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Huawei Matebook X Pro und Matebook 13 Superflache Notebooks mit 3:2-Display

Autor: Klaus Länger

In der 2020er-Generation erhalten die Notebooks von Huawei, das Matebook X Pro und das Matebook 13, ein Upgrade auf Intels Comet-Lake-CPUs. Das Matebook 13 kommt zudem in einer günstigeren Version mit dem Ryzen 5 3500U Prozessor von AMD.

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Schillernde Farben, superdünnes Gehäuse und fast kein Rahmen um das Display im 3:2-Format: So präsentieren sich das Matebook X Pro und das Matebook 13 von Huawei.
Schillernde Farben, superdünnes Gehäuse und fast kein Rahmen um das Display im 3:2-Format: So präsentieren sich das Matebook X Pro und das Matebook 13 von Huawei.
(Bild: Huawei)

An Huaweis Notebook-Abteilung ist der Bannstrahl der US-Administration vorbeigegangen. Sie darf ohne Einschränkungen Prozessoren bei AMD und Intel sowie Microsoft Windows 10 einkaufen. Daher hat der chinesische Hersteller kein Problem, die neue Generation der Matebook-Modelle X Pro und 13 auf den Markt zu bringen.

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Matebook X Pro

Das nur 14,6 mm dicke 13,9-Zoll-Notebook Matebook X Pro ist das Flaggschiff in Huaweis Notebook-Programm. Sein 13,9 Zoll großes Touch-Display mit 91 Prozent Screen-to-Body-Ratio liefert die 3K-Auflösung mit 3.000 x 2.000 Bildpunkten. Gefüttert wird das Display durch eine Nvidia Geforce MX250, die der Hersteller im Gespann mit einem Intel Core i5-10210U oder einem Core i7-10510U auf dem Mainboard des X Pro untergebracht hat. Die beiden Prozessoren der Intel-Comet-Lake-Familie bieten jeweils vier Cores und acht Threads. Allerdings schafft der i7 einen deutlich höheren Turbo-Takt und verfügt über acht statt sechs MB Cache. Der Arbeitsspeicher besteht bei beiden Modellen aus 16 GB LPDDR3, die PCIe-SSD fasst bei der i7-Variante mit einem TB doppelt soviel Daten wie die im i5-Modell. Von den beiden USB-C-Ports mit DisplayPort und Ladefunktion hängt einer an einem Thunderbolt-3-Controller. Dazu kommt noch eine USB-Typ-A-Buchse. Der Akku des 1,33 kg schweren Notebooks soll für bis zu 14 Stunden im Office-Betrieb und 13 Stunden Videowiedergabe ausreichen.

Das WLAN-Modul beherrscht maximal den 802.11ac-Standard und zusätzlich Bluetooth 5.0. Die 1-MP-Kamera für Videokonferenzen ist versenkbar in der Mitte zwischen den Funktionstasten untergebracht, da in dem 4,4 mm dünnen Displayrahmen kein Platz mehr zur Verfügung steht. Der Sichtwinkel ist damit allerdings nicht besonders günstig. Dafür hat der Hersteller gleich vier Mikrofone eingebaut. Die Einschalttaste dient auch gleich als Fingerabdrucksensor.

Das Matebook X Pro soll am 16. Juni in den Handel kommen. Das Core-i5-Modell soll 1.599 Euro (UVP) kosten, die Core-i7-Version kostet 1.899 Euro. Das günstigere Modell gibt es nur in der Farbvariante „Space Grey”, das kostspieligere zusätzlich in „Emerald Green” Wer jetzt schon vorbestellt, erhält als Zugabe die Smartwatch Huawei Watch GT 2e sowie die kabellosen Kopfhörer Freebuds 3.

Matebook 13

Ebenfalls am 16. Juni erfolgt der Verkaufsstart der 2020er-Generation des Matebook 13. Mit einem Startpreis von 749 Euro (UVP) kostet das 1,3 kg leichte Notebook nicht einmal die Hälfte des X Pro. Allerdings liefert das 13-Zoll-Display ohne Touchfunktion mit 2.160 x 1.440 Bildpunkten lediglich die 2K-Auflösung und auch auf die zusätzliche Nvidia-GPU muss verzichtet werden. Der Arbeitsspeicher ist bei allen Matebook-13-Modellen 8 GB groß. Beim günstigsten Matebook 13 setzt Huawei einen AMD Ryzen 5 3500U als Prozessor ein. Der Prozessor aus der Picasso-Familie ist noch ein Zen+-Prozessor, also eine Verfeinerung der ersten Zen-Generation. Er wartet mit vier Kernen, acht Threads und einer integrierten Radeon-RX-Vega-8-GPU auf. Die PCIe-SSD fasst 256 GB. Für 50 Euro mehr gibt es das AMD-Notebook auch mit einer 512 GB großen SSD.

Die Intel-Variante des Matebook 13 mit Core i5-10210U für 899 Euro (UVP) ist grundsätzlich mit einer 512-GB-SSD mit PCIe-Interface ausgestattet. Für sie gibt der Hersteller eine Akkulaufzeit von neun Stunden im Office-Betrieb und 11,5 Stunden bei Videowiedergabe an. Die AMD-Modelle kommen mit 7,5 beziehungsweise 7 Stunden nicht ganz so weit. Zur Ausstattung aller Matebook-13-Varianten gehören ein AC-WLAN-Modul mit Bluetooth 5.0 sowie jeweils ein USB-C-Port auf jeder Seite des flachen Gehäuses. Dabei bietet einer der beiden USB-C-Anschlüsse zusätzlich eine Ladefunktion, während der andere die Videoausgabe via DisplayPort unterstützt. Die Webcam sitzt über dem Display in dem nicht ganz so schmalen Rahmen. Bei Vorbestellungen des Matebook 13 gibt es von Huawei die Freebuds 3 und das USB-C-Dock Matedock 2 mit HDMI, VGA und USB-C als kostenlose Zugabe.

Huawei-Share für ausgewählte Smartphones

Beide Matebooks bieten die Multi-Screen-Funktion Huawei-Share mit einer Reihe von Huawei- und Honor-Smartphones mit NFC. Der Bildschirminhalt des Smartphones wird dabei via WLAN auf das Display des Notebooks übertragen und das Mobilgerät wird mittels Touchpad oder Touchscreen ferngesteuert. Bei einigen Smartphone-Apps ist eine Texteingabe via Notebook-Tastatur möglich. Zudem können Dateien einfach mittels Drag und Drop oder Inhalte per Kopieren und Einfügen ausgetauscht werden.

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 Klaus Länger

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