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SCDx-Angebot von Tata Communications Weltweiter Ausbau des modernen Arbeitsplatzes

Autor: Ann-Marie Struck

Die Coronakrise hält immer noch die ganze Welt in Atem. Wie die Pandemie die Arbeitswelt weltweit beeinflusst und wie sie die Geschäftsprozesse verändert, erklärt Kim Bybjerg, Vice President und Head Continental Europe bei Tata Communications.

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Das indische Telekommunikationsunternehmen Tata Communications ist weltweit für Netzwerke zuständig.
Das indische Telekommunikationsunternehmen Tata Communications ist weltweit für Netzwerke zuständig.
(Bild: © Anton Balazh – adobe.stock.com)

„Die Welt, wie wir sie heute sehen, hat sich in den letzten Monaten erheblich verändert. Die Pandemie führte zu grundlegenden Veränderungen in der Vorgehensweise der Unternehmen in Bezug auf ihre Geschäftsmodelle und die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten und miteinander agieren“, sagt Kim Bybjerg, Vice President and Head Continental Europe bei Tata Communications.

Als indischer TK-Riese hat das Unternehmen die weltweiten Veränderungen durch die Pandemie mitbekommen. Allem voran gab es einen Aufschwung bei der Digitalisierung der Unternehmen. Laut einer Studie von McKinsey entsprach die Coronakrise dabei einem Fünf-Jahres-Sprung. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass 75 Prozent der Nutzer, die nun zum ersten Mal über digitale Kanäle kommuniziert haben, dies auch nach der Pandemie weitermachen wollen. Folglich hat sich der moderne Arbeitsplatz und mit ihm einhergehend auch die dahinterstehende Technologien schlagartig etabliert. Unternehmen strukturieren daher nun ihre Geschäftsprozesse um, wie Bybjerg berichtet.

Kim Bybjerg, Vice President and Head Continental Europe bei Tata Communications
Kim Bybjerg, Vice President and Head Continental Europe bei Tata Communications
(Bild: Tata Communications)

SCDx Software Suite

Tata reagiert auf die wachsende, weltweite Nachfrage nach neuen Arbeitsweisen mit dem Angebot SCDx (Secure Connected Digital Experience). „Mit SCDx ist es unser Ziel, Unternehmen dabei zu unterstützen, neue digitale Arbeitsmodelle einzuführen, deren Markteinführung zu verkürzen und ihre Agilität und Widerstandsfähigkeit zu steigern. So können sie nicht nur innovativ arbeiten und ihr Arbeitsmodell neu erfinden, sondern auch ihre Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit neu definieren“, erläutert Bybjerg.

Der Fokus des Angebots liegt einerseits auf der Einrichtung eines modernen Arbeitsplatz, andererseits auf der Customer Experience. Im Angebot ist die Remote-Lösung „Secure Connected Digital Workplace“ enthalten sowie die „Digital Customer Experience“-Platform, die Unternehmen ermöglicht, das Einkaufserlebnis ihrer Kunden im Geschäft online zu gestalten. Zudem soll die Kundenbindung mithilfe von Enterprise-Commerce- und Video-Collaboration-Lösungen erhalten bleiben. In Indien werden beispielsweise mittels Ultra-HD-Kameras Autos virtuell verkauft, berichtet Bybjerg.

Weltweite Partner für die Kommunikation

Um das eigene Workplace-Angebot zu ergänzen, arbeitet Tata seit Jahren mit Cisco zusammen. Erst kürzlich wurde diese Partnerschaft ausgeweitet, um globalen Kunden nun die Voice-, Video- und Konferenzdienste des Netzwerk-Anbieters auf einer einzigen Plattform zur Verfügung zu stellen. Tata setzt nun die Cisco-Lösungen Webex Meetings, Calling und Devices ein. „Wir haben diesen Service Anfang September in Europa eingeführt und alles darauf ausgerichtet, unseren Kunden in der Region Anruf, Messaging sowie Kollaboration auf einer Plattform anbieten zu können“, so Bybjerg.

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Microsoft hat Tata mit Azure verschiedene gemeinsame Angebote in den Bereichen Cloud, Networking, Unified Communications, IoT und Security. Zudem bieten die Teams Solutions von Tata eine Cloud-basierte Collaboration-Suite für Messaging, Video, Voice und Konferenzen.

Neue Technologien

Covid-19 sorgte nicht nur für einen Push beim modernen Arbeitsplatz. Bybjerg ist sich sicher, dass nun auch neue Technologien einen Durchbruch in den Unternehmen finden werden. Ein Beispiel dafür ist der fünfte Mobilfunkstandard. „Während ein 5G-Netzwerk die Leistung von Collaboration-Tools optimiert und die Latenzzeit während eines Videoanrufs minimieren kann, kann AR/ VR dazu beitragen, die Erfahrung der Zusammenarbeit zu verbessern“, erklärt Bybjerg und ergänzt: „Letzteres wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber stellen Sie sich vor, wie interessant es wäre, virtuell an Ihrem Büroschreibtisch zu sitzen, während Sie physisch am Schreibtisch in Ihrem Wohnzimmer sind!“

Ähnlich optimistisch ist der Manager hinsichtlich der Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI). So könnten Maschinen und automatisierte Tools sich wiederholende Aufgaben übernehmen und den Mitarbeitern dadurch die Gelegenheit geben, ihre Energie auf Aktivitäten zu konzentrieren, die Einfühlungsvermögen und Kreativität erfordern – worüber die Maschinen nicht verfügen. Letztendlich sind KI-Systeme nicht intuitiv. „Die Pandemie gab den dringend benötigten Anstoß für eine digitale Verbreitung“, diagnostiziert Bybjerg. „Ich glaube, es liegt jetzt an uns, wie wir die Innovation nutzen und sie für das Wachstum unseres Unternehmens sowie der gesamten Branche einsetzen.“

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin