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Distribution und Künstliche Intelligenz?

Tech Data springt auf den KI-Zug auf

| Autor: Ann-Marie Struck

KI gehört zu dem Top-Technologien der Zukunft, in die nun auch Tech Data investiert.
KI gehört zu dem Top-Technologien der Zukunft, in die nun auch Tech Data investiert. (Bild: ipopba - stock.adobe.com)

Der Startschuss für das Tech Data AI (Artificial Intelligence) Team ist gefallen. Die Sieben-Mann-Truppe hat das Ziel, Vertriebspartner beim Einstieg in das komplexe ­Thema zu unterstützen und die Umsetzung von Projekten zur Künstlichen Intelligenz (KI) voranzutreiben.

Künstliche Intelligenz, ein hoch komplexes Thema, und Distribution – passt das zusammen? Darüber lässt sich trefflich streiten. Eines steht aber fest: KI gehört zu den Top-Technologien der Zukunft. Ein Zug, auf den es sich lohnt aufzuspringen, bevor er an einem vorbei rast. So sieht das auch die VAD-Sparte von Tech Data, die im März vergangen Jahres ein AI-Team gründete. Die sieben Mitarbeiter bringen aufgrund ihrer vorherigen Arbeit bei IBM eine übergreifende Expertise und fachliches Knowhow mit. So kann Karsten Johannsen, fachliche Leitung des Expertenteams von Tech Data, auch getrost behaupten: „Wir hatten das Knowhow vom Start weg.“

Doch die KI-Zugfahrt ist lang und das Team befindet sich noch auf Passagiersuche. Denn der derzeitige Fokus der AI-Gruppe von Tech Data liegt in der Beratung von Channel-Partnern bei der Akquisition und Umsetzung von Kundenprojekten. Es geht vor allem darum, Partner davon zu überzeugen in das Thema KI für ihr Unternehmen zu investieren. Im Anschluss erhalten diese Hilfe bei der Identifizierung und Umsetzung geplanter Projekte. Dabei nutzen die Experten verfügbare Ressourcen von IBM und übernehmen die Koordination bei der Zusammenarbeit mit Dritt­anbietern wie Startups und ISVs. Letzteres steht auch im Fokus des Distributors, der die Entwicklung neuer Ecosysteme zwischen traditionellen IBM-Partnern und neuen Serviceanbietern ausbauen möchte.

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Dafür eignet sich das Thema KI genau richtig, denn die Technologie birgt viel neues Potenzial, auch für Tech-Data-Partner. Das sieht Detlev Jacobs,Teamleiter des AI-Teams, auch so: „Bei der Umsetzung von KI, sollte man nicht zu spät dran sein, ansonsten sieht man nur noch die Rücklichter des Zuges“. Damit auch jeder bei der Zugfahrt dabei ist, hat Tech Data eine Art „Partnervermittlung für Business-Partner“ gestartet, so bezeichnet er das Projekt. Für den Experten geht KI geht nur in Kooperationen. Weshalb Tech Data beispielsweise Deep Learning Hackathons veranstaltet, bei denen Experten unterschiedlicher Bereiche zusammenkommen. „Das ist unser Weg: man muss die Leute zusammenbringen“, erklärt Jacobs.

Von der Kontaktaufnahme ist es für ein Unternehmen noch ein weiter Weg bis zum KI-Experten. Anwendungsbereiche für die neue Technologie finden sich viele: Sprach- und Datenanalyse sowie Prognosen. Eines haben jedoch alle gemeinsam, die Menge an Daten. Hier gilt: je mehr ­Daten, desto besser wird später die KI, aber je mehr Daten man hat, desto aufwendiger wird am Ende auch die Simulation, die Berechnung der KI. Und bei der Lösung des Problems der Datenmenge fährt Tech Data in eine andere Richtung als andere Mitspieler, denn bei der Frage: Cloud oder On-Premises haben sie eine klare Präferenz für On-Premises.

Natürlich ist ein Szenario immer individuell auf die Bedürfnisse des Kunden und seine Ziele ausgerichtet. Auch besteht die Option erst einmal in der Cloud zu starten, jedoch liegt laut Johannsen die Zukunft von KI in der Nutzung von On-Premises: „Der Weg zu On-Premises wird auf Dauer auch notwendig sein, da viele Daten verarbeitet werden müssen. Zudem braucht man für das Training der Netzwerke einen schnellen Zugriff und hohe Geschwindigkeiten. Denn beim Deep Learning der Neuronalen Netze können schnell hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, die man dann möglicherweise in der Cloud nicht hat.“ Und obwohl die Anzahl der KI-Partner von Tech Data noch überschaubar ist, steht für den Experten jedoch eines fest: „KI ist eine ­Investition in die Zukunft.“

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