CES 2023: Lenovo Think-Geräte für hybrides Arbeiten

Von Klaus Länger

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Im Vorfeld der CES präsentiert Lenovo die neue und nachhaltigere Generation der leichten Thinkpad-Flaggschiffe X1 Carbon und X1 Yoga mit Intel Core-CPUs der 13. Generation. Passend dazu kommt eine Reihe von Displays für das hybride Arbeiten.

High-End-Hardware für hybrides Arbeiten: Die Thinkpad-Modelle X1 Carbon Gen 11 und  X1 Yoga Gen 8 sowie der 49-Zoll-Monitor Thinkvision P49w-30.(Bild:  Lenovo)
High-End-Hardware für hybrides Arbeiten: Die Thinkpad-Modelle X1 Carbon Gen 11 und X1 Yoga Gen 8 sowie der 49-Zoll-Monitor Thinkvision P49w-30.
(Bild: Lenovo)

Lenovo gibt bereits im Vorfeld der CES einen Vorgeschmack auf die neuen Geräte, die auf der Messe in Las Vegas gezeigt werden. Einer der Höhepunkte ist dabei die neue Generation der Thinkpad-Flaggschiffe: Das 1,12 kg leichte X1 Carbon Gen 11 und das mit 1,38 kg etwas schwerere Convertible X1 Yoga Gen 8. Beide X1-Modelle sind laut Hersteller schneller, sicherer und nachhaltiger als ihre direkten Vorgänger. Für das Plus bei der Performance sorgen die neuen Intel-Prozessoren der 13. Generation. Details zu diesen mobilen Raptor-Lake-CPUs verrät Lenovo allerdings noch nicht, da Intel sie erst auf der CES offiziell präsentiert. Aber wir können wohl von einer höheren Taktfrequenz, schnelleren P-Cores und zusätzlichen E-Cores im Vergleich zu Alder Lake ausgehen. Zudem ist der LPDDR5-Speicher höher getaktet. Mehr Nachhaltigkeit bringt ein höherer Anteil an recycelten Materialien in ausgewählten Komponenten. So besteht beispielsweise die Handballenablage beim Thinkpad X1 Carbon zu 90 Prozent aus aufbereitetem Magnesium und die untere Abdeckung des Gehäuses zu 55 Prozent aus Recycling-Aluminium. Zudem werden in beiden Geräten für interne Bauteile wie die Lautsprecherhalterung oder das Akku-Gehäuse wiederverwertete Kunststoffe verwendet. Die Verpackung besteht aus Bambus- und Zuckerrohrfasern. Schließlich können die Geräte gegen Aufpreis an dem Kompensationsprogramm CO2Offset Service teilnehmen. Weniger Energieverbrauch im Betrieb sollen die Anwesenheitserkennung Computer Vision und angepasste Display-Einstellungen bei den Modellen mit OLED-Panel bringen. Die Software Lenovo Commercial Vantage soll schließlich den Usern dabei helfen, Stromsparfunktionen sinnvoll zu nutzen. Für eine mobile Nutzung auch ohne WLAN-Hotspot sind beide Thinkpads mit LTE oder 5G lieferbar.

Ein effizientes und sicheres hybrides Arbeiten ermöglicht laut Lenovo die View-Anwendung mit zusätzlichen Funktionen für Videocalls und den kamerabasierten Funktionen Privacy Guard und Privacy Alert, die eine Privacy Blur aktivieren oder vor ungebeteten Mitlesern warnen. Allerdings sind die Funktionen nur in Kombination mit WUXGA-Display und Webcam mit IR-Sensor verfügbar. Das optionale WQUXGA-OLED-Panel beim X1 Carbon verfügt nun über eine Funktion für die Verminderung der Augenbelastung.

Beide Notebooks sollen ab April 2023 verfügbar sein. Das ThinkPad X1 Carbon Gen 11 soll ab 1.599 Euro (UVP) kosten, beim ThinkPad X1 Yoga Gen 8 liegt der Startpreis bei 1.799 Euro (UVP)

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Thinkvision-Monitore

Gleich zwei QHD-Monitore auf dem Schreibtisch ersetzt der ultrabreite Thinkvision P49w-30 mit gekrümmtem 49-Zoll-IPS-Panel und 5.120 x 1.440 Pixel Auflösung. In dem Monitor ist eine Thunderbolt-4-Docking-Station mit Ethernet-Port und 100 Watt Power Delivery integriert. Zudem können zwei Rechner durch eine Split-Funktion gleichzeitig genutzt werden. Mittels eKVM lassen sie sich mit einer Maus und einem Keyboard bedienen, die am Monitor angeschlossen werden. Er unterstützt zudem die modulare Thinkvision MC60 Kamera mit Mikrofon.

Der Thinkvision P32p-30 ist ein 31,5-Zoll-4K-Display, der ebenfalls mit Thunderbolt 4 und Ethernet aufwartet. Sein fast randloses IPS-Panel deckt den sRGB-Farbraum komplett und DCI-P3 zu 95 Prozent ab. Er ist ebenfalls zur Thinkvision MC60 kompatibel.

Mit integrierten 5-MP-Kameras, IR-Sensor für Windows Hello, zwei integrierten Mikrofonen mit Rauschunterdrückung und 5-Watt-Stereo-Speakern sind die Thinkvision VoIP-Monitore T27hv-30 und T24mv-30 ausgerüstet. Zudem bieten sie eine spezielle Microsoft Teams-Taste, Anwesenheitserkennung und einen Sensor für die Helligkeitsanpassung. Ein rote Leuchte macht darauf aufmerksam, dass ein User gerade im Gespräch ist. Der T27hv-30 liefert die QHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten, der T24mv-30 ist ein Full-HD-Display.

Eine USB-C-Docking-Funktion und eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 1.152 Dimmzonen kombinieren der 27-Zöller P27pz-30 und der 31,5-Zöller P32pz-30. Beide 4K-Monitore sind mit bis zu 1.200 cd/m² Peak-Helligkeit DisplayHDR1000-zertifiziert und unterstützen HDR10 und HLG für eine Darstellung mit besonders hohem Kontrastumfang. Die Lenovo Thinkcolour Software soll eine einfache Farbkonfiguration ermöglichen. Die beiden Displays verfügen zwar nicht über Thunderbolt 4, dafür aber über einen USB4-Eingang mit bis zu 140 Watt Power Delivery für stromhungrige mobile Workstations. Zudem unterstützen sie Daisy-Chaining mit einem weiteren 4K-Display. Ethernet, ein Anwesenheits- und ein Lichtsensor sind ebenfalls an Bord. Für das Gehäuse und den Standfuß nutzt Lenovo einen hohen Anteil an Recycling-Kunststoff und Aluminium. Die Verpackung kommt ohne Plastik aus.

Die Thinkvision-Monitore P32p-30 und P49w-30 werden voraussichtlich ab April beziehungsweise. August 2023 zu einem Startpreis von 899 Euro (UVP) beziehungsweise. 2.299 Euro (UVP) verfügbar sein. Die beiden VOIP-Monitore starten im Mai oder Juni mit UVPs von 599 und 399 Euro. Für die beiden Thinkvision-Mini-LED-Displays plant der Hersteller eine Markteinführung im August 2023.Der P32pz-30 solle 1.999 Euro (UVP) kosten und der kleinere P27pz-30 für 1.699 Euro (UVP) erhältlich sein.

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