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Output Management

IT-RX-Index beleuchtet Weiterentwicklung der Systemhausorganisation

So organisiert S.K.M. Informatik die Digitalität

| Autor / Redakteur: Harald Knapstein / Sarah Gandorfer

Beim „Innovationscafé" wird über Projekte gesprochen.
Beim „Innovationscafé" wird über Projekte gesprochen. (Bild: Pixabay / CC0)

Der Großteil der mittelständischen Systemhäuser hat noch nicht die richtige Organisationsform, um im Markt der Digitalisierungsprojekte erfolgreich mitzumischen. IT-Dienstleister S.K.M. Informatik hat sich im eigenen Unternehmen digital organisiert, um dies beim Kunden noch besser umsetzen zu können.

Eine Studie des Beratungshauses Kienbaum mit 129 Teilnehmern aus allen Branchen ergab vergangenes Jahr: Die Digitalisierung ist zwar bei den deutschen Unternehmen angekommen, deren Organisationsstrukturen sind aber oft nur bedingt auf diese Evolution vorbereitet. Die Berater von Kienbaum unterscheidet vier Organisationsformen:

  • 1. Klassisch (ohne digitale Initiativen oder Technologie),
  • 2. Hybrid (erste Digitalisierungsprojekte, aber keine übergreifende Strategie),
  • 3. Digital (es gibt eine Digitalstrategie und Verantwortliche sowie eine agile Entwicklung)
  • 4. Agil (digitale Prozesse und Geschäftsmodelle sind umgesetzt, es gibt ein digitales Ökosystem und eine Innovationskultur).

Die Gespräche mit Systemhäusern im Rahmen des IT-RX-Index bestätigen eine These der Studie: Die Weiterentwicklung der Systemhausorganisation vollzieht sich evolutionär, nicht revolutionär. So findet man heute unter den regional führenden IT-Systemhäusern in der Regel zu 90 Prozent hybride Organisationsformen vor: Hier treibt die IT-Abteilung und/ oder der Geschäftsführer des Systemhauses einzelne Digitalisierungsprojekte. Eine übergeordnete Digitalisierungsstrategie verfolgt man hingegen nicht. Auch ein Verantwortlicher für die digitale Neuausrichtung ist dementsprechend noch nicht benannt.

Kleine Dienstleister im Vorteil

Digitale oder agile Strukturen sind hingegen bei großen Systemhäusern kaum anzutreffen: Agile Strukturen haben in der Regel die Software-Entwicklungsabteilungen innovativer Unternehmen sowie Start-ups. In den mittelstandsorientierten Systemhäusern sind es die gewachsenen Bestandsstrukturen, die die Evolution zum agilen digitalen Anbieter bremsen: Man pocht auf die vielen Technik-, Zuständigkeits- und Kommunikationssilos, während Plattformen für abteilungsübergreifende Kommunikation kaum zu finden sind.

Vor diesem Hintergrund ist die digitale Transformation meist Chefsache. Das Projekt kann aber nur gelingen, wenn man für die Umsetzung unterstützend eine eigene Digitaleinheit ins Leben ruft: Die angestrebte Veränderung ist zu grundlegend, die Bestandsbasis historisch zu stark verwurzelt, als dass die Digitalisierung ohne schlagkräftiges Team mit klarer Verantwortlichkeit und angemessenem Budget gelingen kann. Kleine Unternehmen müssen gemessen am Umsatz mehr Investitionen für die Digitalisierung aufbringen.

Ausgezeichneter IT-Lösungspartner in der Region Schwerin: S.K.M. Informatik GmbH

Ralf Kirchberg, Geschäftsführer S.K.M. Informatik
Ralf Kirchberg, Geschäftsführer S.K.M. Informatik (Bild: S.K.M. Informatik)

Industrie 4.0, Augmented Reality, Building Information Modeling: Das Schweriner Systemhaus SKM spricht nicht nur über die Digitalisierungstrends, es hilft seinen Kunden auch, diese in die Praxis umzusetzen. Seit über 25 Jahren befasst sich das Unternehmen mit komplexen Infrastrukturen und intelligenten CAD/CAM/PLM-Lösungen. Diese Erfahrungen zahlen sich aus: SKM ist einer der Vorreiter im Bereich der industriellen Digitalisierung und entwickelte die erste Mixed-Reality-Lösung mit Microsoft HoloLens für den Maschinen- und Anlagenbau.

„Das Innovationstempo hat sich deutlich erhöht“, sagt SKM-Geschäftsführer Ralf Kirchberg. „Für uns heißt das vor allem: Wir verbringen mehr Zeit denn je mit unseren Kunden. Neben technischem Knowhow müssen unsere Mitarbeiter immer mehr Beratungskompetenz mitbringen.“ Die Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse ist bei SKM auf allen Ebenen spürbar. Auf der Firmenwebsite, bei eigenen Fachveranstaltungen, sowie im persönlichen Beratungsgespräch.

Der digitale Wandel von Geschäftsprozessen – insbesondere in den Bereichen Entwicklung und Produktion – steht dabei im Fokus. Um die gestiegenen Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen und die Projektumsetzung zu beschleunigen, setzt SKM auch intern auf neueste Technologien und optimierte Prozesse. Alle Informationen aus CRM-, Warenwirtschafts- und Service-Systemen wurden in einer Softwarelösung zusammengeführt. So steht allen Mitarbeitern stets ein Gesamtbild des Kunden zur Verfügung.

Für effizientes Teamwork nutzen die Spezialisten Tools wie Microsoft Teams und Yammer. Vernetztes Arbeiten wird nicht nur digital, sondern auch offline gepflegt: Jeden Freitag treffen sich die Mitarbeiter von SKM zum „Innovationscafé“ und sprechen teamübergreifend über aktuelle Projekte, Lösungsansätze und Forschungsergebnisse. „Kommunikation ist aus unserer Sicht der Schlüssel für eine erfolgreiche Digitalisierung“, resümiert Ralf Kirchberg.

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