Neue Notebooks und Workstations auf der HP Amplify 2023 Verbessertes hybrides Arbeiten mit HP-Business-Notebooks

Von Klaus Länger 4 min Lesedauer

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Auf der Amplify-Partnerkonferenz kündigt HP die nächste Generation seiner Business-Notebooks der Elitebook- und Probook-Serie an, die zusätzliche Funktionen für hybrides Arbeiten bieten. Zudem kommen neue mobile und stationäre Workstations auf den Markt.

HP aktualisiert die Business-Notebooks der Elitebook-Serien und die für KMU bestimmten Probook-Geräte mit Ryzen-7000-Prozessoren von AMD und Core-CPUs der 13. Generation von Intel. Zudem stellt der Hersteller Deskop-Workstations mit Raptor-Lake-CPU und vPro vor.(Bild:  GUY AROCH 202, HP)
HP aktualisiert die Business-Notebooks der Elitebook-Serien und die für KMU bestimmten Probook-Geräte mit Ryzen-7000-Prozessoren von AMD und Core-CPUs der 13. Generation von Intel. Zudem stellt der Hersteller Deskop-Workstations mit Raptor-Lake-CPU und vPro vor.
(Bild: GUY AROCH 202, HP)

Das hybride Arbeiten mit dem Wechsel zwischen Büro, Homeoffice und oft mobiler Tätigkeit setzt sich in vielen Unternehmen durch. Der Hersteller HP bringt in den kommenden Monaten eine neue Generation seiner Business-Notebooks auf den Markt, die optional eine Reihe von Funktionen bieten, die moderne Arbeitsmodelle effizienter machen sollen. Mit HP Presence kann neben der integrierten Kamera noch eine weitere Kamera eingesetzt werden, um etwa in einer Videokonferenz zusätzlich Objekte oder gedruckte Dokumente zu zeigen. Zudem gibt es eine Auto-Frame-Funktion, die das Gesicht des Sprechers im Zentrum hält.

Zudem stattet HP die Geräte mit der neuen Generation von AMD- und Intel-Prozessoren aus. Bei der Produktion der Geräte wird teilweise wiederverwertetes Aluminium sowie Magnesium und aus dem Meer gefischter Kunststoff verwendet.

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HP Probook G10

Die Probook-Notebooks und das Convertible Pro x360 sind in der HP-Modellpalette vor allem für KMU-Kunden bestimmt. Bei ihnen gibt es keine vPro-Option. Eine 5-MP-Kamera mit IR-Erkennung für Windows Hello gibt es allerdings optional und Wolf Security for Business für einen verbesserten Schutz gegen digitale Angriffe ist serienmäßig an Bord. Die Clamshell-Modelle der Serien 400 und 405 G10 mit 14- oder 15,6-Zoll-Full-HD-Display bietet der Hersteller mit Intel-Core-Prozessor der 13. Generation und mit AMD-Ryzen-7000-CPU an. Bei größeren Anforderungen an die 3D-Leistung steht als Option eine Nvidia-Geforce-RTX-2050-GPU in der Ausstattungsliste. Ausschließlich mit AMD-Prozessor kommt das neue 13,3-Zoll-Convertible Pro x360 435 G10 in den Handel. Hier gibt es keine diskrete Grafik, dafür aber gegen Aufpreis ein SureView-Display mit zuschaltbarem Blickschutz. Eine LTE-Option gibt es dagegen nur bei den Probook-Geräten. Die Geräte sind ab Juni verfügbar. Die AMD-Probook-Modelle kosten ab 989 Euro (UVP), die Intel-Probooks sowie das Pro x360 435 G10 kosten ab 1.099 Euro (UVP).

