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Umfrage von Gulp

Was IT-Freelancer verdienen und welche Skills gefragt sind

| Autor: Katrin Hofmann

Das Fundament des It_FReelancer-Geschäfts ist durchaus solide.
Das Fundament des It_FReelancer-Geschäfts ist durchaus solide. (Bild: Pixabay)

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Das Projektportal Gulp hat IT- und Engineering-Freiberufler nach ihrer finanziellen Situation und der Projektlage befragt. Ein Ergebnis: Bezüglich der Einschätzung der Stundensatz-Entwicklung sind die IT-Profis vorsichtiger geworden.

80,50 Euro erzielen IT- und Engineering-Freelancer hierzulande pro Stunde im Rahmen ihrer Projektarbeit durchschnittlich. Das ist gemäß Gulp lediglich eine marginale Steigerung um rund 50 Cent im Vergleich zum Vorjahr. Am häufigsten – 22,4 Prozent der Umfrageteilnehmer tun dies – werden zwischen 70 bis 79 Euro verlangt, gefolgt von 80 bis 89 Euro (17,6 Prozent).

IT-Spezialisten sind zunehmend zurückhaltender

„Insgesamt“, so Gulp, „scheinen die Umfrageteilnehmer in diesem Jahr vorsichtiger in die Stundensatzverhandlungen gegangen zu sein“. So bauen beispielsweise derzeit 22,4 Prozent der Freelancer einen Verhandlungspuffer in ihre Stundensatzforderungen ein, rund zwei Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auch sind etwa ein Prozent mehr der Befragten als 2014 der Meinung, dass sie mit ihren Honorar-Forderungen „gefühlt“ eher zu hoch greifen. Mit Blick auf die Zukunft wollen 52,1 Prozent der Freelancer ihren aktuellen Stundensatz beibehalten. Das sind 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil derer, die ihren Stundensatz anheben wollen, ist von 48 Prozent im Vorjahr auf 41,3 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist die Zahl derjenigen gestiegen, die ihren Stundensatz senken wollen: von 4,1 auf 6,6 Prozent.

Preissensible Kunden

Laut dem Marketing-Leiter des Projektportals, Stefan Symanek, stellt diese Vorsicht einen „echten Gegenpol“ zur positiven Entwicklung dar. Denn die Auftragslage ist gut, die Selbstständigen haben zu tun. Rund 57 Prozent berichten von Wochenarbeitszeiten zwischen 31 bis 40 Stunden. 21,5 Prozent sind 41 bis 50 Stunden beschäftigt. „Die Auftraggeber sind augenscheinlich weiterhin preissensibel. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend weiter anhält oder ob der Stundensatz sich im kommenden Jahr wieder weiter nach oben bewegt“, erklärt Stefan Symanek.

Die Top 5 der gefragtesten Skills

In den Projekten werden vor allem Programmierer eingesetzt. Für 38,2 Prozent der Aufträge werden „Software-Entwickler, Programmierer beziehungsweise Software-Architektur-Spezialisten“ gesucht. Danach folgen mit 20,8 Prozent der Nennungen Experten für „Beratung, Consulting, Business- und Prozessanalyse“. 16,5 Prozent werden für Projekte rund um „Projektmanagement, -leitung sowie Organisation und Koordination“ hinzugezogen, acht Prozent für Administrations- und Supportaufgaben. Nummer fünf der gefragtesten Skills umfasst „Qualitätsmanagement und -sicherung sowie Tests“. Alle anderen Qualifikationen werden nur für unter fünf Prozent der Projekte gesucht.

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