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Umsatzmarkt IT-Security

| Autor: Sarah Böttcher

Managed Security Service Provider kümmern sich um sämtliche Sicherheitsfragen bezüglich der Unternehmens-IT.
Managed Security Service Provider kümmern sich um sämtliche Sicherheitsfragen bezüglich der Unternehmens-IT. (Bild: Gajus - stock.adobe.com)

Da sich die Cyberbedrohungslandschaft zunehmend komplexer gestaltet, sollte laut Christian Milde, General Manager DACH bei Kaspersky, Sicherheit als ein sich fortwährend entwickelnder Prozess verstanden werden. Managed Security Service Provider (MSSP) können Unternehmen hierbei beratend zur Seite stehen und Umsatz generieren.

Die steigende Zahl an Cyberangriffen lässt das Thema IT-Security auch für Service Provider, die hier eine besondere Sorgfaltspflicht einnehmen, immer wichtiger werden. Der Schutz der Firewall allein reicht nicht mehr aus. Wie positioniert sich Kaspersky in diesem Zusammenhang?

Christian Milde, General Manager DACH bei Kaspersky
Christian Milde, General Manager DACH bei Kaspersky (Bild: Kaspersky)

Milde: Aus dem aktuellen IT Security Economics Report von Kaspersky geht hervor, dass 33 Prozent der international befragten großen Unternehmen und 27 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen zukünftig mehr in Security-Software investieren werden. Diese Zahlen zeigen, dass der Markt für IT-Sicherheitsprodukte Vertriebspartnern aus Distribution, Fach- und Systemhandel noch immer ein immenses Umsatzpotenzial bietet. Reseller-Partner haben dadurch die Möglichkeit, sich bei ihren Kunden zum einen als IT-Sicherheitsexperte zu positionieren, um die externe Experten-Lücke zu füllen, und andererseits den im Unternehmen tätigen Security-Teams die idealen Lösungen und Dienstleistungen sowie ihre Fachkenntnis an die Hand zu geben. Da sich die Cyberbedrohungslandschaft zunehmend komplexer gestaltet und branchenspezifische Anforderungen immer vielschichtiger werden, sind zertifizierte Lösungsspezialisierungen seitens der Partner nötig. Deshalb haben wir Anfang 2019 unser Partnerprogramm Kaspersky United auf diese neuen Herausforderungen hin optimiert. Wir bieten Vertriebspartnern jetzt die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen als Fachpartner zu qualifizieren und aus diesen zusätzlichen Fachkenntnissen und Qualifikationen finanziellen Nutzen zu ziehen.

In der aktuellen Krise mit überwiegend von daheim arbeitenden Mitarbeitern haben Managed Security Services einen großen Vorteil für Unternehmen. Welche Rolle spielt der „Security as a Service“-Ansatz für Partner?

Milde: Im Bereich Managed Service Provider bieten wir Partnern aktuell die Möglichkeit in fünf verschiedenen Sektoren zusätzliche Spezialisierungen abzulegen. Für kleine Reseller beispielsweise, die nicht im klassischen Endkunden-Segment tätig sind, eröffnet sich hier die Chance die Spezialisierung „Awareness“ zu erlangen. Managed Security Awareness ist eine spannende Zusatzqualifikation, da es um die Security-Schulung von Mitarbeitern der Kunden geht – ein brandaktuelles Thema! Eine weitere wichtige Entwicklung sehen wir zudem in Richtung Managed Security Service Provider, also MSSP. Das sind für uns Partner mit starken Spezialisierungen im Security-Bereich, die mit einem eigenen Produkt den Enterprise-Markt und das Mittelsegment bedienen. Das ist – neben den aktuellen Herausforderungen bei der Umstellung auf Heimarbeitsplätze in der Corona-Krise – eines unserer Kernthemen für die kommenden zwei Jahre.

Welche Mehrwerte bieten Sicherheitslösungen aus der Cloud von Kaspersky?

Milde: Unsere Sicherheitslösungen aus der Cloud sind vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen höchst interessant, die die Administration aller Kunden oder Clients aus einer Weboberfläche heraus nutzen möchten. Dadurch können Geräte aller Arte ohne zeitaufwendige Hard- oder Softwarebereitstellungen genutzt werden. Für diese Administration sind keinerlei technische Vorkenntnisse erforderlich. Die Verwaltung von Aufgaben wird so ganz einfach sowie zeit- und ressourcensparend gehandhabt. Zudem ist keine Vorabinstallationen auf einem Server notwendig, weil unsere Lösungen zu 100 Prozent Cloud-basiert sind.

Wie unterstützen Sie Ihre Service-Provider-Partner über die Technologie hinaus?

Milde: Hierbei werden sowohl On-premises- als auch Cloud-basierte Lösungen – vom Endpoint-Schutz über die hybride Cloud-Sicherheit bis hin zu E-Mail- und Web-Security – bereitgestellt. Sie profitieren darüber hinaus von der Vielfältigkeit des Kaspersky-Portfolios, das komplett in Remote-Monitoring-and-Management- sowie Professional-Services-Automation-Plattformen integrierbar ist, was Service Provider bei der Automatisierung ihrer Routineaufgaben umfassend unterstützt. Zusätzlich beinhaltet das Programm professionelle Marketingunterstützung und eröffnet finanzielle Vorteile für alle Kaspersky-Partner.

In Unternehmen kursieren bereits zahlreiche, jedoch punktuell agierende Sicherheitslösungen. Die Aufgabe von Service Providern besteht darin, diese Insellösungen zu einem Netz zusammenzuführen. Wie gelingt dieses Unterfangen?

Milde: Eine Sicherheitslösung von der Stange gibt es nicht. Erforderlich ist eine robuste Lösung, die aus verschiedenen Stufen für jeweils spezielle Bereiche besteht. Diese umfassen den Schutz vor Schadsoftware und Phishing, Spam-Filter für E-Mails, die Abwehr von Netzwerkattacken und einige mehr. Von besonderer Relevanz ist es außerdem, dass Betriebssysteme und Software mit Hilfe von Updates auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Idealerweise sollte die Lösung unterschiedliche Automatisierungsstufen erlauben – vom konventionellen Unternehmensnetzwerk bis hin zu einem verflochtenen System, das Geräte miteinander verbindet. Sicherheit sollte dabei als ein sich fortwährend entwickelnder Prozess verstanden werden. Bei der Einbindung bereits bestehender Lösungen gilt es dabei zu entscheiden, ob eine Integration noch sinnvoll ist oder die Investition in eine neue, zukunftsweisende Gesamtlösung die bessere Alternative ist.

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