Der Bildungssektor tickt anders

Schul-IT-Projekte überzeugend verkaufen

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IT-Kompetenz der Lehrer:

Viele Schulen werden extern evaluiert, darunter fällt auch der Bereich der IT-Kompetenz der Lehrer. Es besteht als auch ein gewisser innerschulischer Druck an IT-Schulungen. Eine gute Möglichkeit für den Fachhändler, über Schulungsangebote den Fuß in die Schule zu bekommen. Auch hier gilt wieder: Ein Konzept vorstellen mit konkreten Schritten, wie der Händler die IT-Kompetenz der Lehrer erhöhen kann. Der Feinschliff erfolgt dann gemeinsam mit der Schule und möglichen Partnern der Schule.

Möglichkeiten des Whiteboard-Einsatzes aufzeigen:

Das Whiteboard ist nicht nur eine bloße digitalisierte Kreidetafel. Das Whiteboard eröffnet neue Möglichkeiten und Arbeitserleichterungen auch bei der Vorbereitung des Unterrichts: Per Internet kann auf ein riesiges Datenmaterial von Verlagen zugegriffen werden und auch auf Arbeitsblätter anderer Lehrer, die in Datenbanken gesammelt werden. Zudem können die eigenen Arbeitsblätter gespeichert, wieder verwendet oder mit anderen Lehrern online verfeinert werden.

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Konzept für die Ferndiagnose und -wartung anbieten:

Nichts ist schlimmer für Lehrkräfte als die Vorstellung, dass plötzlich etwas der komplexen unüberschaubaren IT-Welt, die man sich da ins Haus geholt hat, nicht mehr funktioniert. Deshalb ist ein Service- und Wartungsangebot ein Muss für ein Schul-IT-Projekt. Eine schnelle Reaktionszeit des Fachhändlers bei Problemen ist essentiell und sorgt für Beruhigung auf der schulischen Seite. Konzepte zur Ferndiagnose und Fernwartung eines Schulnetzwerkes können hier punkten.

Überzeugendes Sicherheitskonzept nach außen:

Ebenso ein Muss ist die Absicherung des Schulnetzes nach außen. Web-Filter und Firewall müssen garantieren, dass Schüler zum Beispiel nicht auf gewaltverherrlichende oder pornografische Seiten kommen können. Auf der anderen Seite muss ein Eindringen von Viren und Schadsoftware verhindert werden.

Überzeugendes Sicherheitskonzept nach innen:

Intern besteht bei den Pädagogen die sicher nicht unbegründete Sorge, dass die Schüler Unfug mit dem PC und Notebook/Netbook treiben können. So sollte das Lösungskonzept einfach zu handhabende (System-) Wiederherstellungsfunktionen enthalten. Rektorin Gasteiger spricht hier aus der Praxis: „Zur Sicherheit werden auch die Grundeinstellungen wiederhergestellt, wenn der PC ausgeschaltet wird. Es ist idiotensicher, aber so muss es ein, sonst wird man seines Lebens nicht mehr froh.“

Kenntnisse der Lehrpläne der jeweiligen Bildungseinrichtung:

Der Fachhändler sollte darlegen, inwiefern die neue multimediale Ausstattung auch hilft, die Auflagen der jeweiligen Lehrpläne zu erfüllen. Dies betrifft in erster Linie die auf die Jahrgangsstufen abgestimmte Lernsoftware, aber der Umgang mit neuen Medien – wie beispielsweise Internet-Recherche, Referate ausarbeiten am Computer – ist auch direkt Bestandteil von Lehrplänen.

Weiter mit: Vorstellen der Lernprogramme

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