Exklusive Partnerschaft in der DACH-Region ADN bietet mit Verge.io VMware-Alternative für den Channel

Von Mihriban Dincel 3 min Lesedauer

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Beim Transformation Day war es Thema, jetzt ist es offiziell. Der Distributor ADN hat einen exklusiven Distributionsvertrag im DACH-Raum mit dem Hersteller Verge.io geschlossen. Dieser soll eine alternative Lösung für ein weit verbreitetes Problem bieten.

Dank eines Exklusivvertrags mit Verge.io in der DACH-Region, erweitert ADN das Produktportfolio um eine VMWare-Alternative.  (Bild:  ADN / KI-generiert)
Dank eines Exklusivvertrags mit Verge.io in der DACH-Region, erweitert ADN das Produktportfolio um eine VMWare-Alternative.
(Bild: ADN / KI-generiert)

Schon bei der diesjährigen Partnerveranstaltung thematisierte der Value Added Distributor ADN die Partnerschaft mit dem US-Hersteller Verge.io.. Mit der exklusiven Zusammenarbeit setzt der VAD nun an der Stelle an, wo es bei einigen Partnern aktuell noch schmerzt: Der neue Herstellerpartner offeriert dem Channel eine Alternative zu Virtualisierungsangeboten wie VMware.

Als VAD ist es unser zentrales Anliegen, unseren Partnern kuratierte Lösungen anzubieten, die sie und ihre Unternehmenskunden auch in Zukunft voranbringen.

Hermann Ramacher, Geschäftsführer der ADN

Dabei handelt es sich um eine softwarebasierte IT-Infrastruktur, die Virtualisierung, Storage und Netzwerk in einer Lösung bündelt. Die Hardware-agnostische Lösung des US-Herstellers soll sich unter anderem durch hohe Skalierbarkeit, Flexibilität und Kostenoptimierung auszeichnen.

„Verge.io ist meines Erachtens die erste komplett zu Ende gedachte Virtualisierungslösung, die dem hiesigen Channel vielfältige neue Geschäftsfelder eröffnen wird. Denn Verge.io bietet Multi-Tenancy, wodurch Partner mehrere Kundenumgebungen gleichzeitig aufbauen und in einer eigenen, übersichtlichen Plattform verwalten können“, erklärt Hermann Ramacher, ADN-Geschäftsführer. In den USA sei der Hersteller eine etablierte Marke, nun strebt der VAD an, dessen Bekanntheit auch in der DACH-Region auszubauen, damit die deutschsprachige Partnerlandschaft davon profitieren kann.

Die VMware-Lizenzproblematik

Nach der Übernahme von VMware durch Broadcom hingen viele Partner in der Luft. Das Lizenzmodell wurde verändert, was die Lösung in seiner Flexibilität und Preisgestaltung einschränkte. Sie wurde teurer. Das setzte insbesondere einige kleine und mittelständische Unternehmen unter Druck. Alternativen waren daher gefragt und genau damit wirbt der Hersteller Verge.io.

Unkompliziert und flexibel

Thomas Reger, Business Development Manager bei ADN sagt: „Verge.io ist nicht nur kosteneffizienter und flexibler, sondern nutzt auch KI-gestützte Automatisierung, um IT-Prozesse zu optimieren. Entscheider von KMU bis Enterprise profitieren von einer planbaren Kostenstruktur ohne Lizenz-Dschungel, während IT-Teams mit einer Infrastruktur arbeiten, die sich mit bestehender Hardware flexibel skalieren lässt“.

Thomas Reger, Business Development Manager bei ADN(Bild:  ADN)
Thomas Reger, Business Development Manager bei ADN
(Bild: ADN)

Konkret sollen sich die Lösungen von Verge.io unter anderem durch Folgendes auszeichnen:

  • Unkomplizierte Integration: Der Anbieter stellt eine ultrakonvergente, Software-definierte Infrastruktur zur Verfügung, die Virtualisierung, Speicher und Netzwerk in einer Betriebsumgebung vereint. Das Betriebssystem VergeOS soll sich nahtlos in bestehende Umgebungen einfügen lassen und bietet eine Plattform zur Administration. Die Migration ist über vorgefertigte Plugins möglich. VergeOS verspricht eine höhere Workload-Dichte bei gleichzeitiger Verbesserung der Datenausfallsicherheit.
  • Integration und Nutzung bestehender Infrastrukturen: Verge.io bietet eine Lösung, bei der bestehende Hardware weiterhin genutzt werden kann. Indem verschiedene Infrastruktur-Komponenten in eine einheitliche Betriebsumgebung integriert werden, kann zudem Komplexität reduziert werden. Dies trägt zur Vereinfachung der IT-Verwaltung und niedrigeren Kosten bei.
  • Flexibilität und Unabhängigkeit: Aufgrund der Herstellerunabhängigkeit können Partner Systeme flexibel an aktuelle Anforderungen anpassen, sei es durch Aufrüstung oder Reduzierung der Kapazitäten. Es ergeben sich Optionen für Mixed Nodes, für die die Hardware unterschiedlicher Hersteller verwendet werden kann. Updates und Systemanpassungen können so einfacher durchgeführt werden.
  • Unterstützung und Datensicherung: Das Angebot beinhaltet auch Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen, ergänzt durch ein Supportteam.

„Statt der bekannten hyperconverged Alternativen bietet VergeOS Partnern, MSP und Systemhäusern jeder Größe erstmals eine integrierte, vollständig Multimandanten-fähige, die vorhandene Hardware einbindende, supportete, Channel-freundliche Lösung, um aus den VMware-Lizenzzwängen auszusteigen und Neugeschäft zu generieren. Denn ab Tag 1 können Partner Verge.io in Verbindung mit eigenen Service-Angeboten zur integrierten Gesamtlösung kombiniert anbieten, die ihnen verlässlich kalkulierbare, mitwachsende Umsätze und ihren Unternehmenskunden die sorgenfreie Möglichkeit eröffnet, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, ergänzt Ramacher.

Partnerunterstützung und Testlizenzen

Für Partner hat ADN die Möglichkeit von Testlizenzen eingerichtet, wobei der VAD bei Bedarf im Setup- und Migrationsprozess unterstützt. Damit das System auch im kleineren Maßstab getestet werden kann, stellt der Distributor zudem auf Anfrage gesonderte Homelab-Versionen für den Privatgebrauch zur Verfügung.

Für weitere und detaillierte Informationen zur Lösung veranstaltet der VAD am 16. April ein Webinar.

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