Management Services (VMS) aus.

„Moderne Cyberangriffe sind hochgradig automatisiert und schwer zu erkennen. Klassische Sicherheitslösungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen“, erklärt Marius Doppler, Senior Consultant Managed Services bei Controlware. Für eine frühzeitige Erkennung und Reaktion seien kontinuierliche Überwachung, intelligente Analyseverfahren und spezialisierte Security-Teams erforderlich.

MDR verknüpft Erkennung und Reaktion

Die MDR-Services kombinieren Endpoint Detection and Response und Extended Detection and Response mit einem Security Operations Center (SOC). Dort werden sicherheitsrelevante Events rund um die Uhr dokumentiert, korreliert und bearbeitet.

Der Ansatz zielt darauf, Reaktionszeiten zu verkürzen und interne IT-Abteilungen zu entlasten. Für Unternehmen bedeutet das, dass die Überwachung der IT-Infrastruktur nicht allein auf den eigenen Ressourcen liegen muss.

VMS strukturiert das Schwachstellenmanagement

Vulnerability Management Services ergänzen die Angriffserkennung um eine präventive Komponente. Regelmäßige Scans identifizieren Schwachstellen in der IT-Infrastruktur. Anschließend werden die Risiken priorisiert und geeignete Maßnahmen wie gezieltes Patch-Management eingeleitet.

Damit lassen sich potenzielle Angriffspunkte reduzieren und Sicherheitslücken systematisch bearbeiten. Entscheidend ist dabei nicht allein die Zahl der gefundenen Schwachstellen. Erst die Bewertung nach Risiko und Dringlichkeit schafft eine belastbare Grundlage für die nächsten Schritte.

Weniger Datenflut, klarere Prioritäten

Controlware stellt den kombinierten Ansatz klassischen SIEM-Systemen gegenüber. Der Anbieter argumentiert, dass MDR und VMS eine stärker fokussierte Sicherheitsstrategie ermöglichen. Statt große Datenmengen ohne eindeutige Priorisierung auszuwerten, sollen kontextbasierte Analysen und gezielte Maßnahmen den Ressourceneinsatz verbessern.

Diese Einschätzung verweist auf ein bekanntes Problem im Security-Betrieb. Viele Meldungen helfen wenig, wenn interne Teams nicht über ausreichend Zeit und Fachwissen zur Bewertung verfügen. Managed Services können diese Lücke teilweise schließen. Sie ersetzen jedoch nicht die Abstimmung über Zuständigkeiten, Eskalationswege und Patch-Prozesse.

Relevanz für das Systemhausgeschäft

Für IT-Dienstleister ergeben sich aus dem kombinierten Modell mehrere Ansatzpunkte:

  • MDR als laufende Überwachungs- und Reaktionsleistung anbieten.
  • VMS schafft ein planbares Servicefeld rund um Scans, Risikobewertung und Patch-Management.
  • Die Verbindung beider Leistungen ermöglicht eine engere Verzahnung von Erkennung und Prävention.
  • Kunden erhalten eine klarere Priorisierung ihrer Sicherheitsmaßnahmen.
  • Ein Dienstleister kann interne Security-Ressourcen ergänzen.

Gleichzeitig müssen IT-Dienstleister den eigenen Sicherheitsbetrieb realistisch bewerten. Wer MDR oder VMS anbietet, benötigt definierte Prozesse für Monitoring, Incident Response, Schwachstellenbewertung und die Nachverfolgung von Maßnahmen. Ein reiner Lösungsverkauf reicht dafür nicht aus.

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