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Intel Xeon E-2200 Xeon-Vorstellung, die Zweite

Autor: Klaus Länger

Die erste Vorstellung der Xeon-E-2200-Prozessoren erfolgte auf der Computex. Damals für Workstations. Nun gibt Intel die Prozessoren offiziell auch für Server frei. Bestimmt sind die CPUs für Entry-Level- oder Cloudserver.

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Der Intel Xeon E-2200 gehört ebenso wie sein Vorgänger E-2100 zur Coffee-Lake-Familie. Neu sind die maximal acht statt sechs Cores und Detailverbesserungen bei Sicherheitsfunktionen.
Der Intel Xeon E-2200 gehört ebenso wie sein Vorgänger E-2100 zur Coffee-Lake-Familie. Neu sind die maximal acht statt sechs Cores und Detailverbesserungen bei Sicherheitsfunktionen.
(Bild: Intel)

Bisher hat Intel die Coffe-Lake-CPUs der Xeon-2200-Serie lediglich als Workstation-Prozessoren beworben, obwohl die CPUs wahrscheinlich bereits in dem einen oder anderen Server mit Sockel 1151 und passendem C240-Chipsatz eingesetzt werden. Im Gegensatz zur vorhergehenden Xeon-E-2100-Serie gibt es die neuen CPUs nun mit maximal acht Cores statt derer sechs. Damit soll die Maximalleistung der Single-Socket-Server mit Xeon E um etwa 20 Prozent klettern. Die darunterliegenden Modelle mit bis zu sechs Cores erreichen nun eine etwas höhere Basis- und Boost-Taktfrequenz.

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Verbesserungen bei Intel SGX

Laut Intel soll der neue Xeon E über eine erhebliche Verbesserung bei den Software Guard Extensions (SGX) verfügen. Die als Enclaven bezeichneten Speicherbereiche, in denen Programmcodes vor dem Zugriff durch Prozesse mit höherer Privilegierungsstufe geschützt sind, wurden in der Speichergröße verdoppelt. Das soll vor allem beim Einsatz mit Cloud-Applikationen Vorteile bringen. Zudem hat Intel das Intel SGX Software Development Kit dem Confidential Computing Consortium in der Linux Foundation übergeben.

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