IBM (International Business Machines Corporation) mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York ist eines der größten IT-Unternehmen weltweit. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt derzeit auf KI und hybriden Cloud-Technologien.
IBM ist eines der größten IT-Unternehmen der Welt mit Niederlassungen in über 170 Ländern.
(Bild: IBM)
Geschichte von IBM
Im Jahr 1886 gründete Herman Hollerith die Tabulating Machine Company, die Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten herstellte. Jahre später wird aus dem Unternehmen IBM.
(Bild: wlad074 - stock.adobe.com)
Die Geschichte von IBM reicht zurück bis ins Jahr 1896. Damals gründete Herman Hollerith die Tabulating Machine Company, die Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten herstellte. Im Jahr 1911 verschmolz die Firma mit weiteren Unternehmen zur Computing-Tabulating-Recording Company (CTR). 1924 erfolgte die Umbenennung des seit 1914 von Thomas J. Watson geleiteten Unternehmens in International Business Machines Corporation. Watson blieb bis 1952 Chef von IBM. Nachfolger wurde sein Sohn, Thomas Watson Junior.
In den 1940er Jahren begann IBM mit der Entwicklung der ersten elektromechanischen Computer, 1952 folgte mit dem IBM 701 der erste elektronische Computer von IBM. 1955 brachte die Firma mit dem IBM 305 RAMAC den ersten Rechner auf den Markt, der mit Festplatten ausgerüstet war. Die HDDs hatten bei einer Größe heutiger Waschmaschinen eine Speicherkapazität von 4,375 MB.
In den 1960er-Jahren begann IBM mit der Produktion elektrischer Schreibmaschinen und brachte eine neue Großrechnergeneration auf den Markt, die IBMs Dominanz bei Mainframes begründen sollte. Das Modell S/360 und seine Nachfolger waren so erfolgreich, dass in den 1960er-Jahren nur von „IBM und den sieben Zwergen“ die Rede war. Die sieben Mainframe-Hersteller, die sich die etwa verbleibenden 30 Prozent des Marktes teilten waren Burroughs, Sperry Rand, Control Data, Honeywell, General Electric, RCA and NCR.
Über IBM:
Seit 2020 ist der amerikanisch-indische Manager Arvind Krishna CEO von IBM.
Im aktuellsten IBM Jahresbericht aus dem Jahr 2023 lag der Umsatz des Unternehmens in diesem Jahr bei 61,86 Milliarden US-Dollar.
IBM zählte zu diesem Zeitpunkt 282.000 Mitarbeiter.
Die deutsche Niederlassung von IBM befindet sich in Böblingen.
1981 reagierte IBM auf den erfolgreichen Apple II mit einem eigenen Rechner für kleine Unternehmen, Freiberufler und auch Heimanwender: dem IBM PC 5150. Da der erste selbst entwickelte Personal Computer, der IBM 5100 von 1975, ein Misserfolg war, setzte IBM beim „Projekt Chess“ für den neuen PC auf externe Hilfe, um den Rechner schnell entwickeln zu können: Intel steuerte den 16-Bit-Prozessor 8088 bei, das Betriebssystem PC DOS wurde von einer kleinen Firma namens Microsoft entwickelt. Die offene Architektur des IBM PCs und die Tatsache, dass Microsoft das Betriebssystem als MS-DOS auch selbst verkaufen konnte, führte dazu, dass eine Flut von IBM-kompatiblen PCs auf den Markt kam, die IBM Marktanteile kostete. Versuche, mit proprietären Konzepten wie der Micro-Channel-Architektur und dem Betriebssystem OS/2 den Markt wieder unter Kontrolle zu bekommen, scheiterten.
IBM baute nicht nur Rechner, sondern auch Peripheriegeräte wie Monitore und Drucker sowie Komponenten wie etwa Festplatten und Prozessoren. Aus der Drucker- und Tastatur-Sparte entstand 1991 nach dem Verkauf durch IBM die Firma Lexmark, die Festplattensparte verkaufte IBM im Jahr 2003 an Hitachi.
Geschäftsbereiche von IBM
Im Jahr 2021 hat IBM seine Geschäftsbereiche neu strukturiert, seine Operationen optimiert und sich von seinem Managed-Infrastructure-Services-Geschäft Kyndryl getrennt. Das Softwaresegment, das zuvor als Cloud & Cognitive Software bekannt war, ist nun der größte Geschäftsbereich des Unternehmens im Jahr 2023 und macht über 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Dieser Anteil schließt den Umsatz von Red Hat, einem Open-Source-Softwareunternehmen für KI, das IBM im Jahr 2019 für 34 Milliarden US-Dollar erworben hat.
Überblick über den IBM Umsatz weltweit von 2010 bis 2023 nach Segmenten. Der Umsatz ist in Milliarden US-Dollar angegeben.
(Bild: IBM Annual Report 2023 in Statista 2025)
Das Beratungssegment des Unternehmens generierte im Jahr 2023 etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes, wobei IBM eine Vielzahl von Dienstleistungen für das Management von Geschäftsprozessen und Anwendungen anbietet, wobei der Fokus auf KI-Workflows und Anwendungen für hybride Cloud-Umgebungen liegt.
Ende 2004 zog sich IBM aus dem selbst begründeten PC-Geschäft zurück und verkaufte den Geschäftszweig an das chinesische Unternehmen Lenovo, das 2014 auch die x86-Server von IBM übernahm. Im selben Jahr verkaufte IBM die eigene Prozessorfertigung an Globalfoundries, die nun die Prozessoren für IBM fertigt.
IBM stellt selbst noch Server, Storage-Systeme und Mainframes auf Basis der Power-Architektur her, die ursprünglich 1991 gemeinsam mit Apple und Motorola entwickelt wurde. In Storage-Systemen werden auch noch x86-Prozessoren eingesetzt.
Erfolgreich ist IBM als Hersteller von Software, hier ist die Firma beim Umsatz Nummer zwei hinter Microsoft. Das US-Unternehmen ist auch im Cloud-Business aktiv und hat mit watsonx Orchestrate ein leistungsstarkes KI-System im Portfolio.
Stand: 08.12.2025
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IBM als Innovationstreiber
IBM hat einige wichtige Entwicklungen in der Technologiebranche hervorgebracht, wie etwa das Festplattenlaufwerk (HDD), den Universal Product Code (UPC) und den dynamischen Direktzugriffsspeicher (DRAM). Im Jahr 2024 liegt IBM mit 2596 Patenten auf Platz 8 bei den erteilten US-Patenten.. Eine bedeutende Anzahl von Patenten liegen dabei im Bereich des maschinellen Lernens und der KI.
IBM bekräftigt sein Engagement für hybride Cloud- und KI-Innovationen durch bedeutende Übernahmen wie des Hybrid-Cloud-Unternehmens Apptio und der Datenintegrationsplattform StreamSets. Diese strategischen Investitionen sollen den Wandel von IBM zu einem plattformzentrierten Modell unterstützen und das Unternehmen auch in Zukunft als Technologiepionier positionieren.