Raspberry vs. Beaglebone Black

Sind Raspberry Pi und Beaglebone Black industrietauglich?

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Mit BeagleBone Black die Leistung von TI-CPUs testen

Die offene Plattform des BeagleBone Black, etwa im Zusammenspiel mit Arduino, ist gleichsam für Hard- und Software geeignet. Sie ist keine vollständig integrierte Entwicklungsplattform, sondern soll Benutzern durch Interaktion mit Anwendungen das Erlernen von Linux sowie einfacher Elektronikhardware ermöglichen.

Dennoch ist der BeagleBone Black auch für Entwickler interessant. Sie erhalten einen einfachen Zugriff auf Schnittstellen mit Branchenstandard, auf Tools und Infos über die Beagleboard-Community und können die Leistungsstärke der Prozessoren von Texas Instruments kennenlernen.

Der BeagleBone Black ist eine Linux-Computerplatine auf Einstiegsniveau wie der Raspberry Pi – es bedarf lediglich des gängigen Zubehörs, so z.B. ein Netzteil, eine Tastatur und/oder eine Maus über USB, ein Monitor über HDMI und eine Internetverbindung via Ethernet-Anschluss. Der BeagleBone Black kann solo oder via PC betrieben werden.

Die Platine bootet Linux vom Onboard-eMMC (2-GB-Flash plus Controller), lässt sich aber auch wie der BeagleBone über eine microSD-Karte starten. Die Platine bootet standardmäßig Angstrom-Linux, das im eMMC-Flash mit der Open-Source-Desktopbenutzeroberfläche Gnome, Chrome und Firefox vorinstalliert ist.

Außerdem kann die Platine Ubuntu, Android oder andere Systeme ausführen. Angeschlossen via USB an einem PC funktioniert die Platine quasi als Flash-Laufwerk und bietet eine lokale Kopie der Dokumentation und Treiber.

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