Definition Was ist Red Hat OpenShift Service on AWS (ROSA)?

Von Michael Hase 2 min Lesedauer

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Bei Red Hat OpenShift Service on AWS (ROSA) handelt es sich um eine Anwendungsplattform. Damit sollen sich containerisierte Applikationen effizient managen lassen.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
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Die Anwendungsplattform Red Hat OpenShift Service on AWS (ROSA) soll die Verwaltung, die Skalierung und den Aufbau von Kubernetes-Clustern auf Amazon Web Services (AWS) vereinfachen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der IBM-Tochter Red Hat und des Hyperscalers.

Technologien wie Red Hat OpenShift und AWS sorgen im Allgemeinen dafür, dass sich die Portabilität und Geschwindigkeit von containerbasierten Anwendungen verbessert. Durch die Bereitstellung von Red Hat OpenShift Service on AWS (ROSA) können Nutzer Container direkt und nahtlos auf AWS ausführen. Dieser neue Managed Service vereinfacht und erleichtert nicht nur den gesamten Aufbau, sondern gleichzeitig auch die Verwaltung und Skalierung der OpenShift-Kubernetes-Cluster auf AWS.

Entwicklung und Skalierung von Workloads

ROSA fungiert dabei als gemeinsam verwaltete Anwendungsplattform, mit deren Hilfe Unternehmen containerisierte Anwendungen und Workloads effizient gestalten beziehungsweise entwickeln, bereitstellen, skalieren und verwalten können. Das Management der zugrundeliegenden Plattform übernehmen Red Hat und Amazon Web Services gemeinsam. In der Praxis verfügt jedes einzelne ROSA-Cluster über einen vollständig gemanagten Master-Knoten (Control Plane) sowie spezifische Anwendungsknoten.

Während Red Hat SRE die Überwachung von Installation, Upgrades, Wartung und Management übernimmt, wird der entsprechende Support gemeinsam von Amazon und Red Hat ausgeführt. Spezielle Cluster-Services, wie zum Beispiel das Erstellen von Metriken oder Protokollen, sind ebenfalls verfügbar.

Weltweiter Zugriff auf Services

ROSA kann je nach Anwendungsfall dabei in viele verschiedene Services von AWS integriert werden. Neben Computing-, Datenbank- und Analyse-Services handelt es sich hierbei beispielsweise auch um Mobil- und Anwendungsservices sowie Netzwerk- und Machine Learning-Services. Kunden profitieren hier von der Vielfalt und Verfügbarkeit der funktionell ausgerichteten AWS-Services, die global on demand skalierbar sind.

Folgende Features von ROSA werden als besonders nützlich erachtet:

  • nativer AWS-Service
  • leichte und schnelle Integration bzw. Implementierung von Anwendungen und Tools
  • SLA mit einer Verfügbarkeit von 99,95 Prozent
  • globaler SRE-Support
  • Fokussierung auf Innovationen
  • Management durch Red Hat und AWS
  • Zugriff auf über 170 AWS-Dienste sowie Entwicklungs- und Automatisierungstools
  • schnelle Bereitstellung geschäftskritischer Anwendungen
  • Deployment im Self-Service
  • Überwachung von Kosten und Kontrolle der Ressourcennutzung
  • hoher Skalierungsgrad

Die Verbesserungen für Unternehmen durch Red Hat OpenShift Service on AWS konnten im Rahmen einer unabhängigen Studie von Forrester Consulting belegt werden. Demnach liegt der ROI (Return on Investment) von ROSA-Nutzern bei knapp 470 Prozent. Der Kapitalwert wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit 4,08 Millionen US-Dollar beziffert. Zudem ermittelte Forrester Consulting eine um 70 Prozent verkürzte Entwicklungszeit sowie ein um 50 Prozent verringerter Aufwand beim Infrastruktur-Management.

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