Vertriebspartnerschaft im DACH-Raum SOS Software Service vertreibt IS4IT-Services an Systemhäuser

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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SOS Software Service nimmt die Security- und Support-Bausteine von IS4IT in das Portfolio auf. Systemhäuser erhalten dadurch Zugang zu SOC, CSIRT und KI-gestütztem Servicedesk und können wiederkehrende Managed-Service-Umsätze ausbauen.

Alexander Wacker (l., Geschäftsführer SOS Software Service) und Robert Fröhlich (Geschäftsführer IS4IT)(Bild:  SOS Software Service / IS4IT)
Alexander Wacker (l., Geschäftsführer SOS Software Service) und Robert Fröhlich (Geschäftsführer IS4IT)
(Bild: SOS Software Service / IS4IT)

Drei Servicebausteine sollen Systemhäusern den Einstieg in Managed Security und skalierbaren IT-Support erleichtern. SOS Software Service und IS4IT haben dafür eine Vertriebspartnerschaft vereinbart. SOS wird nach eigenen Angaben erster Distributor der IS4IT-Lösungen im DACH-Raum. Über das bestehende Partnernetzwerk sollen die Services flächendeckend vermarktet werden. Systemhäuser beziehen die Leistungen über ihren bekannten Distributor und können Einkauf, Abrechnung und Vertragsgestaltung in bestehende Abläufe integrieren.

Der Ansatz zielt auf ein bekanntes Problem. Systemhäuser müssen ihren Kunden mehr IT-Sicherheit und Support bieten, können spezialisierte Teams aber nicht beliebig ausbauen. IS4IT stellt dafür schlüsselfertige Geschäftsbausteine bereit. Eigene SOC-, Incident-Response- oder zusätzliche Support-Strukturen sind damit laut Anbieter nicht erforderlich.

SOC, CSIRT und Primedesk

Das Angebot umfasst drei Bausteine:

  • Security Operations Center: Das 24/7-SOC übernimmt kontinuierliches Monitoring, Alarmierung und die Analyse sicherheitsrelevanter Ereignisse. Systemhäuser können damit Managed Security Services anbieten, ohne ein eigenes SOC aufzubauen.
  • Cyber Security Incident Response Team: Das CSIRT unterstützt bei Cyberangriffen mit Analyse, Eindämmung und Behebung von Sicherheitsvorfällen. Ein definierter Eskalationsprozess soll die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall erhöhen.
  • Primedesk: Der KI-gestützte Servicedesk automatisiert wiederkehrende Support-Aufgaben. Dazu zählen die Ticketklassifizierung und automatisierte Lösungsprozesse. Service- und Helpdesk-Teams sollen dadurch entlastet und Reaktionszeiten verkürzt werden.

Für Systemhäuser entsteht damit ein Portfolio, das Sicherheitsüberwachung, Incident Response und Support-Automatisierung abdeckt. Die operative Leistungserbringung übernimmt IS4IT. Das reduziert den Aufwand für den Aufbau eigener Spezialistenteams, verschiebt aber zugleich einen Teil der Leistungserbringung in die Lieferkette des Partners.

Wiederkehrende Umsätze als Ziel

Die Partnerschaft soll den Aufbau planbarer Serviceerlöse unterstützen. Systemhäuser können die IS4IT-Leistungen in eigene Angebote integrieren und ihren Kunden unter dem vertrauten Ansprechpartner ein erweitertes Security- und Supportniveau anbieten. „Mit IS4IT erweitern wir unser Portfolio um Geschäftsbausteine, die Systemhäuser direkt in Umsatz verwandeln können“, sagt Alexander Wacker, Geschäftsführer und Managing Director bei SOS Software Service. „Unsere Partner gewinnen gleichzeitig an IT-Sicherheit, Servicequalität und Effizienz, ohne unter hohem Kostenaufwand neue Teams aufbauen zu müssen.“

Robert Fröhlich, Geschäftsführer bei IS4IT, verweist auf die Herkunft seines Unternehmens aus der Systemhauswelt. „Durch die Zusammenarbeit mit SOS Software Service machen wir unseren Partner-First-Ansatz nun für noch mehr Systemhäuser zugänglich. Sie können unsere Bausteine über ihren vertrauten Distributor beziehen und ihren Mittelstandskunden moderne Services anbieten. Ohne lange Projektphasen oder zusätzliches Personal.“

Partner müssen Leistungstiefe klären

Für Systemhäuser liegt der wirtschaftliche Reiz vor allem in der Kombination aus standardisierten Services und wiederkehrender Abrechnung. Gleichzeitig müssen sie vor der Vermarktung klären, welche Leistungen sie selbst verantworten und welche Aufgaben bei IS4IT liegen. Das betrifft insbesondere Eskalationen, Servicequalität und die Kommunikation mit dem Endkunden.

Auch die eigene Positionierung bleibt entscheidend. Ein zugekaufter SOC- oder CSIRT-Service ersetzt keine Beratung. Systemhäuser müssen die Bausteine in ihre bestehenden Sicherheits-, Support- und Vertragsmodelle einordnen. Erst dann wird aus der Distribution ein belastbares Managed-Service-Angebot.

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