Apple iPad Pro und iPad Air (11 und 13 Zoll), M4-Chip Apple iPads mit knackigem OLED und KI

Von Margrit Lingner 4 min Lesedauer

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Apple hat die neue iPad-Generation vorgestellt. Sowohl das iPad Air als auch das iPad Pro sind dünner, leistungsfähiger und mit einem 11 oder 13 Zoll großen OLED-Display ausgestattet. Mit an Bord der flachen Mobilcomputer sind jetzt auch KI-fähige Prozessoren.

Apple hat neue iPad-Reihen vorgestellt, dazu gehört das iPad Air, das es jetzt sowohl mit einer 11- als auch mit einer 13-Zoll-Diagonale gibt.(Bild:  Apple)
Apple hat neue iPad-Reihen vorgestellt, dazu gehört das iPad Air, das es jetzt sowohl mit einer 11- als auch mit einer 13-Zoll-Diagonale gibt.
(Bild: Apple)

Gleich zwei Varianten des neuen iPads hat der IT-Riese aus Cupertino diesmal an den Start gebracht. Mit kaum veränderten Design steht Nutzern jetzt sowohl ein 11 Zoll großes als auch ein 13 Zoll großes iPad Air zur Auswahl bereit. Im Inneren der Tablet-Computer arbeitet der ebenfalls neu vorgestellte M2-Chip. Diese CPU soll nicht nur schneller sein, sondern auch mit einer Neural Engine (NPU) für KI-Funktionalitäten ausgestattet sein. Ebenfalls KI-fähig sind auch die neuen Modelle des iPad Pro. Im Inneren des 11 beziehungsweise 13 Zoll großen neuen iPad Pro werkelt der neue M4-Prozessor. Dieser basiert auf der 3-Nanometer-Technologie der zweiten Generation und ist ein SoC (System auf einem Chip). Laut Apple arbeitet er nicht nur mit einer eigenen NPU, sondern auch mit einer eigenen Display Engine. Damit lasse sich das dünne Design (5,1 mm) und das Display des iPad Pro realisieren.

iPad Air in zwei Größen

Bei der neuen Generation des iPad Air ist das Design im wesentlichen unverändert. Lediglich das Display ist bei der 13-Zoll-Variante vergrößert worden. Und mit 617 g ist das größere iPad Air auch schwerer als die 11-Zoll-Version, die 462 g auf die Waage bringt. Die IPS-Displays der neuen iPad-Air-Modelle verfügen über eine Pixeldichte von 264 ppi und unterstützen jetzt die Apple-Pencil-Schwebefunktion.

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Im Unterschied zu den Vorgänger-Modellen befindet sich die 12-MP-Ultraweitwinkel-Frontkamera bei den neuen iPads vorne an der Längsseite. Ausgestattet ist die Kamera mit einem Folgemodus, der maschinelles Lernen (ML) nutzt, um Motive automatisch im Sichtfeld zu behalten. Auf der Rückseite des Tablets befindet sich wie auch schon in der vorherigen Version eine 12-MP-Weitwinkel-Hauptkamera.

Angetrieben werden die jüngsten iPad Air von dem M2-Chip mit einer schnelleren 8-Core CPU und 10-Core GPU. Er soll fast 50 Prozent schneller sein als der im M1-Chip der Vorgänger. Integriert im M2 ist eine 16-Core Neural Engine. Smarte iPadOS-Funktionen wie visuelles Nachschlagen sollen damit möglich sein. Dazu gibt es jetzt mindestens 128 GB Speicher. Zur Wahl stehen ferner Modelle mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicher.

Die beiden iPad-Air-Modelle unterstützen den neuen Apple Pencil Pro. Er arbeitet mit einem neuen Sensor, der registriert, wenn der Stift gedrückt wird. Nutzer könnten so etwa schnell zwischen verschiedenen Tools, Linienstärken und Farben wechseln. Beim Drehen des Apple Pencil Pro soll ein Gyrosensor eine exakte Steuerung der verwendeten Tools ermöglichen. Und durch eine neue magnetische Schnittstelle hält, koppelt und lädt der Stift an der Seite des iPad Air.

