CES 2025 Acer bringt neue Handhelds und KI-Notebooks für Gamer

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Auf der CES stellte Acer zwei neue Windows-11-Gaming-Handhelds mit 8- und sogar 11-Zoll-Displays vor. Weitere Neuheiten sind Einsteiger-Gaming-Notebooks der Nitro-V-Serie mit neuen Krackan-Point-KI-Prozessoren von AMD und Nvidia-RTX-4050-GPUs.

XXL-Handheld: Das auf der CES vorgestellte Nitro Blaze 11 ist mit mit seinem 11-Zoll-WQXGA-Touch-Display fast schon ein Gaming-Tablet. Angetrieben wird das Windows-11-Gerät von einem AMD Ryzen 7 8840HS. (Bild:  AnuStudio/Shutterstock, Acer)
XXL-Handheld: Das auf der CES vorgestellte Nitro Blaze 11 ist mit mit seinem 11-Zoll-WQXGA-Touch-Display fast schon ein Gaming-Tablet. Angetrieben wird das Windows-11-Gerät von einem AMD Ryzen 7 8840HS.
(Bild: AnuStudio/Shutterstock, Acer)

Gaming war eines der großen Themen auf der CES in Las Vegas. Auch Acer hatte hier einige Neuheiten im Gepäck. So erweitert der Hersteller seine bisher nur aus dem 7-Zoll-Modell Nitro Blaze 7 bestehende Gaming-Handheld-Serie um die Modelle Nitro Blaze 8 und 11 mit größeren Displays. Für User, die ein leichtes Notebook suchen, das auch für grafisch nicht ganz so aufwändige Spiele gut nutzbar ist, kommen neue Nitro-V-Mobilrechner. Die meisten dieser Notebooks sind mit ihrem ebenfalls auf der CES präsentierten Ryzen-AI-7- oder AI-5-Prozessor sogar Copilot+-PC-konform.

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Nitro Blaze 8 und 11

De Produktstrategen bei Acer wollen das wachsende Interesse an Gaming-Handhelds mit zwei neuen Modellen bedienen, die ein größeres Display mit höhere Auflösung bieten, als das auf der IFA präsentierte Nitro Blaze 7 mit seinem 7-Zoll-Full-HD-Touchscreen. Das Nitro Blaze 8 bietet ein 8,8-Zoll-IPS-Panel mit 10-Punkt-Touch-Erkennung und einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Es schafft bis 144-Hz-Bildwiederholrate und ist maximal 500 Nits hell. Im größeren Nitro Blaze 11 sitzt sogar ein 11-Zoll--Touch-Display, ebenfalls mit WQXGA-Auflösung und bis zu 120 Hz Refresh-Rate. Beide Modelle werden wie schon das Blaze 7 von einem AMD Ryzen 7 8840HS mit acht Kernen angetrieben, dessen integrierte Radeon 780M für die Grafik sorgt. Sie ist eine RDNA-3-GPU mit 12 Compute Units. Beide Modelle sind mit 16 GB LPDDR5X als Arbeitsspeicher und einer bis zu zwei TB großen M.2-SSD bestückt. An Schnittstellen bieten beide Handhelds zwei USB-c-Ports, einen davon mit USB4-Unterstützung sowie eine USB-Typ-A-Buchse und einen Micro-SD-Kartensteckplatz. Der WLAN-Controller unterstützt Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3.

Die Spielecontroller warten mit Hall-Effekt-Sticks und Triggern auf. Der Akku fast bei beiden Geräten 55 Wh.

Beim 750 Gramm schweren Nitro Blaze sind bei beiden Controller in das Gehäuse integriert, beim Nitro Blaze 11, er bringt knapp über ein Kilogramm auf die Waage, sind sie abnehmbar. So lässt sich das Gerät leichter als kompaktes Windows-Tablet verwenden. Im Gehäuse ist hier sogar ein ausklappbarer Standfuß eingebaut.

Wie schon beim Nitro Blaze 7 soll der Acer Game Space als zentraler Hub für alle Spiele auf verschiedenen Plattformen dienen. Ein 3-Monats-Abo für Microsofts Game Pass gehört zum Lieferumfang.

Die Handhelds Nitro Blaze 8 und Nitro Blaze 11 sollen ab dem Ende des zweiten Quartals 2025 verfügbar sein. Preise nannte der Hersteller bislang nicht. Auch das Nitro Blaze 7 ist bislang noch nicht verfügbar. Ein neues Zubehör für Android- oder iOS-Smartphones und kleine Tablets bis zu 8,3-Zoll-Diagonale ist der faltbare Nitro Mobile Gaming Controller mit USB-C-Anschluss, der ebenfalls Mitte des Jahres lieferbar sein soll.

Leichte KI-Notebooks für Gamer

Für Gamer, die nicht unbedingt grafisch anspruchsvolle AAA-Spiele mit maximaler Framerate spielen wollen, sondern ein schlankes Notebook suchen, mit dem sie Spielen und Arbeiten können, sind die neuen Mobilrechner der Nitro-V-Serie gedacht. Die Notebooks mit Displaydiagonalen zwischen 17,3- und 14 Zoll tragen größtenteils zusätzlich ein AI-Suffix. Denn sie basieren auf den neuen AMD-Zen5-Prozessoren der Krackan-Point-Baureihe mit starker 50-TOPS-NPU für lokale KI-Anwendungen.

Der AMD Ryzen AI 350 mit acht Cores und der Hexacore-Prozessor Ryzen AI 340 und integrierter Radeon-860M- beziehungsweise 840M-GPU kommt in den Modellen Nitro V17 AI, V 16 AI und V14 AI zum Einsatz. Im V15 AI arbeitet ein AMD Ryzen 7 8845HS aus der Hawk-Point-Generation mit acht Zen-4-Cores und einer schwächeren NPU. Mit einem Intel-Prozessor ist der Nitro V 15 ausgestattet. Acer nutzt hier den Core 7 240H oder den Core 5 210H, die beide noch zur Raptor-Lake-Generation gehören. Alle Modelle sind maximal mit einer zusätzlichen Nvidia Geforce RTX 40450 in der Mobile-Variante mit 2.560 Cuda-Cores und 6 GB GDDR6 orderbar. Der Arbeitsspeicher der Notebooks kann bis zu 32 GB groß sein, die PCIe-Gen4-SSD bis zu zwei TB fassen.

Die Modelle V 15 und V 15 Ai sind mit 15,6-Zoll-Full-HD-Displays ausgestattet. Hier haben die Käufer nur die Wahl zwischen 180 Hz oder 165 Hz. Die anderen Geräte sind optional auch mit höheren Auflösungen zu bekommen: 2.560 x 1.440 Pixel mit 165 Hz beim V 17 AI, 2.560x1.600 mit 180 beim Nitro 16 V und beim 14 V mit seinem 14,5-Zoll-16:10-Display. Das Panel schafft hier bis zu 165 Hz. Das Gewicht der Notebooks liegt zwischen 1,6 und 3 Kg.

Laut Acer kommen die auf der CES vorgestellten Nitro-V-Notebooks zum Ende des zweiten Quartals 2025 in den Handel. Empfohlene Verkaufspreise werden erst später kommuniziert.

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