IT-Zeitmaschine Urzeit trifft Neuzeit

Autor: Sarah Böttcher

Der technologische Wandel vollzieht sich rasend schnell. Doch eins bleibt unverändert: Der Kunde ist König – und wird es auch immer sein. Die Kundenbindung wird immer wichtiger und der Einsatz smarter Technologien kann Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen.

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Manuel Ferre-Hernandez, Geschäftsführer bei Mitel Deutschland
Manuel Ferre-Hernandez, Geschäftsführer bei Mitel Deutschland
(Bild: Mitel)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Ich denke sofort an die Anfänge meines Berufslebens in der ITK-Branche. Seinerzeit haben wir Anlagen verkauft, die aus heutiger Perspektive vermutlich gar nicht mehr als solche erkennbar wären – groß, komplex und starr. Die Technik hat sich so rasend schnell entwickelt. Die Lösungen von gestern erscheinen heute wie aus Urzeiten. Die Bedienung und die eingeschränkten Möglichkeiten wirken auf die junge Generation antiquiert.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

In zehn Jahren wird Realität sein, was heute noch für viele Nutzer als Zukunftsvision gilt. Das betrifft auch und vor allem die Kommunikationstechnologie im direkten Zusammenhang mit personalisierten und automatisierten Services. Heute spricht jeder über Künstliche Intelligenz und Machine Learning. In zehn Jahren sind das ganz normale technische Komponenten, die heute schon in Contact Centern zum Einsatz kommen. Das Kundenerlebnis wird wichtiger sein als Preis und Qualität eines Produkts – und das hängt eng mit smarter Technologie zusammen. Diese Technologien „verstehen“ den Kunden sofort und können ohne starres Skript reagieren.

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Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin