Neue Plattform für Unternehmensvernetzung Telekom launcht T Secure Fabric

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Die Deutsche Telekom hat die globale Plattform T Secure Fabric vorgestellt. T Secure Fabric bündelt Telekom-Infrastruktur sowie Netze, Technologien und Services ausgewählter Partner auf einer gemeinsamen, softwarebasierten Steuerungsebene.

Die neue Plattform T Secure Fabric kombiniert Infrastruktur der Deutschen Telekom mit ausgewählten Netzen, Technologien und Services von Partnern.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Die neue Plattform T Secure Fabric kombiniert Infrastruktur der Deutschen Telekom mit ausgewählten Netzen, Technologien und Services von Partnern.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Auf der Digital X hat die Deutsche Telekom mit T Secure Fabric eine neue globale Plattform für Unternehmensnetze vorgestellt. In der neuen Plattform lassen sich Standorte, Cloud-Anbindungen und Netzwerkfunktionen schrittweise integrieren, ohne Bindung an eine einzelne Netztechnologie. Als Anlass sieht die Telekom veränderte Anforderungen an die Unternehmensvernetzung: Cloud-Nutzung, KI-Anwendungen und international verteilte Geschäftsprozesse führen dazu, dass multinationale Unternehmen mehrere Standorte, Rechenzentren, Anwendungen und Partner über unterschiedliche Netze verbinden. Damit steige das Risiko, dass geschäftskritische Verbindungen von einzelnen Providern oder Infrastrukturen abhängig sind.

Das Netz darf nicht zum Flaschenhals der Digitalisierung werden. Unternehmen brauchen eine Infrastruktur, die mitwächst, wenn neue Standorte, Clouds oder Anwendungen dazukommen – und die auch dann funktioniert, wenn einzelne Verbindungen ausfallen.

Niklas Horstmann, COO bei Deutsche Telekom Security

Neue Plattform soll unabhängiger machen

D partneroffene Ansatz der T Secure Fabric kombiniert die Infrastruktur der Telekom mit ausgewählten Netzen, Technologien und Services von Partnern und führt diese über eine gemeinsame, softwarebasierte Integrations- und Steuerungsebene zusammen. Unternehmen haben so die Möglichkeit, sich nicht auf eine einzelne Netztechnologie festzulegen. Die Netzarchitektur kann zudem modular mit geschäftlichen und technologischen Anforderungen weiterentwickelt werden.

Die Möglichkeit, unterschiedliche Provider und Infrastrukturen einzubinden, soll den Handlungsspielraum bei veränderten regulatorischen oder geopolitischen Rahmenbedingungen erhöhen. Auf diese Weise sollen für Unternehmen alternative Verbindungswege, zusätzliche Reichweite und mehr Flexibilität entstehen.

T Secure Fabric setzt auf Secure by Design

T Secure Fabric folgt dem Prinzip Secure by Design. Das bedeutet, dass Sicherheitsanforderungen bereits bei der Architektur und Entwicklung der Plattform sowie bei der Gestaltung der Connectivity berücksichtigt werden sollen und nicht erst nachträglich ergänzt werden.

Je nach Kundenanforderung können beispielsweise private, vom öffentlichen Internet getrennte Verbindungen genutzt oder internetbasierte Verbindungen kontrolliert in die Gesamtarchitektur eingebunden werden. Des Weiteren können Security Services abhängig vom jeweiligen Kundenbedarf ergänzt und mit der Connectivity kombiniert werden.

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