Partnerkonferenz im Phantasialand Westcon-Comstor startet eigene Cloud-Plattform

Autor: Wilfried Platten

Mit Bluesky präsentierte Westcon-Comstor auf der Partnerkonferenz im Phantasialand die erste Cloud-Plattform. Aktuell beschränkt sich das Angebot auf Microsoft CSP, weitere stehen aber bereits fest.

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Die Cloud-Plattform Bluesky war DAS Thema auf der Parterkonferenz von Westcon-Comstor.
Die Cloud-Plattform Bluesky war DAS Thema auf der Parterkonferenz von Westcon-Comstor.
(Bild: Westcon-Comstor)

Phantasialand und Business? Ja das passt zusammen! Die Partnerkonferenz von Westcon-Comstor ließ Achterbahn und Würstchenbuden links liegen und konzentrierte sich im Konferenzzentrum auf das Wesentliche, das Channel-Business. Im Mittelpunkt des Interesses stand die neue Cloud-Plattform Bluesky. Die wurde zwar schon am 1. Juli scharf geschalten, so richtig vorgestellt wurde sie den Partnern aber erst jetzt in Brühl. In Südafrika und Neuseeland läuft sie schon über ein Jahr. Die dort gemachten Erfahrungen mit „Kinderkrankheiten“ flossen in die jetzt vorgestellte Plattform mit ein.

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Das Cloud-Angebot konzentriert sich aktuell (noch) auf das CSP-Programm (Azure, Office365) von Microsoft. In einer exklusiven Vorab-Vorstellung für IT-BUSINESS kündigte Cloud-Spezialist Michael Hünten, an, dass das Angebot wahrscheinlich Anfang November um Produkte von Cisco und Symantec erweitert wird. „Für kommendes Jahr sind weitere geplant“, so Hünten. „Bis Ende 2018 sollen zwölf neue Hersteller dazukommen.“ Wer und was das genau ist, verriet er nicht. Um der Fantasie auf die Sprünge zu helfen, reicht jedoch ein kurzer Blick auf das Hersteller-Portfolio von Westcon. Viel Wert wurde auf Übersichtlichkeit und einfache Bedienbarkeit gelegt. Das Motto: „keep it simple“.

White-Label-Shop geplant

Aktuell können sich nur Fachhändler mit ihrem Zugang auf Bluesky einloggen. Bis Ende des Jahres soll jedoch ein „White-Label-Shop“ realisiert sein, sprich: sie können ihre Kunden unter eigenem Logo direkt auf die Cloud-Plattform verlinken, die Abrechnung erfolgt direkt über den Fachhändler. Zudem kann er in diesen White-Label-Shop auch eigene Lösungen einbinden, interessant beispielsweise für Independent Software Vendors (ISVs). Nimmt man die Angebote anderer Entwickler noch mit dazu, könnte sich daraus sogar ein ISV-Marktplatz entwickeln. Dazu liegen allerdings noch keine konkreten Pläne vor.

Alternativ kann die Rechnungsstellung auch über Westcon erfolgen, je nach Partnerwunsch entweder mit Partner- (E-Billing) oder Westcon-Logo (E-Invoicing) und -Adresse. Für alle Eventualitäten ist also gesorgt. Ein weiterer Vorteil ist die Übersicht über Umfang, Budget und Laufzeiten von Lizenzverträgen. Entsprechende E-Learning-Angebote zur Nutzung von Bluesky sind geplant.

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Chefredakteur, IT-BUSINESS