Definition Wer ist Westcon-Comstor?

Von Michael Hase

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Westcon-Comstor ist ein internationaler ITK-Distributor. Zu den Schwerpunkten des Unternehmens zählen Cybersecurity, Networking und Collaboration. Ein wichtiger Herstellerpartner ist der Netzwerkanbieter Cisco.

Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Marke Westcon-Comstor ist relativ jung, das Unternehmen dahinter hingegen schon mehr als 30 Jahre alt. Seit Anfang 2016 treten die drei Sparten der internationalen Westcon-Gruppe – der Cisco-only-Distributor Comstor sowie die VADs Westcon Security und Westcon UCC – unter dem gemeinsamen Brand auf, um die über die Jahre gewachsene Integration der Einheiten nach außen zu demonstrieren. Die Schwerpunkte des ITK-Spezialisten liegen auf Cybersecurity, Networking und Collaboration. Neben Cisco gehören Avaya, Broadcom, Juniper, Check Point, CrowdStrike, F5 und Palo Alto Networks zu den wichtigsten Herstellerpartnern. Über das Produktgeschäft hinaus erbringt der Distributor ein breites Spektrum an Dienstleistungen, zu denen Trainings, Beratung, technischer Support sowie Implementierungs- und Wartungsservices zählen.

Westcon-Comstor erzielte im Fiskaljahr 2022, das am 28. Februar des Jahres endete, einen Umsatz in Höhe von 2 89 Milliarden Dollar (2021: 2,59 Milliarden Dollar), was einem Wachstum von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Mitarbeiter. Im Juni 2017 verkaufte die Muttergesellschaft des Distributors, der südafrikanische Technologiekonzern Datatec, das Geschäft in Nord- und Lateinamerika an den US-amerikanischen Mitbewerber Synnex (seit September 2021 TD Synnex). Dieser abgetrennte Teil des Unternehmens firmierte zunächst als Westcon-Comstor Americas, ist aber inzwischen in TD Synnex aufgegangen.

Expansion durch Akquisitionen

1985 in Tarrytown, New York, gegründet, entwickelte sich Westcon seit 1998, als Datatec bei dem Unternehmen einstieg, zur internationalen Gruppe. Im gleichen Jahr kauften die Südafrikaner den britischen Cisco-Distributor RBR Networks und den ebenfalls auf Cisco spezialisierten Systemintegrator Loginet mit Sitz in Berlin. 1999 folgte die Akquisition des US-amerikanischen Spezialisten Comstor, unter dessen Marke im Jahr 2000 das weltweite Geschäft mit Cisco-Produkten vereinheitlicht wurde. Westcon übernahm 2002 den europäischen Netzwerkdistributor Landis, aus dem der Bereich UCC hervorging. 2007 kaufte die Gruppe den ebenfalls europäischen IT-Sicherheitsspezialisten Noxs. In Deutschland baute sie den Bereich Security 2011 durch die Akquisition des Paderborner Spezialisten Entrada weiter aus.

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