Sicherheitsplattform Vision One Trend Micro Lösung arbeitet mit Zero Trust

Autor Melanie Staudacher

Mit den Funktionen „Zero Trust Risk Insight“ und „Zero Trust Secure Access“ erweitert der Sicherheitsanbieter Trend Micro die Plattform Vision One. Das Ziel ist es, Vision One zu einer umfassenden Security-Plattform auszubauen. Das können die neuen Funktionen.

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Mithilfe von Zero Trust prüft die Sicherheitsplattform Vision One alle Identitäten, bevor sie Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk erhalten.
Mithilfe von Zero Trust prüft die Sicherheitsplattform Vision One alle Identitäten, bevor sie Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk erhalten.
(Bild: Андрей Яланский – stock.adobe.com)

Einen Vertrauensvorschuss können sich Unternehmen hinsichtlich der IT-Sicherheit nicht leisten. Im Gegenteil. Geht es um den Zugriff auf Firmennetzwerke, setzen seit Beginn der Corona-Pandemie immer mehr Unternehmen auf das Konzept Zero Trust Network Access (ZTNA). Dabei misstraut das System grundsätzlich allen Klienten, Geräten und Anwendungen unabhängig vom Netzwerk. Alle Dienste und Clients müssen sich authentifizieren, bevor sie Zugriff erhalten.

Trotz der großen Beliebtheit dieses Ansatzes kritisiert Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro, den bisherigen Einsatz in vielen Unternehmen. Vertrauens- und Zugriffsentscheidungen würden ohne den entsprechenden Kontext oder ein vollständiges Risikoverständnis getroffen. „Jahrelang haben Anbieter ‚Zero Trust‘ für sich beansprucht, ohne zu wissen, wie man Vertrauen tatsächlich messen kann.“

Abheben will sich Trend Micro mit einer eigenen Zero-Trust-Funktionen, die in die Sicherheitsplattform Vision One integriert werden. „Zero Trust Risk Insight“ bietet Informationen zum Identitäts- und Risikostatus von Geräten und Systemen und „Zero Trust Secure Access“ ermöglicht die Zugangskontrolle mithilfe von CASB-Technologie (Cloud Access Security Broker), die per Schnittstelle angebunden ist.

Diese Updates ergänzen Vision One, um die Lösung zu einer umfassenden Sicherheitsplattform zu machen. Vision One nutzt Extended Detection and Response (XDR), um E-Mail, Cloud, Netzwerk und SaaS-Anwendungen zu schützen. Dafür bewerten die Lösung kontinuierlich die Sicherheitslage und liefert Informationen, mit denen die Sicherheitsteams besser reagieren können.

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