HP Elitebook G10

Die auch für große Unternehmen ausgelegten Elitebook-Modelle bieten mit den gehobenen Varianten erweiterte Fernwartungs- und Sicherheitsfunktionen. Hier sitzen AMD-Ryzen-Pro-Prozessoren der kommenden Generation auf dem Mainboard, oder es wird die neue vPro-Plattform mit Raptor-Lake-Prozessoren von Intel verwendet. Die Modelle der Serie 800 G10 mit Intel Raptor-Lake-U- oder P-Prozessor und 805 G10 mit Ryzen-Pro-CPU der Serie 7000 kommt in drei Größen mit 13,3-Zoll, 14-Zoll- oder 16-Zoll-Display, jeweils im 16:10-Formfaktor. Alle Modelle sind mit Sure-View-Reflect-Blickschutzdisplay verfügbar, die 16-Zöller auch mit einem 2,8K-OLED-Panel. Der LPDDR5-Arbeitsspeicher ist bei allen Geräten gesteckt und kann bei den 14- und 16-Zoll-Modellen auf bis zu 64 GB erweitert werden. Für ein schnelles mobiles Arbeiten ist zudem 4G oder 5G als Option erhältlich. Als schnelle Docking-Schnittstelle ist bei den Intel- und den AMD-Geräten Thunderbolt 4 an Bord. Das 13,3-Zoll-Convertible Elite x360 830 G10 bietet HP ausschließlich mit Intel-Prozessor an. Mit seinem Magnesium-Chassis bringt es nur 1,32 kg auf die Waage.

Die Elitebook-Modelle der Seriem 600 G10 und 605 G10 sind dagegen noch mit 16:9-Displays ausgestattet. Neben zwei 13,3-Zöllern mit Full-HD-Display und ausschließlich integrierter Grafikeinheit gibt es Modelle mit 14- und 15,6-Zoll-Panel, die HP mit einer zusätzlichen Nvidia Geforce RTX 2050 anbietet. Zudem gibt es hier eine LTE- und eine 5G-Option. Den AMD-Geräten der Serie 605 fehlt der Thunderbolt-Port, den die Intel-Geräte der Serie 600 bieten. Die Preise für die ab Mai erhältlichen Geräte starten bei 1.029 Euro. Die Modelle der Serien 800 und 805 sind mit Preisen ab 1.129 Euro etwas kostspieliger. Für das Convertible Elite x360 830 G10 ruft HP einen Preis ab 1.499 Euro (UVP) auf.

Mobile und stationäre Workstations

Mit der 10. Generation der Zbooks wechselt HP auch bei den mobilen Workstations auf die 13. Core-Generation von Intel. Beim nur 1,45 kg schweren Zbook Firefly G10 mit 14-Zoll-Display gibt es neben Modellen mit Intel Raptor Lake P noch eine AMD-Variante mit einem nicht näher bezeichneten Ryzen-Prozessor. Als GPU wird hier nur die jeweilige integrierte Grafikeinheit genutzt. Beim Intel Modell und dem Firefly mit 16-Zoll-Display sitzt auf Wunsch zusätzlich eine Nvidia RTX A500 aus der Ampere-Generation mit auf dem Mainboard. Das ZBook Power G10 mit Intel- oder AMD-CPU ist dagegen mit einer neueren und stärkeren RTX-GPU der Ada-Generation erhältlich.

Darüber rangieren das ausschließlich mit Intel-CPU ausgestattete Zbook Studio G10, das mit Geforce RTX oder RTX Ada lieferbar sein wird, und das Top-Modell Zbook Fury G10. Hier kommen von den Desktop-Prozessoren abgeleitete Raptor-Lake-HX-CPUs zum Einsatz. Sie bieten bis zu 24 Cores (8 P + 16 E) beim Core i9-13900HX. Zudem ist es mit der von Nvidia gerade vorgestellten RTX-5000-Ada-GPU mit 16 GB Grafikspeicher lieferbar.

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Die Desktop-Workstations der Einsteiger-Kategorie bekommen zwar neue Intel-Prozessoren und Nvidia-RTX-Grafikkarten, werden aber weiterhin als G9 bezeichnet. Die Modelle Z2 Tower G9, Z2 SFF G9 und Z9 Mini G9 unterstützen zudem den Anyware Remote System Controller von HP, der für ein umfassendes Remote-Management einschließlich einer Out-of-Band-Verwaltung sorgen soll. Beim Z1 Tower gibt es diese Möglichkeit nicht. Bei den Workstations, die größtenteils ab Juni in den Handel kommen, gibt der Hersteller keine Preise an.

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