Verschlankte iPad-Pro-Modelle

Das in Silber oder in Space Schwarz erhältliche neue iPad Pro ist in der 13-Zoll-Variante gerade mal 5,1 mm dünn und damit das bisher dünnste Apple-Tablet. Sowohl das 11 Zoll als auch das 13 Zoll große iPad Pro arbeiten mit dem neuen Ultra Retina XDR Display, das auf OLED-Technologie basiert. Herzstück der neuen Modelle ist der M4-Chip. Laut Apple soll er energieeffizienter und leistungsfähiger sein als der M2-Prozessor der vorigen iPad-Pro-Generation. Dabei soll der M4 mit einer völlig neu entwickelten Display Engine arbeiten. Zudem bietet die neue CPU laut Hersteller bis zu vier Performance-Kerne und jetzt sechs Effizienz-Kerne. Die integrierte Neural Engine soll 38 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen. Damit ist sie Apple zufolge 60 Mal schneller als die erste Neural Engine im A11 Bionic Prozessor.

Das 11 Zoll große iPad Pro ist mit 5,3 mm immer noch sehr schlank, aber etwas dicker als der große Bruder. Dabei wiegt es weniger als 450 Gramm. Und das 13-Zoll-Modell ist fast 110 Gramm leichter als das Vorgängermodell.

Die neuen iPad-Pro-Geräte sind erstmals mit einem OLED-Display ausgestattet, dem Ultra Retina XDR Display. Es bietet eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits für HDR. Spiegelglanzlichter in Fotos oder Videos sollen so noch heller und Schatten sowie Bereiche mit wenig Licht detailreicher erscheinen.

Wie auch bei den neuen iPad-Air-Modellen arbeiten auch die Profi-Tablets mit einer 12-MP-Selfie-Kamera, die in der Mitte der Längsseite untergebracht ist. Die-12-MP-Rückkamera hat einen adaptiven True-Tone-Blitz. So soll das Scannen von Dokumenten besser gelingen. Zudem nutzt die Kamera KI, um etwa Dokumente direkt in der Kamera App zu erkennen.

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Passend zur jüngsten iPad-Generation gibt es darüber hinaus mit dem Magic Keyboard eine dünnere und leichtere anschließbare Tastatur. Integriert sind jetzt auch Funktionstasten, um beispielsweise die Helligkeit oder Lautstärke zu regeln. Außerdem hat es eine Handauflage aus Aluminium und ein größeres Trackpad mit haptischem Feedback. Befestigt wird das Magic Keyboard magnetisch und über den Smart Connector erfolgt die Stromversorgung und der Datenaustausch. Zudem bietet das gefräste Aluminiumscharnier auch einen USB-C-Anschluss zum Aufladen.

Preise und Verfügbarkeiten

Die neu vorgestellten Geräte sowie Stift und Tastatur sollen ab Mitte Mai 2024 verfügbar sein.

Dabei sind die neuen iPad-Pro-Modelle in den Farben Silber und Space Schwarz mit 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB Speicher erhältlich. Mit Wi-Fi ausgestattet kostet das günstigste iPad Pro 11 ab 1.199 Euro (UVP). Das 5G-Modell soll 1.449 Euro (UVP) kosten. Das 13 Zoll große iPad Pro ist ab 1.549 Euro (UVP, Wi-Fi-Modell) erhältlich.

Der Apple Pencil (USB-C) wird für 89 Euro (UVP) über die Ladentheke gehen, während das Magic Keyboard für 349 Euro (UVP, 11-Zoll-Variante) kosten soll.

Das 11 und 13 Zoll große iPad Air soll es in Blau, Violett, Polarstern und Space Grau mit 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB Speicher geben. Für das 11-Zoll-Tablet ruft Apple einen Startpreis von 699 Euro (UVP, Wi-Fi Modell) auf. Das 13 Zoll große iPad Air wird ab 949 Euro (UVP, Wi-Fi-Modell) erhältlich sein. Der dazu passende Apple Pencil Pro kostet 149 Euro (UVP).

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