Am 15. September fand im Science Congress Center Munich in Garching die alljährliche CCX Cloud Computing Conference statt. Das Hybrid-Event mit einem hochkarätigen Speaker-Lineup bot den Besuchern ein Forum, um über aktuelle Cloud-Ansätze und -Technologien zu diskutieren.
Daniela Schilling (re.) und Lydia Hundsdörfer (Vogel IT-Akademie) eröffnen die CCX 2022.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Agiler, effizienter, schneller. Wohl kaum eine andere Technologie steht momentan so sehr für Disruption und Umbruch wie die Cloud. Dass Unternehmen über lang oder kurz in die Cloud migrieren werden, steht inzwischen nicht mehr zur Debatte. Aber wie findet man das richtige Gleichgewicht aus IT-Strategie und Business Strategie? Beste Voraussetzungen für einen spannenden Diskurs.
Das Programm der CCX 2022 konnte sich sehen lassen: Die Agenda zählte insgesamt sechs Keynotes, 14 Expert Sessions, drei Elevator Pitches, zwei Thinktanks sowie einen Deep Dive. Nachdem die CCX im letzten Jahr rein virtuell abgehalten wurde, fand das Event dieses Mal in hybrider Manier statt.
In der Networking-Piazza mit Buffet und einer Café-Ape inkl. Barista konnten sich alle anwesenden Teilnehmer zwischen den Slots in entspannter Atmosphäre über den Tag verteilt austauschen und mit den Ausstellern ins Gespräch kommen.
Neben den über 100 anwesenden Teilnehmern, Sprechern und Ausstellern waren auch mehr als 220 Cloud-Interessierte per Livestream zugeschaltet. Diese konnten die einzelnen Keynotes und Sessions vom heimischen Rechner aus mitverfolgen. Fragen aus dem Chat wurden durch das Moderationsteam direkt an die Speaker auf der Bühne weitergegeben und beantwortet. Ein Konzept, welches gut ankam und den Diskurs belebte.
Software is eating the world
Den Startschuss für das Event setzte Silvio Kleesattel, CTO bei Skaylink. Dessen Keynote unter dem Motto „Software is eating the world – and Cloud is having Software for lunch“ befasste sich mit der verteilten Multicloud, feature-driven DevOps und Cloud-Ansätzen für KMUs. In seinem anschließend stattfindenden Thinktank legte Kleesattel seinen Fokus dann auf die passenden Kriterien für das richtige Workload Placement in der Cloud.
IT versus Geschäftsmodell
Ein zentraler Punkt, der von vielen Referenten aufgegriffen wurde, waren kommunikative Probleme, die zwischen IT-Abteilungen und der Unternehmensführung aufkommen. Jörg Warm von Computacenter wies in seiner Keynote darauf hin, dass IT-Projekte ohne echten Mehrwert für das Geschäftsmodell nur schwer in der Führungsetage verkauft werden könnten. Weitere Stolpersteine seien fehlende Zielsetzung und Strategie. Auch die Überinterpretation von Gesetzen und Regulation bremse die Implementierung einer Cloud-Architektur in Unternehmen oftmals aus. Nachdem ein Thinktank kurzfristig ausfallen musste, erklärte sich Jörg Warm spontan dazu bereit, im Anschluss an seine Keynote einen Thinktank, also ein Diskussions-Format für den Erfahrungsaustausch, zum Thema zu moderieren.
Stadtwerke gehen in die Cloud
Wie eine erfolgreiche Reise in die Cloud in der Praxis aussehen kann, zeigten Michael Frembs und Dr. Marko Nöhren von den Stadtwerken München. Das größte Stadtwerk Deutschlands implementierte die Cloud in nur drei Jahren zum Backbone seiner digitalen Produkte und Services. Wie die beiden Redner ausführten, habe die Unternehmenskultur dabei eine entscheidende Rolle gespielt. Denn nur so könne man die Demokratisierung der Cloud in der IT und im Konzern vorantreiben. Ein weiteres Learning: Die Implementierung der Cloud-Strategie ist beim Neueinstieg ein Prozess, der mit stetigem Lernen einhergeht. So wachse das Unternehmen sukzessive weiter in die Cloud hinein. Nach dieser Success Story ging es dann für alle Anwesenden in die Mittagspause.
Security für die Wolke
Nach dem Lunch lenkte Inés Atug, Senior Expert bei HiSolutions mit ihrer Keynote den Fokus auf das Thema Security und verglich die Sicherheitsmaßnahmen traditioneller IT mit denen in Cloud-Umgebungen. Denn On-Premises-Software lässt sich nicht eins zu eins in die Cloud übertragen. Laut Atug ist für Unternehmen jedoch genau dieses Verständnis der erste Schritt in eine sichere Cloud-Umgebung.
Windows Desktops in der Cloud
Dr. Bernhard Tritsch, der als Startup-Aufbauhelfer, Marktanalyst und angesehener Technologieberater agiert, befasste sich in seiner Keynote „Windows Desktops in der Cloud – echt jetzt?“ mit der Desktop-Migration von Microsofts Betriebssystem in die Cloud. Neben den bewährten Methoden und dem Geschäftsmodell von Microsoft ging die Keynote auch auf die Benutzererfahrung von Windows Desktops in der Cloud ein. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Messung der Benutzererfahrung sowie dem objektiven Vergleich der daraus resultierenden Ergebnisse.
Stand: 08.12.2025
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Moving your workplace to a browser
Die Abschlusskeynote präsentierte ein weiteres Praxisbeispiel für eine gelungene Cloud-Transformation: Alexander Pöllmann, Director Workplace & Service Management der Viessmann Group, stellte die Workplace-Infrastruktur seines Unternehmens vor, welche mit einer Zero-Trust Architektur in die Cloud verlegt wurde. Das Unternehmen, welches sich auf die Herstellung von Energiesystemen und Kühllösungen spezialisiert hat, stellte mit über 2.500 Chromebooks den Mitarbeitern einen sicheren und mobilen Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens war ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Umsetzung des Projekts.
Nach dem offiziellen Agendaprogramm ließ man den Abend in Anlehnung an das Oktoberfest beim zünftigen Wiesn Warm-Up ausklingen und setzte damit in geselliger Runde den krönenden Abschluss einer gelungenen Cloud-Veranstaltung.
Impressionen
Silvio Kleesattel, CTO bei Skaylink und Keynote-Speaker, kommentierte: „Ein ganz herzliches Dankeschön für die toll und wirklich sehr professionell organisierte CCX Cloud Computing Conference 2022 gestern in Garching. […] Ich kann nur Lob weitergeben. Man merkt wieviel Arbeit, Elan und Einsatz ihr da reinsteckt.
Ingo Schreiber, BDM SAP on Azure, Tech Data, ergänzt: „Danke für ein gelungenes, hybrides Event! Die Location war perfekt gewählt. Mich persönlich haben alle Keynotes begeistert. Sehr gelungen war auch das Wiesn Warm-Up. Auch hat man gemerkt, dass der Austausch live, endlich wieder face-to-face im Vordergrund stand.“