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Hybride Systeme für analoge und IP-basierte Überwachungskameras

Videoüberwachung zum Selbermachen

07.08.2009 | Autor / Redakteur: Marco Niecke, Abus Security Center / Andreas Bergler

Analoge und digitale Videoüberwachung in der Schulungsakademie von Abus Security-Center
Analoge und digitale Videoüberwachung in der Schulungsakademie von Abus Security-Center

Die Anwendungsfelder von Überwachungskameras haben sich stark ausgeweitet. Mussten früher noch teuere Digitalrekorder installiert und programmiert werden, beginnt die leistungsstarke Videoüberwachung „im kleinen Rahmen“ heute schon mit einem PC, einer PCI-Videokarte und den benötigten Kameras.

Die derzeit gängigsten Komplettlösungen in der Videoüberwachung sind Stand-alone-Rekorder und hybridfähige High-End-Systeme. Hier lassen sich beliebig viele Kameras an unterschiedlichen Standorten auf einer Software-Oberfläche verwalten. Intelligente Sicherheitsfunktionen, Multitasking sowie die Möglichkeit, externe Komponenten wie Alarmmelder und Signalgeber in das System zu integrieren, sind weitere Stärken dieser Komplettlösungen. Der Einsatzbereich dieser Systeme ist dabei äußerst vielfältig. Vom kleinen Kiosk nebenan, bis zum Hauptbahnhof größerer Metropolen: Überall wo Videoüberwachung gefragt ist, werden sie verbaut.

Eine clevere Lösung auch für kleinere Budgets sind Videoüberwachungs-Karten für den PC (PCI-Karten, Video-Security-Karten). Sie verwandeln herkömmliche PCs in flexible und leistungsfähige Videoüberwachungssysteme. Mit Hilfe dieser Karten und einer entsprechenden Software können Bilder von angeschlossenen Kameras auf einem herkömmlichen PC betrachtet, aufgezeichnet und anschließend komfortabel verwaltet und wiedergegeben werden. Bei leistungsfähigen Modellen lassen sich 16 analoge Kameras mit dem Computer verbinden – ihre Videoströme können insgesamt mit bis zu 400 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Das bedeutet Echtzeit für alle Kanäle. Die Videos lassen sich entweder im effizienten MPEG4- oder im hochkompatiblen MJPEG-Format speichern. Die Aufnahmedauer ist dabei nur durch die Kapazität der verwendeten Festplatten begrenzt.

Auch für die Installation und Inbetriebnahme eines Überwachungssystems auf Basis von PCI-Karten muss man kein Technikexperte sein. Die Videokarte wird einfach in einen freien PCI-Steckplatz des Computers gesteckt und festgeschraubt. Die anschließende Installation der Software geht schnell und einfach vonstatten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung führt den Nutzer durch den Vorgang.

Vorteile

Ein weiteres Plus bietet sich durch den Fernzugriff auf den aufzeichnenden PC. Über das Internet ist eine Kontrolle der Videoüberwachung von jedem Ort der Welt aus möglich. Auch bei wechselnden oder veränderten Anforderungen ist ein PC-basiertes System immer „up to date“: Durch einfache Upgrades von Hard- und Software bleibt die Videoüberwachung immer auf dem neuesten Stand, was Funktionen und Leistung angeht.

Der entscheidende Vorteil der PC-basierten Überwachungssysteme liegt jedoch im Preis und in ihrer Flexibilität. Ob im Privatbereich, einer Anwaltskanzlei oder in einem mittelständischen Gewerbe: Für jede Überwachungs-Anforderung werden unterschiedliche technische Anforderungen an Computer und Video-Karte gestellt. Diese unterschiedlichen Anforderungen spiegeln sich wider in einer umfangreichen Auswahl an Computern und einem ebenfalls sehr breiten Spektrum an Video-Karten.

Mit welchen Produkten Sie ein Videoüberwachungs-System konkret installieren können, lesen Sie auf der nächsten Seite.

 

Systemvoraussetzungen

 

Trainings

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