Hybride Systeme für analoge und IP-basierte Überwachungskameras

Videoüberwachung zum Selbermachen

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Mit elf PCI-Videoüberwachungskarten hat Abus Security-Center für sämtliche Überwachungsanforderungen die passende Karte im Sortiment. Genügen beispielsweise vier analoge Kameras und eine Gesamtbildrate von 25 fps (Frames per Second), so beginnt professionelle Videoüberwachung bereits bei 150 Euro. Aber auch für den High-End-Bereich gibt es Videoüberwachungs-Karten. Hier lassen sich dann zusätzlich zu IP-Kameras die Bilddaten von 16 analogen Kameras aufzeichnen – und das bei einer Gesamtbildrate von 400 fps und voller D1-Auflösung. In Kombination mit einer Alarmkarte und einer professionellen Videomanagement-Software wird aus einem PC mit zwei PCI-Karten und der richtigen Software ein nach den Unfallverhütungsvorschriften zertifiziertes Gefahrenmeldesystem, in das sich auch Komponenten aus der Alarmtechnik wie Gefahrenmelder oder Signalgeber integrieren lassen. Bei Abus Security-Center ist die Basic-Version einer professionellen Videomanagement-Software im Lieferumfang der Videokarten integriert.

Analog oder IP-basiert?

Herkömmliche Kameras und IP-basierte Modelle können in PC-basierten Videoüberwachungs-Systemen eingesetzt werden. Netzwerk-Kameras besitzen einen integrierten Videoserver. Sie übertragen die aufgezeichneten Videobilder über LAN- oder WLAN in das lokale Netzwerk oder das Internet. Die Live-Bilder der Kamera können weltweit auf einem PC angezeigt, gespeichert und verwaltet werden. Den Kameras wird dabei eine eigene IP-Adresse zugeordnet. Sie werden ins vorhandene Netz integriert.

Netzwerk-Kameras haben den Markt der elektronischen Sicherheitstechnik im Sturm erobert. Ihre Verkaufszahlen übertreffen die der analogen Modelle deutlich. Doch noch haben sie nicht überall die Nase vorn, macht diese Technik IP-Kameras doch größer und teurer als qualitativ gleichwertige analoge Modelle. Eine verdeckte, unauffällige Videoüberwachung – beispielsweise durch Minikameras, deren Objektive in etwa der Größe eines Streichholzkopfes entsprechen – ist hier nicht möglich. Auch die Auswahl an analogen Modellen ist nach wie vor größer, vor allem wenn es darum geht, Überwachungsaufgaben unter schwierigen Bedingungen – etwa unter Wasser oder bei starkem Gegenlicht – zu realisieren. Das Problem eines störenden Blau- oder Rotstiches im Bild, der bei äußerst grellem Sonnenlicht auftreten kann, ist bei analogen Modellen wesentlich seltener.

Da sich beide Kamera-Gattungen in PC-basierte Überwachungs-Systeme integriert lassen, ist ihre Kombination eine gute Möglichkeit, um die Stärken beider Kameratypen zur Geltung zu bringen.

Wie Fachhändler mehr aus dem PC herausholen, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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