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Kompaktes von Casio und Samsung, Bewegtes von Kodak Bei Pentax erblickt erstmals eine Bridge-Kamera das Licht der Welt

Redakteur: Sylvia Lösel

Nun bringt auch Pentax erstmals eine Kamera auf den Markt, die die Vorzüge aus der SLR-Welt mit denen der Kompaktklasse vereint. Kodak feiert auf dem Gebiet der Videokameras Premiere, und Casio sowie Samsung trumpfen mit neuen Technologien auf.

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Kaum größer als eine Kreditkarte, aber mit schneller Serienbildfunktion ist die EX-FS10 von Casio ausgerüstet.
Kaum größer als eine Kreditkarte, aber mit schneller Serienbildfunktion ist die EX-FS10 von Casio ausgerüstet.
( Archiv: Vogel Business Media )

Casio setzt bei zwei neuen Modellen auf Geschwindigkeit. Die beiden Exilim-Kameras EX-FS10 und EX-FC100 nehmen bis zu 30 Fotos pro Sekunde mit einer Auflösung von sechs Megapixel auf. Wer diese Schnellschuss-Funktion abschaltet, kann Bilder mit einer Auflösung von 9,1 Megapixeln fotografieren. Die EX-FS10 erhält dazu ein Dreifach-Zoomobjektiv, die EX-FC100 verfügt sogar über einen Fünffach-Zoom mit mechanischer Bildstabilisierung. Die beiden Modelle unterscheiden sich auch bei der Displaygröße. Die EX-FS10 bietet ein 2,5-Zoll-Display, bei der EX-FC100 ist es ein 2,7-Zoll-Bildschirm.

Die Highspeed-Aufnahme startet bereits vor dem Betätigen des Auslösers. So stehen dann 25 Aufnahmen bereit, und ein verspätetes Auslösen ist nicht mehr dramatisch. Außerdem können mehrere Fotos aus einer Serienaufnahme zu einem Bild zusammengefasst werden. Der Vorteil: Tele- und Nachtaufnahmen sollen so ohne Stativ möglich sein, verspricht Hersteller Casio. Auch Filme können mit den beiden Kameras gedreht werden. Diese lassen sich entweder in normaler Geschwindigkeit oder im Superzeitlupen-Tempo abspielen.

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Hochgeschwindigkeit an Bord

Mit der neu entwickelten Exilim Engine 4.0 sind drei weitere neue Casio-Kameras ausgerüstet: die EX-Z400, EX-Z270 und die EX-S12. Die neue CPU wurde um einen Prozessor ergänzt, der speziell für die Hochgeschwindigkeits-Bildverarbeitung zuständig ist. Zudem konnte der Energiebedarf deutlich gesenkt und so die Batterie-Lebensdauer erhöht werden. Alle drei Modelle verfügen über einen Autofokus, der auch bewegte Motive erfassen kann, über Gesichtserkennung, eine Make-up-Funktion und die Möglichkeit, HD-Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln zu drehen.

Die EX-Z400 und die EX-Z270 können Situationen mit schwierigen Bedingungen analysieren und die Einstellungen automatisch daran anpassen. Beide Modelle haben ein 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv und einen vierfachen Zoom. Sie unterscheiden sich allerdings bei Auflösung und Displaygröße. Die EX-Z400 bietet zwölf Megapixel und ein Drei-Zoll-Display. Die EX-Z270 schafft zehn Megapixel Auflösung und verfügt über ein 2,7-Zoll-Display.

Elegant und kompakt ist die EX-S12. Sie ist mit einem Dreifach-Zoom und einer Zwölf-Megapixel-Auflösung ausgestattet und gibt den Blick frei auf ein 2,7-Zoll-Display. Ihr Gehäuse ist aus Edelstahl und unterstreicht damit den Design-Anspruch dieser Modellvariante.

Mit Maßen von 96,8 x 56,5 x 17,8 cm ist die Exilim EX-Z1 ein echter Hingucker. Das wird noch durch die extravagante Farbgebung betont. Denn die Bedienelemente, der Rahmen und die Gehäuserückseite sind in unterschiedlichen Nuancen der Grundfarbe gehalten. An inneren Werten bietet die EX-Z1 eine Auflösung von zehn Megapixeln, einen dreifachen Zoom und ein 2,7-Zoll-Display. Filme können im 16:9-Format gedreht und bei Bedarf auch im Youtube-Format gespeichert werden.

Drei der Neuvorstellungen sind ab sofort verfügbar, für die weiteren Modelle steht noch kein Preis fest. Die EX-Z400 kostet 250 Euro, die EX-S12 kommt ebenfalls auf 250 Euro und die EX-Z1 wird 170 Euro (alle UVP) kosten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was sich Samsung, Pentax und Kodak einfallen lassen.

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