High-End-Gaming-PC mit aktueller Intel-Plattform Acer rüstet Aspire Predator mit Intels Core i7 aus

Redakteur: Christian Träger

Die High-End-Spiele-Rechner der Predator-Serie bietet Acer künftig in zwei weiteren Konfigurationen an: Unter der futuristischen Haube arbeitet nun auf Wunsch auch Intels aktuelle Core-i7-Plattform.

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Acer zielt mit dem Gamer-PC Aspire Predator auf eine zahlungskräftige Klientel im High-End-Segment.
Acer zielt mit dem Gamer-PC Aspire Predator auf eine zahlungskräftige Klientel im High-End-Segment.
( Archiv: Vogel Business Media )

PCs von der Stange müssen nicht langweilig sein. Das hat Acer mit den High-End-Gaming-Maschinen der Predator-Reihe gezeigt. Zu Preisen von mehr als 2.500 Euro sind es zwar keine Rechner für die Masse, die Kombination aus futuristischem Design in Kupfermetallic und den sehr leistungsfähigen Komponenten hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass sich damit eine kleine aber finanziell sehr interessante Zielgruppe erreichen lässt.

Den Vorurteilen zum Trotz

Mit dem Erfolg der ersten Predator-Modelle hat Acer gezeigt, dass Gamer auch PCs von der Stange kaufen. Die erfolgreiche Serie an High-End-Spiele-PCs erweitert Acer nun um die Varianten Predator Crusader und Conqueror, die beide mit Intels Core-i7-CPUs arbeiten. Im Crusader steckt dabei ein i7 940, während der »Eroberer« mit einem i7 965 Extreme Edition die Gamer-Herzen höher schlagen lässt. Für die Kühlung sorgt jeweils ein Flüssigkühlsystem.

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Für die notwendige Grafikleistung sind im »kleineren« Modell zwei Nvidia-Karten der Reihe Geforce GTX260 verbaut. Im großen Bruder stecken dagegen zwei Geforce GTX285 mit jeweils einem Gigabyte Grafikspeicher.

Gestartet war die Serie der Gamer-PCs Mitte 2008 mit Rechnern, in denen Intels Core 2 Extreme zum Einsatz kam (IT-BUSINESS berichtete). Im Oktober wurden dann vier Konfigurationen mit AMDs Phenom X4 vorgestellt.

Ausstattung am Limit

Die weiteren Eckdaten der beiden Rechner sind nicht weniger beeindruckend: Der Arbeitsspeicher umfasst insgesamt zwölf Gigabyte DDR3-RAM mit 1.066 Megahertz und setzt sich aus sechs einzelnen Modulen zusammen. Um den Speicher auch adressieren zu können, werden die Rechner mit Windows Vista Home Premium in der 64-Bit-Variante ausgeliefert.

Für ausreichend Speicherplatz sorgen jeweils zwei Platten mit je einem Terabyte (7.200 Umdrehungen pro Minute), denen noch eine schnelle Festplatte mit 150 Gigabyte Kapazität und 10.000 Umdrehungen pro Minute zur Seite steht. Im Conqueror stecken sogar zwei der 150-Gigabyte-Platten, so dass die Kapazität insgesamt 2,3 Terabyte umfasst, die in verschiedenen RAID-Konfigurationen genutzt werden können. Als optisches Laufwerk finden DVD-RW-Blu-ray-Combo-Laufwerke Verwendung.

Preise und Verfügbarkeit

Die vorgestellten Rechner sind ab sofort erhältlich. Acer empfiehlt als Verkaufspreis für das Modell Crusader 2.599 Euro. Der Predator Conqueror soll dagegen rund 4.000 Euro kosten. Zum Lieferumfang gehören dann auch eine Spieletastatur G11 sowie eine Maus der Reihe G5 von Logitech. Ebenfalls enthalten ist eine zweijährige Carry-in-Garantie. Ergänzend bietet Acer auch einen 24-Zoll-TFT, der im Design an das Aussehen der Predator-Reihe angepasst ist und damit Cross-Selling-Möglichkeiten eröffnet.

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