Neben Notebooks mit neuen AMD-, Intel und Qualcomm-CPUs zeigt der Hersteller auf der CES 2026 auch neue Gaming-Hardware. Eine weitere spannende CES-Neuheit von HP ist ein in der Tastatur integrierter Business-PC mit AMD-Ryzen-AI-Prozessor.
Das auf der CES vorgestellte 14 Zoll große Premium-Business-Notebook EliteBook X G2 bringt HP auf Intel-, AMD- und Qualcomm-Basis auf den Markt: Mit Panther Lake, Ryzen AI 400 und Snapdragon X2 Elite.
(Bild: HP)
Rechner für die Arbeit der Zukunft präsentiert HP auf der CES in Las Vegas, so der Anspruch des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers. Eine große Rolle sollen dabei Qualitäten wie KI-Fähigkeit, lange Akkulaufzeit und Nachhaltigkeit spielen. Bei der neuen Generation des 14 Zoll großen Premium-Business-Notebooks EliteBook X kommen Copilot+-taugliche Prozessoren von AMD, Intel und Qualcomm zum Einsatz: Im G2a die neuen Ryzen-AI-400-CPUs, im G2i die ebenfalls auf der CES offiziell vorgestellten Core-Ultra-300-Prozessoren und im G2q der Snapdragon X2 Elite mit bis zu 18 Cores und 85-TOPS-NPU.
Die Clamshell-Notebooks mit einem Chassis aus zu 90 Prozent recyceltem Magnesium wiegen laut Hersteller nur 1.100 Gramm. Vom Intel-Modell gibt es zudem eine Lightweight-Variante, die nur 999 Gramm auf die Waage bringt. Die Convertible-Version EliteBook X Flip G2i mit optionaler Stiftbedienung ist ausschließlich mit Intel-CPU erhältlich. Ein robustes Chassis aus Recycling-Aluminium macht das Gerät mit 1,3 kg etwas schwerer. Bei allen Modellen gibt es umfangreiche Ausstattungsoptionen, die etwa beim Display vom WUXGA-IPS-Panel bis hin zum Tandem OLED Panel mit 2.880 x 1.800 Bildpunkten, 700 Nits und 120 Hz reichen. Alle Modelle sind mit vier Poly-Studio-Lautsprechern und einer 5-MP-Webcam mit Anwesenheitserkennung und Windows-Hello-Unterstützung ausgerüstet.
Neu ist ein Keyboard mit verbesserten Tasten, das sich ferner laut HP einfacher austauschen lässt. Umfangreiche Sicherheitsfunktionen sollen für einen ungestörten Betrieb sorgen. Die Intel-Modelle sind dem Hersteller zufolge bereits im Februar 2026 erhältlich. Die AMD- und Qualcomm-Varianten soll es später im Frühjahr geben. Preise für die CES-Neuheiten hat HP noch nicht angegeben.
Der Business-PC im Keyboard
Mit dem EliteBoard G1a stellt HP auf der Messe einen Business-PC vor, der im Prinzip die Bauform früher Homecomputer wie dem Commodore 64 aufgreift: Rechner und Tastatur bilden eine Einheit. Allerdings hat der EliteBoard G1a sonst wenig mit den Computerveteranen zu tun: Er ist kaum höher als ein herkömmliches mechanisches Keyboard und bietet mit einem AMD-Ryzen-AI-300-Prozessor eine hohe Leistung. Verfügbar ist der ab 1,5 kg schwere Rechner mit drei Prozessorvarianten: Ryzen AI 5 330 mit vier Cores, Ryzen AI 5 340 Pro mit sechs Cores sowie dem Achtkerner Ryzen AI 7 350 Pro.
Alle CPUs verfügen über eine integrierte Radeon-GPU sowie über eine 50-TOPS-NPU Das Mainboard kann mit bis zu 64 GB DDR5-SDRAM bestückt werden. Als Massenspeicher dient maximal eine M.2-SSD mit zwei TB Speicherplatz. Der EliteBoard G1a wird über USB-C mit Monitor oder Docking-Station verbunden und gegebenenfalls auch mit Strom versorgt, sofern 65 Watt-Power-Delivery zur Verfügung steht. Ein optionaler 32 Wh starker Akku macht den Rechner im Zusammenspiel mit einem portablen Monitor auch mobil, wobei genügend Platz für die mitgelieferte Bluetooth-Maus einkalkuliert werden muss.
Mit dem Series 7 Pro 4K Monitor stellt HP auch gleich ein passendes Display vor, das mit seinem Neo:LED-Panel von LG eine deutlich bessere Bildqualität liefern soll wie herkömmliche IPS-Displays. Der EliteBoard G1a und der Series 7 Pro 4K Monitor sollen im März 2026 erscheinen.
