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Schutz von KMUs und Startups Veronym kooperiert mit MainDefense

| Autor: Melanie Staudacher

Veronym befasst sich mit IT-Sicherheit für kleinere Firmen und Startups. Mit einem neuen Cybersecurity-Programm speziell für junge Unternehmen und Awareness Trainings in Kooperation mit MainDefense geht der Hersteller diesen Markt an.

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Veronym entwickelt Security-Konzepte, die sich den Anforderungen von KMU und Startups anpassen.
Veronym entwickelt Security-Konzepte, die sich den Anforderungen von KMU und Startups anpassen.
(Bild: © Sergey Nivens - stock.adobe.com)

In Deutschland wird laut Branchenverband Bitkom jedes zweite Unternehmen Opfer eines Cyber-Angriffs – auch junge und kleine Unternehmen sind davon nicht ausgenommen. Deshalb startet das Berliner Startup Veronym ein neues Cybersecurity-Programm und geht außerdem eine Kooperation mit dem Schulungsanbieter MainDefense ein. Ziel ist es, moderne Technologien, die bereits erfolgreich in Großunternehmen im Einsatz sind, auch im Kostenrahmen von KMU und Startups anzubieten.

Kein Schutz ohne Awareness

Tobias Ackermann, Geschäftsführer beim Anbieter für Security-Awareness-Schulungen MainDefense
Tobias Ackermann, Geschäftsführer beim Anbieter für Security-Awareness-Schulungen MainDefense
(Bild: MainDefense)

Durch digitale Angriffe sind laut Bitkom im vergangenen Jahr Schäden von über 100 Milliarden Euro entstanden, berichtet Tobias Ackermann, Geschäftsführer bei MainDefense. „Beachtlich ist, dass rund 92 Prozent aller Cyberangriffe initial auf eine E-Mail zurückzuführen sind.“ Deswegen sei ein zuverlässiger Schutz vor erfolgreichen Cyberangriffen nur möglich, wenn sowohl die eingesetzte Technologie als auch die Mitarbeiter optimal auf Herausforderungen eingestellt seien, ergänzt Michael Teschner, Leiter Marketing bei Veronym.

Dr. Michael Teschner, Leiter Marketing bei Veronym, ist sich der Bedeutung geschulter Mitarbeiter im Unternehmen bewusst.
Dr. Michael Teschner, Leiter Marketing bei Veronym, ist sich der Bedeutung geschulter Mitarbeiter im Unternehmen bewusst.
(Bild: Veronym)

Die beiden Startups haben sich zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Security-Angebot für den Mittelstand zu bieten. Die IT-Services von Veronym, die sich hinsichtlich Kosten und Nutzerfreundlichkeit an den Möglichkeiten von KMU orientieren, werden künftig von individualisierten Online-Schulungen für Security Awareness ergänzt. Auch MainDefense wirbt damit, die Sicherheit in Unternehmen für wenig Geld nachhaltig zu stärken. Das Startup ist ein Zusammenschluss von IT-Sicherheitsexperten im Bereich Cyberabwehr und Incident Response. Als Managed Services werden sowohl Phishing Analytics und User Awareness Trainings angeboten. Bei ersterem werden aktuelle Phishing-Trends durch eine weltweite Honeypot-Infrastruktur, Threat Intelligence Feeds sowie External Research & Social Engineering analysiert. Daraus erstellen die Experten zielgerichtete Trainingskampagnen für Mitarbeiter, die sich an aktuellen Angriffen orientieren und auf die Unternehmen zugeschnitten sind.

Angriffsziel Startup

Das Berliner Unternehmen ist selbst ein Startup und bringt deshalb Verständnis für deren Anforderungen mit, weiß Roger Scheer, Leiter Vertrieb bei Veronym.
Das Berliner Unternehmen ist selbst ein Startup und bringt deshalb Verständnis für deren Anforderungen mit, weiß Roger Scheer, Leiter Vertrieb bei Veronym.
(Bild: Veronym)

„Zumindest in ihrer Frühphase zählen für Startups in erster Linie starkes Wachstum, maximale Schnelligkeit und hohe Flexibilität“. erläutert Roger Scheer, Leiter Vertrieb bei Veronym. Zugleich aber müssen sie mit ihren oft eingeschränkten Ressourcen haushalten und sich auf die rasche Weiterentwicklung ihres Kerngeschäfts konzentrieren. Für professionelle Cybersicherheit fehlen deshalb oft die finanziellen Möglichkeiten und personellen Ressourcen.“ Der Mangel an Geld und Fachkräften sei umso gefährlicher, da die meisten Startups hochgradig digitalisiert seien und viele Remote- und Homeoffice-Arbeitsplätze hätten. Erfolgreiche Cyberangriffe könnten dort besonders großen Schaden anrichten.

Die Cloud-basierten Services umfassen je nach Modell unter anderem Anwendungskontrolle, Web-Filter, Abwehr von Zero-Day-Angriffen, ML-basierte Bedrohungsprävention, Endpoint-Schutz und Verhaltensanalyse. Auch ein automatisiertes Cyber Defense Center gehört zu dem Service. Das Angebot richtet sich an Startups, die nach 2017 gegründet wurden und aktuell unter 10 Millionen Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften. „Wir kennen die Situation der jungen Unternehmen und wollen ihnen dabei helfen, sich auf die eigenen Innovationen konzentrieren zu können und dabei bestmöglich vor Cyberangriffen geschützt zu sein“, fasst Scheer zusammen.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH