„Permission Creep“-Problematik Herrenlose KI-Agenten häufen Nutzerrechte an
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Wenn KI-Agenten schneller entstehen, als sie wieder verschwinden, entsteht ein wachsendes Delta. Zurück bleiben „herrenlose“ Instanzen, die unbemerkt Zugriffsrechte anhäufen. So wächst mit der Zeit ein unsichtbares Risiko aus Berechtigungen.
Es reicht nicht aus, KI-Agenten lediglich zu identifizieren und zu inventarisieren. Dr. Heiko Klarl, CEO bei Nexis, dröselt das auf: „Ein Inventar ist die Voraussetzung, aber es bleibt statisch. Es sagt, dass ein Agent existiert, aber nicht, was er darf, was er tatsächlich tut, mit welchem Risiko und welche Modelle er verwendet – Stichwort ‚EU AI Act‘.“ KI-Agenten handeln demnach (teil-)autonom, greifen kontextabhängig zu und verändern ihren Berechtigungsumfang im laufenden Betrieb. Eine reine Liste, so Klarl, veraltet damit mehr oder weniger bereits in dem Moment, in dem sie entsteht. Entscheidend sei die Kombination aus drei Faktoren:
- erkennen,
- bewerten und
- korrigieren.
Und genau an dieser Stelle endet laut dem Nexis-CEO das klassische Asset-Denken und es beginnt Governance.
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