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Was ist Virutal Commerce?

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Virtual Commerce galt ursprünglich als Synonym für E-Commerce. Seitdem hat er sich stetig weiterentwickelt und bezeichnet inzwischen das Einkaufen in der virtuellen Realität (VR). Die Zukunft heißt jedoch „Hologramm“.

Virtual Commerce tauchte als eigenständiger Begriff erstmals im Jahr 1999 in einem Artikel der „Havard Business Review“ auf und wurde hier deutlich erkennbar als Synonym für E-Commerce verwendet. Beispielsweise die Shoppingplattform Amazon galt den Autoren als Muster für den virtuellen Handel. Bereits kurz nach der Jahrtausendwende verlagerte sich die Bedeutung jedoch: Virtual Commerce oder kurz V-Commerce wurde explizit zu einem Shoppingerlebnis im virtuellen Raum.

Second Life verhilft Virtual Commerce zum Durchbruch

Es war das 2003 erschienene Computerspiel „Second Life“, das Virtual Commerce als eigenständigem Konzept zum Durchbruch verhalf. Die Spieler konnten durch ihre Akteure nicht nur leben, sondern auch in virtuellen Geschäften für ihre Charaktere einkaufen. Weitere Computerspiele setzten das Konzept ebenfalls um - tatsächlich ist es bis heute ein integraler Bestandteil entsprechender Angebote.

Durch die zunehmende Massentauglichkeit der VR-Brille seit 2010 konnte das Konzept schließlich erweitert werden. Nutzer können jetzt durch die Brille einen virtuellen Raum betreten und hier Gegenstände betrachten, die sie für ihr tatsächliches Leben erwerben möchten. Bereits 2014 wurde in Berlin ein gesamtes virtuelles Einkaufszentrum entworfen. Soziale Netzwerke wie Facebook planen, den Virtual Commerce fest in ein VR-Erlebnis ihrer Angebote zu integrieren. Freude sollen sich beispielsweise gemeinsam auf einen virtuellen Shoppingtrip begeben können.

Hologramme als zukünftige Feature von Virtual Commerce

Zunehmend setzen sich auch Hologramme im Virtual Commerce durch. Wegbereiter war der britische Anbieter Bonobos, der fotorealistische Hologramme in einem virtuellen Raum erzeugen kann. Der Nutzer kann beispielsweise seine Kleidungsmaße eingeben und sieht ein entsprechendes Hologramm. Auf diese Weise kann er überprüfen, wie Jacken, Hosen, et cetera sitzen. Der Coup: Solche Hologramme sind auch einzeln über das Smartphone abrufbar und lassen sich beispielsweise mit einer Online-Shopping-App kombinieren. Ein Nutzer muss nicht mehr jedes Mal die VR-Brille aufsetzen, um im virtuellen Raum einzukaufen. Er kann das Hologramm mit in sein E-Commerce-Erlebnis nehmen.

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