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DSLR für Einsteiger Canon EOS 850D: Allround-Kamera für unter 1.000 Euro

Autor: Ira Zahorsky

Für 999 Euro bringt Canon eine Einsteiger-DSLR mit Objektiv auf den Markt. Die EOS 850D soll viele Aufnahmeszenarien abdecken. Mit dem dreh- und schwenkbaren Touchscreen lassen sich auch Selfie-Videos in 4K-Qualität einfach erstellen.

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Für ambitionierte DSLR-Einsteiger hat Canon ab Ende April 2020 die EOS 850D im Portfolio.
Für ambitionierte DSLR-Einsteiger hat Canon ab Ende April 2020 die EOS 850D im Portfolio.
(Bild: Canon)

Die Canon EOS 850D hat einen 24,1-MP-Dual-Pixel-CMOS-AF-APS-C-Sensor und einen schnellen Digic-8-Prozessor an Bord. Das EOS-iTR-System (Intelligent Tracking and Recognition) zur automatischen Scharfstellung (AF) und der 220.000-Pixel-Belichtungsmesssensor (RGB und IR) bringen die Kamera dem Hersteller zufolge nahe an die professionelle Baureihe. Die Belichtungsdaten werden dabei automatisch mit dem AF-Sensor abgeglichen, der sie mit einer hohen Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision verarbeitet. Diese Technologie ermöglicht bei Aufnahmen mit dem optischen Sucher auch eine automatische Gesichtserkennung und -verfolgung. Wahlräder oben und auf der Rückseite dienen als duale Steuermöglichkeit für Belichtungszeit und Blende.

Autofokus

Der Autofokus mit Augenerkennung soll Porträtaufnahmen erleichtern. Sich bewegende Objekte können in Reihenaufnahmen mit bis zu sieben Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Der drei Zoll große Touchscreen ist dreh- und schwenkbar. Zudem bietet die EOS 850D eine Fokusnachführung mit 45 AF-Kreuzsensoren beziehungsweise Dual Pixel CMOS AF. Die Belichtungsmessung in Kombination mit der Gesichtserkennung sei jetzt noch zuverlässiger, was ideal für Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen sei, verspricht Canon.

Video und RAW-Format

Die Kamera nimmt in Full HD mit bis zu 60p und mit 4K bis zu 25p auf und bietet weitere Möglichkeiten für Zeitraffer-Videos und die automatische Szenenauswahl. Der fünfachsige Movie Digital IS soll Verwacklungen kompensieren. Der Dual Pixel CMOS AF soll im Live-View-Modus eine präzise Steuerung der Fokuspunktes erlauben. Mit der Live-View-Remote-Funktion haben Fotografen noch mehr Steuerungsoptionen, einschließlich Fernauslöser und der Möglichkeit, die Kamera vom Smartphone aus zu bedienen. Die Kamera zeichnet die Bilder im RAW-Format auf und hat sogar eine kamerainterne RAW-Bearbeitung. Die Aufzeichnung im C-RAW-Format speichert die Fotos in einer kleineren Dateigröße, was den Puffer für Reihenaufnahmen von 40 auf 75 Bilder beinahe verdoppelt.

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Konnektivität

Per 2,4 GHz WLAN und die Bluetooth-Low-Energy-Konnektivität können Fotografen die EOS 850D über die Canon Camera Connect App mit ihrem iOS- oder Android-Gerät verbinden. Damit lassen sich die Fotos und Videos auf das Mobilgerät übertragen, dort prüfen und auf die sozialen Netzwerke laden. Mit DPP Express für das iPad steht auch unterwegs ein vollständiger RAW-Workflow bereit. Die automatische Bildsynchronisierung erfolgt mit dem Image Transfer Utility zur Sicherung der Fotos und Videos auf dem PC des Anwenders.

Preis und Verfügbarkeit

Das Gehäuse der Canon EOS 850D kostet 899 Euro (UVP) und ist voraussichtlich ab Ende April 2020 erhältlich. Inklusive des Objektivs EF-S 18-55mm 1:4-5,6 IS STM kostet die Kamera 999 Euro (UVP). Kameras des EOS-Systems sind mit beliebigen EF- und EF-S-Objektiven kombinierbar. Auch ein Speedlite-Blitzgerät passt auf die EOS 850D.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS