PC-Gehäuse für hohe Ansprüche Sharkoon und Xilence bieten leistungsstarke PC-Gehäuse

Redakteur: Heidi Schuster

Für Gamer hält der Hersteller Sharkoon das Gehäuse Tauron ATX bereit, das in drei Farbvarianten zu haben ist. Xilence bietet High-End-Anwendern zwei Interceptor-Gehäuse an.

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Das Gehäuse Tauron ATX von Sharkoon gibt es in drei Farb-Designs.
Das Gehäuse Tauron ATX von Sharkoon gibt es in drei Farb-Designs.

Sharkoon erweitert sein Sortiment an Gamer-Gehäusen um das Tauron ATX. Das Gehäuse hat eine Mesh-Front, einen lackierten Innenraum und Acryl-Seitenfenster. Es verfügt über drei 5,25-Zoll-Einbauschächte für optische Laufwerke, einer der Schächte nimmt alternativ ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk auf. Insgesamt können bis zu sieben Festplatten im 2,5- oder 3,5-Zoll-Format untergebracht werden. Zudem besitzt das Tauron modulare Festplattenkäfige. Über dem fest installierten Frontkäfig für drei Datenträger sitzen zwei weitere, entnehmbare Rahmen. Bei Bedarf können ein oder beide Module aufeinander hinter dem Frontkäfig montiert werden, um darüber beispilesweise Raum für den Luftstrom oder für eine bis zu 42 Zentimeter lange Grafikkarte zu schaffen.

Das Gehäuse hat eine CPU-Kühler-Montageöffnung in der Mainboard-Platte und Schnellverschlüsse für die Laufwerke. Die Mainboard-Platte verfügt zudem über Durchführungen zur Kabelverlegung. Für Wasserkühler gibt es auf der Gehäuserückseite vier gummierte Schlauchdurchführungen. Die Gehäusefüße sowie die Schraublöcher für Netzteil und 3,5-Zoll-Festplatten sind mit Gummipuffern zur Geräuschdämmung versehen.

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Für die Gehäusekühlung sorgen zwei staubfiltergeschützte 120-Millimeter-LED-Lüfter in der Front sowie seitliche Lufteinlässe. Ebenfalls mit einem Staubfilter ausgerüstet ist die Luftöffnung für das am Boden positionierte Netzteil. Den Abtransport der erwärmten Luft übernehmen ein 170-Millimeter-Lüfter in der Gehäuseoberseite und ein 120-Millimeter-Lüfter in der Rückseite. Optional kann ein weiterer Lüfter mit 120 oder 140 Millimeter Kantenlänge im Gehäuseboden installiert werden. Die bereits installierten Lüfter sind mit einem drei- und einem vierpoligen Stromanschluss ausgestattet.

Zwei Lüfterregler, Audioanschlüsse, Power- und Reset-Knopf, zwei USB-2.0- und zwei USB-3.0-Schnittstellen befinden sich im Gehäusedeckel. Das Tauron misst 510 x 205 x 495 Millimeter, wiegt 9,5 Kilogramm und gibt es als Red Edition und als Green Edition mit schwarzem Korpus sowie Innenlackierung und LED-Lüftern in der jeweiligen Farbe und als White Edition mit weißem Korpus und blauen LED-Lüftern.

Die Red Edition sowie die Green Edition kosten 79,90 Euro (UVP). Die White Edition schlägt mit 84,90 Euro (UVP) zu Buche.

Xilence Interceptor und Interceptor PRO

Hersteller Xilence erweitert sein Produktportfolio um die anpassbaren Highend-Gehäuse Interceptor und Interceptor PRO. Die modulare Bauweise der PRO-Version kann als Highend-System mit Wasserkühlung oder eine Kombination aus Home-Media-Server und Highend-Gamingsystem eingerichtet werden. Beide Gehäuse verfügen über Hot-Swap-fähige SSD- oder HDD-Einschübe, Platz für einen Triple- und das PRO-Gehäuse für einen Quad-Radiator. Hinzu kommen Kabel- und Schlauchdurchführungen sowie zehn PCI-Slots.

Es sind 13 verschiedene Gehäuselüfter einbaubar, die alle die Luft durch vorinstallierte Luftfilter leiten. Ausreichend Platz für ein perfektes Kabelmanagement findet sich zwischen der Mainboard-Rückwand und dem Gehäuse-Seitenteil. Die Mainboard-Rückwand verfügt zudem über Halteösen, an denen die Kabel fixiert werden können. In der Interceptor-Front befinden sich vier DVD-Slots und zehn Hot-Swap-Einschübe, in die wahlweise sechs 3,5-Zoll- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke oder zehn 2,5-Zoll-Festplatten einschieben kann. In die PRO-Variante passen zusätzlich zwei 5,25-Zoll sowie entweder zwei 2,5 oder zwei 3,5-Zoll-Laufwerke.

Für die Kühlung der Laufwerke sorgen zwei vorinstallierte 120-Millimter-Lüfter, die sich in der Tür vor den Laufwerkseinschüben befinden. Im oberen Teil finden sich USB-2.0- und -3.0-Anschlüsse, Audio-Ein- und -Ausgänge sowie jeweils ein Power- und Reset-Button.

Der Luftauslass an der Oberseite erfolgt beim Interceptor nicht über ein Lochgitter, sondern über eine Art Kiemen, die sich mithilfe eines Schiebereglers einstellen lassen.

Das Xilence-Gehäuse Interceptor kostet 179 Euro (UVP), die PRO-Variante hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro (UVP).

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