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IFA 2017

Asus stellt drei Flip-Notebooks vor

| Autor: Klaus Länger

Neue Convertible-Notebooks und die Mixed-Reality-Brille sind die zentralen Asus-Premieren zur IFA 2017.
Neue Convertible-Notebooks und die Mixed-Reality-Brille sind die zentralen Asus-Premieren zur IFA 2017. (Bild: Asus)

Gleich vier neue Windows-Convertibles präsentiert Asus anlässlich der IFA in Berlin. Darunter mit dem Zenbook Flip 14 das dünnste Convertible-Notebook mit diskreter Grafik. Eine weitere Premiere ist das Mixed-Reality-HMD mit sehr individuellem Design.

Auf der Computex zeigte der taiwanische Hersteller mit dem nur 10,9 mm Zenbook Flip S das bislang dünnste 360-Grad-Convertible überhaupt. Es wird nun mit einem Intel-Core-Prozessor der achten Generation aufgewertet. In Berlin kommen nun drei weitere Flip-Modelle dazu: Zenbook Flip 14, Zenbook Flip 15 und Vivobook Flip 14.

Zenbook Flip 14

Das nur 13,9 mm dicke und 1,4 kg schwere Zenbook Flip 14 ist laut Hersteller das dünnste Convertible-Notebook mit einer separaten GPU. In dem schlanken Alu-Unibody-Gehäuse sitzt eine MX-150-GPU von Nvidia. Sie macht aus dem Flip 14 sicher keinen Gaming-Rechner bringt aber gegenüber der integrierten Intel-Grafik ein erhebliches Plus bei Casual-Games oder älteren Spieletiteln. Als CPU kommen Intel-Core-Prozessoren der achten Generation zum Einsatz. Die neuen Quadcore-CPUs können dabei auf bis zu 16 GB RAM zugreifen. Als Massenspeicher werden SSDs verwendet, beim Spitzenmodell wird eine M.2-SSD mit NVMe, vier PCIe-Lanes und 512 GB Kapazität auf dem Mainboard sitzen. Der Hersteller verspricht bis zu 13 Stunden Akkulaufzeit. Vor allem sollen 15 Minuten Ladezeit für zwei Stunden Video-Wiedergabe ausreichen.

Das 14-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung ist an den Seiten fast randlos. Asus bemerkt dazu stolz, dass das Zenbook Flip 14 kaum größer als viele 13,3-Zöller sei. Das IPS-Panel unterstützt nicht nur Touch, sondern kann auch mit dem optionalen Asus-Pen bedient werden. Der Stift soll 1.024 Druckstufen unterscheiden. Als weiteren Vorteil des Zenbook Flip 14 nennt Asus das Harman-Kardon-Audiosystem. Unter den Schnittstellen ist zwar neben zwei USB-Typ-A-Buchsen auch ein Typ-C-Anschluss zu finden. Er unterstützt aber nur USB 3.1 Gen1, da Asus bei dem Convertible auf einen zusätzlichen USB- oder Thunderbolt-3-Controller verzichtet hat. Als Startpreis nannte Asus-VP Eric Chen bei der Vorstellung der Geräte einen Betrag von 799 Euro (UVP).

Zenbook Flip 15

Eine GPU von schwererem Kaliber hat Asus in das Zenbook Flip 15 eingebaut. Hier sorgt eine Nvidia Geforce GTX 1050 dafür, dass auch grafisch anspruchsvollere Spiele noch flüssig laufen. Die sonstige Hardware-Plattform ist ähnlich zum Zenbook Flip 14. Allerdings findet in dem etwas größeren Gehäuse eine SATA-HDD mit bis zu zwei TB Kapazität Platz. Asus bietet das Convertible mit PCIe-SSD, HDD und auch als Dual-Storage-Option an. Zudem sind ein Thunderbolt-3-Controller und ein Fingerprint-Reader eingebaut, optional gibt es auch eine Webcam mit zusätzlichem Infrarot-Sensor für Windows Hello. Der augenfälligste Unterschied ist aber das Display, das auch mit 4K-Auflösung gewählt werden kann. Der Startpreis für das Zenbook Flip 15 liegt bei 899 Euro (UVP).

Vivobook Flip 14

Für einen deutlich niedrigeren Preis ab 399 Euro (UVP) soll das Vivobook Flip 14 über den Ladentisch gehen. Trotzdem verspricht Asus für das 14-Zoll-Convertible ein ähnlich schickes Design und die Verwendung hochwertiger Materialien wie bei den Zenbooks. Der Rahmen um das 14-Zoll-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung ist ähnlich schmal wie beim Zenbook Flip 14. Damit soll auch das Vivobook nur wenig größer als ein 13,3-Zöller sein. Die eingesetzten Intel-Core-Prozessoren gehören noch zur siebten Generation, sie werden passiv gekühlt. Mit 1,5 kg ist es 100 Gramm schwerer, als das Zenbook Flip 14.

Windows Mixed Reality Headset

Asus gehört zu den Firmen, die zur IFA ein Mixed-Relity-Headset an den Start bringen. Bei den grundsätzlichen Spezifikationen mit 3K-Auflösung und Inside-out-Tracking mit Kameras hält sich Asus an die Microsoft-Vorgaben. Asus-Spezialitäten sind das aus Polygonen aufgebaute Design der Brille und das Gewicht, das unter 400 Gramm liegen soll. Da Mixed-Reality-HMDs oft von unterschiedlichen Personen genutzt werden dürften, setzt Asus hier Poster mit einer antibakteriellen Oberfläche ein. Im Bundle mit zwei Microsoft-Controllern soll die Asus-MR-Brille 449 Euro (UVP) kosten.

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