Studie von Nexthink Weniger als die Hälfte aller Systeme ist bereit für Windows 11

Von Martin Hensel

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Wie eine aktuelle Erhebung des Softwareanbieters Nexthink zeigt, sind nur etwa 40 Prozent aller Systeme bereit für die Migration auf das Betriebssystem Windows 11. Noch ist für die Aktualisierung Zeit – der anfallende Aufwand ist allerdings beträchtlich.

Bis Windows 11 als primäres Microsoft-Betriebssystem gilt, ist noch etwas Zeit. Doch diese werden die Unternehmen zur Migration ihrer Systeme auch benötigen, zeigt eine Nexthink-Studie.
Bis Windows 11 als primäres Microsoft-Betriebssystem gilt, ist noch etwas Zeit. Doch diese werden die Unternehmen zur Migration ihrer Systeme auch benötigen, zeigt eine Nexthink-Studie.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Für den Report „Predicting Windows 11 Upgrades in Corporate IT“ untersuchte Nexthink insgesamt 3,12 Millionen anonymisierte Geräte in 457 Unternehmen aus acht Branchen. Weniger als die Hälfte (40 %) sind demnach für ein Upgrade auf Windows 11 geeignet.

Noch scheint der Stichtag am 24. Oktober 2025 in weiter Ferne zu liegen: Ab diesem Termin wird Windows 11 von Microsoft als primäres Betriebssystem behandelt. Doch die Unternehmen werden die Zeit bis dahin benötigen. Laut der Studie liegt der Aufwand, um alle nicht-kompatiblen Systeme zu aktualisieren, bei mehr als 4,2 Millionen manuellen Arbeitsstunden. Dieser Wert beruht auf einer konservativen Schätzung von 15 Minuten für jede nötige manuelle Aufgabe im Rahmen der Aktualisierung.

Für Unternehmen hat das Upgrade zwei Seiten – einerseits wollen sie von Innovationen profitieren, andererseits fürchten sie den Aufwand und mögliche Risiken. Infolgedessen werden derartige Upgrades oft verzögert, was Unternehmen aber dennoch Zeit und Geld kostet. „Auch wenn das Upgrade auf Windows 11 mit Herausforderungen verbunden ist, unsere Studie zeigt: Unternehmen können schneller und ohne Risiko von den Innovationen profitieren, wenn sie mit dem richtigen Verständnis der digitalen Umgebungen ihrer Mitarbeiter starten, für Piloten optimale Rahmenbedingungen schaffen und genau einschätzen können, was vor dem Upgrade getan werden muss“, erklärt Yassine Zaied, Chief Strategy Officer von Nexthink.

Weitere Ergebnisse der Studie

40 Prozent der untersuchten Geräte lassen sich mit relativ wenig Kosten und Aufwand auf Windows 11 migrieren. Von den verbleibenden Systemen waren 25 Prozent nahezu auf dem nötigen Stand, weitere 35 Prozent aber gar nicht Windows-11-ready. Hier können allenfalls umfangreiche Upgrades Abhilfe schaffen.

In den einzelnen Branchen wies der Sektor Konsumgüter den höchsten Prozentsatz an Geräten auf, die auf Windows 11 aktualisierbar sind. Die Energie- und Versorgungsbranche verzeichnet den höchsten Prozentsatz an veralteter Hardware und Betriebssystemen. Im Gesundheitswesen und der Pharmaindustrie tendiert man dagegen dazu, so lange bei älteren Betriebssystemen zu bleiben, bis die Kompatibilität aller Anwendungen zu neueren Versionen sichergestellt ist.

Laut Nexthink zeigen Erfahrungswerte, dass etwa 15 Prozent der Windows-Upgrades scheitern. Unternehmen sollten sich daher über die möglichen Herausforderungen einer Migration im Klaren sein.

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