Die Virtualisierung von Kubernetes Vcluster v0.3 besteht Kubernetes-Konformitätstests

Redakteur: Ulrike Ostler

„Vcluster v0.3“ von Loft Labs ist die erste virtuelle Cluster-Software, die 100 Prozent der Kubernetes-Konformitätstests besteht und eine zertifizierte Kubernetes-Distribution wird. Ziel von Loft Labs ist es, dass virtuelle Cluster realen Clustern so nahe wie möglich kommen.

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Cluster-Bildung in virtuellen Räumen: Statt vieler isolierter Cluster, starten Nutzer virtuelle Cluster, die auf anderen Kubernetes-Clustern laufen und sich und teilen sich deren Ressourcen teilen. Virtuelle Cluster und Hypervisor sind innerhalb eines einzelnen Pods angesiedelt.
Cluster-Bildung in virtuellen Räumen: Statt vieler isolierter Cluster, starten Nutzer virtuelle Cluster, die auf anderen Kubernetes-Clustern laufen und sich und teilen sich deren Ressourcen teilen. Virtuelle Cluster und Hypervisor sind innerhalb eines einzelnen Pods angesiedelt.
(Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)

Vcluster ermöglicht es Ingenieuren, leichtgewichtige, virtuelle Kubernetes-Cluster zu erstellen, die innerhalb der Namespaces eines zugrunde liegenden Kubernetes-Clusters laufen. Dieser Ansatz reduziert die Ausbreitung von Clustern, ermöglicht laut Anbieter „eine sicherere und besser wartbare Mandantenfähigkeit“ und zielt auf eine effizientere gemeinsame Nutzung von Ressourcen ab. Das kann letztlich eine Menge Infrastrukturkosten sparen.

 

Fabian Kramm, CTO von Loft Labs, erläutert: „Die Virtualisierung von Kubernetes ist ein sehr anspruchsvolles technisches Problem. Und 100 Prozent aller Kubernetes-Konformitätstests zu bestehen und zertifiziert zu werden, ist eine zusätzliche Herausforderung. Unser Ziel ist es, dass virtuelle Cluster realen Clustern so nahe wie möglich kommen und die Benutzer nicht einmal merken, dass sie in einem virtuellen Cluster laufen. Ich stelle mir das gerne so vor, dass wir versuchen, den Turing-Test für Kubernetes zu bestehen.“

Mithilfe von vCluster3.0 soll Mit vcluster soll das Aufsetzen so einfach sein, wie das Deployment einer Web-Anwendung in Kubernetes.
Mithilfe von vCluster3.0 soll Mit vcluster soll das Aufsetzen so einfach sein, wie das Deployment einer Web-Anwendung in Kubernetes.
(Bild: Loft Labs)

Vcluster folgt einem früheren Projekt mit der Bezeichnung „k3v“, das ein erster Proof-of-Concept für die Virtualisierung von Kubernetes auf Basis der populären „K3s“-Distribution war. Darren Shepherd, Suse Chief Architect und Schöpfer von K3s und k3v, zeigt sich entsprechend erfreut: „Es ist großartig zu sehen, dass sich das Loft-Team entschieden hat, seine virtuelle Cluster-Implementierung auf K3s zu stützen, ein Projekt, das mir seit seiner Gründung sehr am Herzen liegt. Ich sehe viel Potenzial in der Virtualisierung von Kubernetes und glaube, dass virtuelle Cluster eine Schlüsselkomponente bei der Lösung von Multi-Tenancy-Herausforderungen in Kubernetes sein werden.“

Ursprünglich hatte Loft Vcluster als Feature als kommerzielles Produkt für Self-Service-Kubernetes-Entwicklungsumgebungen entwickelt. Im April dieses Jahres aber wurde die Software-Entwicklung zu einem selbständigen und separaten Open-Source-Projekt. Das ermöglicht es auch anderen Organisationen sich der Virtualisierung von Kubernetes anzuschließen. Seitdem hat Vcluster in der Cloud-Native-Community Aufmerksamkeit erregt und das Vertrauen großer Unternehmen und Vordenker in diesem Bereich gewonnen.

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