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PC fällt auf zweiten Platz Smartphone ist beliebteste Gaming-Plattform

Autor: Sarah Nollau

Die beliebteste Gaming-Plattform ist nicht mehr wie im Vorjahr der PC, sondern das Smartphone. Das liegt laut dem Game-Verband in Berlin vor allem an der weiten Verbreitung des Smartphones als Device. Den größten Umsatz erreicht der Gaming-Markt mit Spiele-Apps.

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Insgesamt spielen 34,3 Millionen Menschen in Deutschland, also knapp jeder Zweite.
Insgesamt spielen 34,3 Millionen Menschen in Deutschland, also knapp jeder Zweite.
(Bild: © Drobot Dean - stock.adobe.com)

Das Smartphone ist mit 18,2 Millionen Nutzern das beliebteste Gaming-Device in Deutschland. Damit stieg die Zahl um fünf Prozent mit circa 900.000 mehr Nutzern. Die zusätzlichen Spieler haben den PC von Platz Eins der beliebtesten Gaming-Plattformen verdrängt. Der Rechner schafft es lediglich auf 17,3 Millionen Spieler. Spielekonsolen wie Sonys Playstation 4, die Nintendo Switch und Microsofts Xbox One werden von 16 Millionen Deutschen genutzt. Auch hier stieg die Zahl, allerdings nur um rund 200.000 und damit um ein Prozent mehr. Die Zahl der Tablet-Spieler blieb konstant bei 11,5 Millionen Menschen.

Smartphones ziehen an PCs als beliebteste Spiele-Plattform Deutschlands vorbei.
Smartphones ziehen an PCs als beliebteste Spiele-Plattform Deutschlands vorbei.
(Bild: game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.)

Die größten Wachstumstreiber des Gaming-Markts sind Spiele-Apps.
Die größten Wachstumstreiber des Gaming-Markts sind Spiele-Apps.
(Bild: game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.)

Weite Verbreitung des Smartphones

Der kleine Umbruch in der Welt der Gaming-Plattformen liegt vor allem an der Beliebtheit des Smartphones im Allgemeinen, so Felix Falk, Geschäftsführer des Verbands Game: „Das Smartphone erreicht besonders durch seine weite Verbreitung und die geringen Einstiegshürden auch viele Menschen, die zuvor wenig oder gar nicht gespielt haben.“

34,3 Millionen Menschen in Deutschland widmen sich dem Gaming, also knapp jeder zweite Deutsche. Die Geschlechteraufteilung ist relativ ausgewogen: 47 Prozent sind Frauen, 53 Prozent Männer. Der durchschnittliche Gamer ist mit 36 Jahren etwas älter geworden. Der Markt für Computer- und Videospiele sowie entsprechende Hardware für die digitalen Abenteuer ist 2017 um 15 Prozent auf über 3,3 Milliarden Euro gewachsen und konnte damit erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke knacken. Die größten Treiber in Deutschland waren 2017 Spiele-Apps. Hier ist der Umsatz auf 497 Millionen Euro angestiegen. Das bedeutet im Vergleich zu 2016 ein Plus von 21 Prozent. Der Vergleich mit den Zahlen von 2014 spiegelt die positive Entwicklung deutlicher wider. Innerhalb von drei Jahren konnte sich der deutsche Games-Markt verdoppeln.

Datenerhebung

Die Daten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panels, der GfK Entertainment und der GfK POS Measurement. Zur Datenerhebung gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen sowie ein Handelspanel.

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Über den Autor

 Sarah Nollau

Sarah Nollau

Redakteurin