Bleujour Kubb Stylischer Mini-PC-Würfel aus Frankreich

Autor Klaus Länger

Mit Mini-PCs wie dem würfelförmigen Kubb kommt der französische Hersteller Bleujour nun auch auf den deutschen Markt. Die Rechner auf Intel-Basis zeichnen sich durch ein extravagantes Design und eine geringe Lautstärke aus.

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Der würfelförmige Kubb von Bleujour hat eine Kantenlänge von 12 Zentimetern. Im Innern des Mini-PCs arbeitet derzeit noch als Prozessor eine Intel-Core-CPU der achten Generation mit integrierter Iris-Plus-GPU. Ende Januar kommt der Kubb dann mit Tiger Lake.
Der würfelförmige Kubb von Bleujour hat eine Kantenlänge von 12 Zentimetern. Im Innern des Mini-PCs arbeitet derzeit noch als Prozessor eine Intel-Core-CPU der achten Generation mit integrierter Iris-Plus-GPU. Ende Januar kommt der Kubb dann mit Tiger Lake.
(Bild: Bleujour)

Auf den ersten Blick sieht der Mini-PC Kubb von Bleujour fast wie ein minimalistisches Kunstobjekt aus. „Die Produkte von Bleujour verbinden höchste technische Ansprüche mit einer ausgeprägten Leidenschaft für individuelles Design“, erklärt dazu Jean-Christophe Agobert, CEO von Bleujour. Tatsächlich ist der Würfel mit nur zwölf Zentimetern Kantenlänge ein leiser und trotzdem performanter Rechner mit Intel-Mobilprozessor, acht GB RAM, NVMe-SSD und Thunderbolt. Das austauschbare Gehäuse ist elf verschiedenen Farbvarianten, mit individuellem Siebdruckdesign oder sogar in Echtholz lieferbar. Zudem bietet der Hersteller eine lüfterlose Variante an. Im Innern des Kubb sitzt zunächst ein kompaktes Mainboard mit Intel-Mobilprozessoren der achten Core-Generation. Zur Wahl stehen dabei Core i3-8109U, Core i5-8259U oder Core i7-8559U. Alle drei Coffee-Lake-U-CPUs sind mit einer integrierten leistungsfähigeren Iris-Plus-Grafikeinheit ausgestattet.

Der Arbeitsspeicher ist wenigstens acht GB groß, möglich sind bis zu 32 GB. Als primärer Massenspeicher dient eine NVMe-SSD mit einer Kapazität zwischen 250 GB und zwei TB. Zudem ist in dem Würfel Platz für eine zusätzliche 2,5-Zoll-SSD oder HDD. Zu den Schnittstellen zählen Thunderbolt 3 und GBit-LAN, sowie ein Intel Wireless-AC 9560. Ende Januar soll der stylische Würfel auch mit den schnelleren Intel-Tiger-Lake-Prozessoren lieferbar sein, die dann Iris-Xe-Grafik, Thunderbolt 4 und WiFi 6 mitbringen. Beim Betriebssystem stehen Windows 10 Pro oder Linux Mint zur Wahl.

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Mini-PC mit schneller Grafikkarte

Neben dem winzigen Kubb bringt Bleujour auch weitere Mini-PCs auf den deutschen Markt. Das leistungsstärkste Modell ist der Mini-Gaming-PC Move Ultimate. Er basiert auf der NUC-Elements-Plattform von Intel. Das komplette Mainboard ist dabei eine PCI-Express-Karte mit Prozessor, Speicher, PCIe-SSD und den Schnittstellen auf dem Slotblech. Zur Wahl stehen dabei drei verschiedene Versionen des NUC-Compute-Elements mit der Quadcore-CPU Core i5-9300H, dem Sechskerner Core i7-9750H oder dem Octacore-Prozessor Core i9-9980K. Der bis auf 64 GB aufrüstbare Arbeitsspeicher ist in der Basisausstattung 16 GB groß, die NVMe-SSD fasst 250 GB. Optional sind sogar zwei NVMe-SSDs in RAID-0-Konfiguration möglich. Die NUC-Elements-Karte sitzt auf einer Platine mit einem weiteren PCI-Express-Steckplatz für eine leistungsstarke, bis zu 30 cm lange Nvidia-oder AMD-Grafikkarte. Das 650-Watt-Netzteil bietet hier auch Reserven für Geforce-RTX-3000- oder Radeon-RX-6000-Modelle. Trotzdem ist der Rechner mit Abmessungen von 38,5 x 18 x 23 cm noch gut transportabel.

Als Distributor für die Bleujour-Rechner ist Brocon IT aktiv. Zudem sollen die Mini-PCs über Conrad Electronic verkauft werden. Der Preis für den Kubb beginnt bei 580 Euro (UVP) mit Linux Mint und 765 Euro (UVP) mit Windows 10 Pro. Der Move Ultimate kostet mit Linux Mint ab 1.240 Euro (UVP). Eine Grafikkarte ist dabei nicht eingebaut.

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