All-on-One-PC und Notebooks für Consumer
Ein Neo:LED-Panel setzt HP auch im neuen All-in-One-PC OmniStudio X 27 ein. Damit soll der 27-Zoll-Rechner mit einem Intel-Core-Ultra-7-Prozessor der nächsten Generation und optionaler Geforce-RTX-5050-Grafik eine Darstellung mit sehr hoher Farbtreue bieten. Zudem kann der Rechner via Thunderbolt Share mit einem Notebook verbunden werden. Der Mobilrechner nutzt den OmniStudio X 27 dann als Monitor, wird über dessen Keyboard und Maus gesteuert und kann mit ihm auch Daten austauschen.
Zusätzlich ist die CERS der Startpunkt für eine neue OmniBook-Generation, die von den neuen AMD-, Intel- und teilweise auch von Qualcomm-Prozessoren angetrieben wird. So wird das schlanke, 1,4 kg schwere OmniBook Ultra 14 auch mit Snapdragon X2 Elite und der CES-Neuheit Snapdragon X2 Plus erhältlich sein. Die beiden ARM-Prozessoren verfügen über die derzeit schnellste NPU mit bis zu 85 TOPS. Zudem bietet das auch mit AMD- und Intel-CPU erhältliche Notebook auf Wunsch ein 120 Hz schnelles 3K-OLED-Display mit Touchfunktionalität. Das OmniBook 3 16 mit Snapdragon-X1-Prozessor soll laut HP aller Rekorde bei der Akkulaufzeit brechen: Der Hersteller verspricht bis zu 45 Stunden abseits der Steckdose.
Multifunktionsdrucker mit Microsoft Copilot
HP setzt nicht nur bei Client-Rechnern immer stärker auf KI-Funktionen, sondern zukünftig auch bei Multifunktionsdruckern. Anlässlich der CES hat der Hersteller bekanntgegeben, dass einige Serien von verwalteten Office-MFPs mit einer Microsoft-365-Copilot-App ausgestattet werden. Voraussetzung ist, dass die Geräte HP Workpath unterstützen. Mit Copilot sollen die MFPs KI-generierte Zusammenfassungen von gescannten Dokumenten erstellen und eine KI-Übersetzungsfunktion bieten. Zudem soll Copilot Nutzern bei der Benennung gescannter Dokumente und der Wahl des richtigen Speicherorts behilflich sein. Die Copilot-App soll im Frühjahr als Teil des Workpath Premium Bundle zur Verfügung stehen und über Partner verkauft werden.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Premium-Gaming-Hardware
Gaming spielt auf der CES traditionell eine große Rolle. Daher stellt auch HP neue Hardware für Zocker vor. Besonders interessant dabei sind das Premium-Gaming-Notebook HyperX Omen Max 16, der 34-Zoll-Monitor HyperX Omen OLED 34 und der Arcade-Controller HyperX Clutch Tachi.
Für das 2026er-Modell des 16-Zoll-Notebooks HyperX Omen Max 16 hat HP ein Kühlsystem mit drei Lüftern entwickelt, das für CPU und GPU trotz reiner Luftkühlung ein gemeinsames Powerbudget von 300 Watt ermöglichen soll. Das sind laut HP 20 Prozent mehr als bei der vorigen Generation des HyperX Omen Max 16.
Bei der GPU reicht die Wahl bis zum Nvidia-Spitzenmodell Geforce RTX 5090. Bei der CPU können Gamer zwischen AMD und Intel wählen. Dabei sollen neue Ryzen-AI-Prozessoren und die nächste Generation von Intels Core Ultra 200HX zum Einsatz kommen.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein 16 Zoll großes Display mit verschiedenen Optionen vom 240-Hz-IPS-Panel mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten bis hin zum 240-Hz-OLED-Panel mit derselben Auflösung sowie eine mechanische Tastatur mit 1.000 Hz Polling-Rate und N-Key Rollover. Bei dem gekrümmten 34 Zoll großen OLED-Monitor HyperX Omen OLED 34 im 21:9-Format setzt HP ein V-Stripe-QD-OLED-Panel von Samsung ein. Die vertikale Pixel-Struktur soll dabei die Lesbarkeit von Texten verbessern. Für flüssiges Gaming sollen die Bildwiederholrate von bis zu 360 Hz sowie eine Reaktionszeit von 0.03 ms sorgen.
Mit dem HyperX Clutch Tachi bringt der Hersteller schließlich seinen ersten für Xbox lizenzierten Arcade-Controller. Für die 12 Tasten nutzt der Hersteller magnetische Switches mit TMR-Sensoren. Diese sollen noch schneller und präziser arbeiten als Hall-Sensoren. Die Tasten des Controllers können durch Exemplare aus dem 3D-Drucker ersetzt werden, die Oberfläche des HyperX Clutch Tachi kann mit eigenem Artwork versehen werden.