CES 2021 Neuheiten Acer: Gaming mit Intel und Multimedia mit AMD

Autor: Klaus Länger

Bei den CES-Neuheiten von Acer stehen Gaming-Notebooks und flache Multimedia-Mobilrechner im Mittelpunkt. Der Hersteller bedient sich hier bei den neuen CPUs von AMD und Intel, sowie den RTX-3000-GPUs von Nvidia. Zudem kommt ein Ryzen-Chromebook.

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Zu den CES-Neuheiten von Acer zählen Mobilrechner der Aspire-Serie mit AMD-Ryzen-5000-Prozessoren, Gaming-Notebooks mit Intel-CPUs und Nvidia-RTX-3000-Grafik, und ein Nitro 5 mit AMD- oder Intel-Plattform.
Zu den CES-Neuheiten von Acer zählen Mobilrechner der Aspire-Serie mit AMD-Ryzen-5000-Prozessoren, Gaming-Notebooks mit Intel-CPUs und Nvidia-RTX-3000-Grafik, und ein Nitro 5 mit AMD- oder Intel-Plattform.
(Bild: Acer)

Um mehr als 17 Prozent konnte Acer den Anteil am weltweiten PC-Markt im Jahr 2020 steigern, so die Analysten von Canalys, die dazu Desktop-PCs, Notebooks und Workstations zählen. Umsatzbringer bei der Nummer 5 unter den größten Herstellern waren dabei wohl primär Notebooks. Aber auch der Gaming-Markt ist weiter gewachsen, ebenso der Absatz an Chromebooks. Folgerichtig stellt Acer zur CES eine neue Generation von Aspire-Notebooks vor, mehrere Gaming-Notebooks und auch ein Chromebook-Convertible.

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Gaming mit Tiger Lake, Ryzen 5000 und Ampere

Mit dem Predator Triton 300 SE kommt ab März das erste Acer-Gaming-Notebook mit 14-Zoll-Display. Der schlanke mobile Spielerechner mit Aluminium-Gehäuse bringt nur 1,7 Kilogramm auf die Waage, ist aber trotzdem mit einer vollwertigen Gaming-Grafikkarte ausgerüstet: Acer setzt die CES-Neuheit Geforce RTX 3060 im Max-Q-Design ein. Brandneu ist ebenfalls der Intel-Prozessor. Auf dem Mainboard sitzt ein Tiger-Lake-Core-i7 aus der H35-Serie. Der Vierkerner mit 35 Watt TDP kann sich im Turbo-Boost auf bis zu fünf GHz aufschwingen. Die Akkulaufzeit soll bei bis zu zehn Stunden liegen. Das Full-HD-Display im Triton 300 SE arbeitet mit einer Wiederholrate von bis zu 144 Hz. Die Ausstattung wird durch Thunderbolt 4 und ein Keyboard mit 3-Zonen-RGB-Hintergrundbeleuchtung abgerundet.

Beim Predator Helios 300 mit Core i7-10750H legt Acer bei der Grafikkarte eine Schippe nach und setzt nun neue Nvidia-Grafikkarten bis hin zur RTX 3080 mit 16 GB Grafikspeicher ein. Das 15,6-Zoll-Full-HD-Display schafft hier sogar eine Bildwiederholrate von bis zu 240 Hz und drei Millisekunden Schaltzeit.

Das Nitro 5 hat Acer bisher eher als Gerät für den Casual Gamer eingestuft. In der Top-Ausstattung mit dem Octacore-Prozessor AMD Ryzen 9 5900HX und einer Nvida Geforce RTX 3080 lässt es dieses Segment aber hinter sich und präsentiert sich als Highend-Gaming-Notebook. Zur Wahl stehen eine Version mit 17,3-Zoll-Display und eine mit 15,6-Zoll-Screen. Bei beiden hat der Gamer die Wahl zwischen einem QHD-Display mit 165 Hz und Full-HD-Panels mit 144 oder sogar 360 Hz.

Das Nitro 5 mit Intel-Prozessor fällt eher in die Casual-Gaming-Kategorie. Hier wird ein H35-Tiger-Lake mit einer Geforce GTX 1650 aus der Turing-Familie kombiniert. Auch beim Display beschränkt sich die Auswahl auf 144-Hz-Panels. Beide Varianten unterstützen bis zu 32 GB RAM und können bis zu zwei M.2-SSDs mit PCIe- oder SATA-Interface aufnehmen

Das Triton 300 SE und das Helios 300 sollen ab März zu Preise ab 1.399 beziehungsweise 1.499 Euro (UVP) verfügbar sein. Das Nitro 5 mit Intel-CPU kommt im April und kostet ab 999 (UVP) Euro. Im Mai folgt die AMD-Version mit einem Startpreis von 899 Euro (UVP) Hier stecken dann ein AMD Ryzen 5600H mit sechs Kernen und ebenfalls eine Nvidia Geforce GTX 1650 im Chassis.

Multimedia-Notebooks mit Ryzen 5000U

Auf der Ryzen-5000U-Plattform von AMD basieren die Multimedia-Notebooks Aspire 5 und Aspire 5, die der Hersteller ebenfalls im Rahmen der CES präsentiert. Beim Aspire 7 (A715-42G) wird der Hexa- oder Octacore-Prozessor im Gespann mit einer Nvidia Geforce GTX 1650 eingesetzt, im Aspire 5 (A515-45G oder S) steckt optional eine AMD Radeon RX 640 als zusätzliche Grafikkarte. Unterschiede gibt es auch beim Arbeitsspeicher: Das Aspire 7 kann mit bis zu 32 GB bestückt werden, das Aspire 5 mit maximal 24 GB. Dafür kann hier neben der M.2-SSD noch ein 2,5-Zoll-SATA-Laufwerk Platz finden. Beide Geräte sind mit 15,6-Zoll-Full-HD-Displays ausgerüstet. Beim Aspire 7 soll das IPS-Panel allerdings durch eine dynamische Echtzeitanpassung realitätsnah anzeigen.

Das Aspire 7 soll ab März verfügbar sein und ab 799 Euro (UVP) kosten. Für das einen Monat später erscheinende Aspire 5 gibt Acer einen Startpreis von 499 Euro (UVP) an.

Ryzen-Chromebook als Convertible

Die Quadcore-Prozessoren Ryzen 5 3500C oder Ryzen 7 3700C treiben das Chromebook Spin 514 mit 14-Zoll-Full-HD-Touchscreen an. Mit seinen 360-Grad-Scharnieren gehört das leichte 1,55-kg-Gerät zur Gattung der Convertibles. Es ist mit bis zu 16 GB RAM und einer bis zu 256 GB großen NVMe-SSD lieferbar, einem für ein Chromebook ungewöhnlich großen Massenspeicher. Die Akkulaufzeit des in ein robustes Aluminiumgehäuse gekleideten Spin 514 soll bei bis zu 10 Stunden liegen. Acer wird das Gerät ab März in den Farben Pure Silver und Steel Gray zu einem Preis ab 479 Euro (UVP) anbieten. Firmenkunden zahlen für das Chromebook Enterprise Spin 514 mit zusätzlichen Business-Funktionen ab 699 Euro. Zusätzlich ist es in Acers Device-as-a-Service-Angebot verfügbar.

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