Hardware, Infrastruktur, Services und Lösungen Channel-Wachstum mit Lenovo 360

Von Sylvia Lösel

Mit einem Rundum-Channelprogramm will Lenovo seinen Partnern ab sofort neue Wachstumschancen eröffnen. Unter dem Namen Lenovo 360 bindet der Hersteller sein gesamtes Portfolio in ein Partner-Framework ein. Welche Geschäftsmöglichkeiten entstehen dadurch?

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Über den Tellerrand schauen und mit neuen Geschäftsfeldern mehr Umsatz generieren - das ist der Gedanke von Lenovo 360.
Über den Tellerrand schauen und mit neuen Geschäftsfeldern mehr Umsatz generieren - das ist der Gedanke von Lenovo 360.
(Bild: oatawa - stock.adobe.com)

Dieter Stehle, General Manager Lenovo
Dieter Stehle, General Manager Lenovo
(Bild: Lenovo)

„Viele Kunden wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und sich nicht mehr um die IT kümmern. Das ist eine Riesenchance für uns und die Partner“. Es geht also darum, Hardware, Infrastruktur, Services und Lösungen passgenau an den Kunden zu bringen, erläutert Oliver Rootsey, Director Channel/SMB bei Lenovo Deutschland. Und dafür sind die Partner sowie die Distribution die entscheidenden Beschleuniger, ergänzt Dieter Stehle, General Manager beim Hersteller. Um nun also die PS auf die Straße zu bringen, die dem Portfolio von Lenovo innewohnt, bündelt der Hersteller seine Kräfte in einem neuen Partnerprogramm namens Lenovo 360, das in Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern entwickelt wurde.

Anreize für neues Geschäft

Oliver Rootsey, Director Sales Channel bei Lenovo
Oliver Rootsey, Director Sales Channel bei Lenovo
(Bild: Lenovo)

Es geht darum, für Partner Anreize zu schaffen, künftig nicht nur Geschäft mit einem Geschäftsbereich zu generieren, sondern mit mehreren. Denn es gibt immer mehr Kunden, die eine Kombination von Produkten einsetzen wollen. Das beginnt bei Smartphones und geht zu Collaboration-Lösungen, das reicht von Clients zum Datacenter und von Kauf- bis hin zu Service- und Mietmodellen.

„Unsere Partner haben ein sehr großes Vertrauen in uns beim PC-Geschäft. Es gibt keinen Grund, warum wir in den anderen Bereichen nicht genauso erfolgreich mit ihnen sein können", wirbt Rootsey. „Wir waren auch noch nie so nah zusammen. Etwa bei Edge-Produkten, die von PC-Spezialisten gebaut und mit Datacenter-Bausteinen angereicht sind. „An diesen Hebel wollen wir ran. Sprich Partner, die gutes PC-Geschäft machen, auch für das Datacenter- und Solution-Geschäft mobilisieren", bringt Stehle es auf den Punkt. Aber auch neue Partner, die schon Datacenter-Geschäft unterwegs sind, allerdings bislang nicht mit Lenovo, wolle man adressieren. Wer obendrein auch noch das TruScale-Angebot des Herstellers nutzt, bekomme weitere attraktive Konditionen. Rabatt-Programme zur Beschleunigung wie die Initiativen ‚Better Together‘ und ‚TruScale Accelerator‘ geben Partnern die Möglichkeit, ihre Einnahmen um 30 Prozent oder mehr bei Verkäufen über das gesamte Produkt- und Lösungsportfolio von Lenovo sowie bei Verkäufen über as-a-Service zu steigern.

Kurzum – bei Lenovo 360 soll für jeden etwas dabei sein, auch für diejenigen, die einfach ihren Status quo beibehalten möchten.

One-Stop-Shop

„Mit Lenovo 360 haben wir schlüsselfertige Marketingmaterialien und -kampagnen entwickelt, die unsere Partner nutzen können, um mit den aktuellsten Lösungs- und Serviceinformationen so schnell wie wir auf den Markt zu kommen", fügt Pascal Bourguet, Global Channel Chief bei Lenovo hinzu. „Darüber hinaus stellen wir noch mehr Ressourcen in Form von Experten zur Verfügung.“

Aber auch in Tools hat Lenovo investiert. So soll es möglich sein, einen Vorgang in einem Tool zu erledigen. „Ob man nun alles von Lenovo bezieht, oder eigene Services addiert, ob man ein eigenes Branding hinzufügt, kauft oder das As-a-Service-Konzept verfolgt: das System ist ein One-Stop-Shop“, erläutert Rootsey.

„Unsere Partner haben ein sehr großes Vertrauen in uns beim PC-Geschäft. Es gibt keinen Grund, warum wir in den anderen Bereichen nicht genauso erfolgreich mit ihnen sein können"

Oliver Rootsey, Channelchef bei Lenovo

Damit der Austausch lebendig bleibt. gibt es seit kurzem einen Partner-Zirkel, der auch regional gestaltet werden soll. „Wir schätzen das Knowhow der Partner. Zusammen mit Distributoren, großen und kleinen Partnern wollen wir gemeinsam voneinander lernen. Wir wollen Sparrings-Partner", erläutert Stehle.

Welche Rolle spielen Partner bei TruScale?

Bei alldem bleibt die Distribution ein elementarer Partner. „Das Enablement der Partner ist uns enorm wichtig. Es geht darum, diese zu rekrutieren und auszubilden und dabei ist das Kontextwissen der Distribution enorm. Sowohl im Datacenter gehen relevante Geschäftsanteile über die Distribution als auch im PC-Geschäft", präzisiert Stehle. Und in puncto TruScale ergänzt er: „Wir tun viel, um die Distribution zu motivieren, mit uns diesen Weg zu gehen.“ Und: „Beim Commitment für den Channel unterscheiden wir uns klar von den Mitbewerbern. Wir arbeiten gerade an drei großen Projekten, die wir mit und über den Channel umsetzen. Eines hat uns ein Partner an Land gezogen. Die beiden anderen sind Fälle, bei denen die Systemhäuser bereits tief beim Kunden involviert waren. Bei einem davon ist nun der Partner der Reseller im anderen Fall ist er der Auftragnehmer und tritt als Managed-Partner beim Kunden auf. Wir sind da völlig flexibel – und wollen TruScale aktiv mit dem Partner umsetzen und mit ihm nach dem optimalen Konstrukt suchen", betont Stehle.

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