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IT-Zeitmaschine Von „Supertankern“ zum Quantencomputing

Autor: Dr. Andreas Bergler

Mit viel mehr Rechenpower werden neue Computer revolutionäres Potenzial freisetzen, ist Güner Aksoy von Pure Storage überzeugt. Künstliche Intelligenz und Deep Learning könnten unser Leben „dramatisch beeinflussen“.

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Güner Aksoy, Director Central Europe bei Pure Storage
Güner Aksoy, Director Central Europe bei Pure Storage
(Bild: Pure Storage)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Aksoy: Die IT vor 25 Jahren, das war die Ära der Supertanker. Player wie IBM, Microsoft, Oracle oder SAP dominierten den Markt. Nutzer mussten mit diesen starren, monolithischen und auch recht unflexiblen Schwergewichten klarkommen. Die Auswahl in den meisten Bereichen war sehr begrenzt, und Neuentwicklungen ließen oft lange auf sich warten. Die Systeme liefen im Serverraum vor Ort oder im Rechenzentrum. IT, das war in vielen Fällen noch echte Handarbeit. Mit der Virtualisierung und dem Aufkommen des Outsourcing begann die Reise in die moderne IT-Welt.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

Aksoy: Technologien wie die Cloud werden ihren Siegeszug fortsetzen. Der Ansatz hat sich in vielen Anwendungsfällen bewährt. Multi-Cloud wird sicherlich zum Alltag gehören. Das Datenwachstum wird Dimensionen erreicht haben, die wir uns heute nur schwer vorstellen können. Die Potenziale, die in AI und Deep Learning stecken, werden sich entfaltet haben und viele Lebensbereiche dramatisch beeinflussen. Vermutlich sind dann auch die technischen Herausforderungen für das Quantencomputing gelöst. Die dann zur Verfügung stehende Rechenleistung schafft völlig neue Situationen rund um Datensicherheit. IT wird im Bereich der Medizin und anderen Feldern revolutionäres Potenzial haben.

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Über den Autor

Dr. Andreas Bergler

Dr. Andreas Bergler

CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien