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CES 2019

Schlanke Notebooks und ein dickes Tablet: Asus auf der CES

| Autor: Klaus Länger

Exteme auf der CES: Asus zeigt neben den superflachen Notebooks der Zenbook- und Studiobook-Serien auch das gewaltige Gaming-Detachable Mothership GZ700 mit Geforce RTX 2080.
Exteme auf der CES: Asus zeigt neben den superflachen Notebooks der Zenbook- und Studiobook-Serien auch das gewaltige Gaming-Detachable Mothership GZ700 mit Geforce RTX 2080. (Bild: Asus)

Asus ist immer gut für spektakuläre CES-Premieren. In diesem Jahr ist es ein 17,3-Zoll-Gaming-Detachable mit dem Namen „Mothership”. Dazu kommen superflache Zenbooks und das Studiobook als 2,4 kg leichte mobile Workstation.

Auf den ersten Blick erinnert das Mothership GZ700 von Asus an das Surface Pro von Microsoft: Ein kantiges Tablet mit ausklappbarem Stand und abnehmbarem Keyboard. Allerdings bringt das Asus-Gerät mit seinem 17,3-Zoll-Screen etwa fünf Kilogramm auf die Waage und ist damit eher ein transportabler All-in-One-Gaming-PC als ein herkömmliches Tablet. Als Prozessor dient ein ab Werk übertakteter Intel Core i9-8950HK. Der Coffee-Lake-Prozessor mit sechs Cores und zwölf Threads ist die schnellste-Mobile-CPU von Intel. Als Grafikkarte dient die auf der CES offiziell vorgestellte mobile Nvidia Geforce RTX 2080. Das im Mothership integrierte IPS-Panel liefert die Full-HD-Auflösung mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz und G-Sync-Unterstützung. Abgerundet wird die Hardware-Ausstattung durch bis zu 64 GB DDR4-SDRAM und ein NVMe-SSD-Array, für das Asus eine maximale Transferrate von bis zu 8.700 MB/s angibt. Das magnetisch an sein Mutterschiff gekoppelte Keyboard kann auch abgekoppelt genutzt werden. Die Verbindung kann entweder drahtlos oder über ein USB-C-Kabel erfolgen. Zusätzlich kann die Tastatur zusammengefaltet werden, um ihre Grundfläche zu halbieren. Das Touchpad sitzt neben dem Keyboard und kann zusätzlich als Ziffernblock genutzt werden. Acer verfolgt beim Gaming-Convertible Triton 900 ein sehr ähnliches Konzept.

Gaming-Notebooks mit Intel- und AMD-Prozessor

Weitere Gaming-Notebooks, die Asus auf der CES erstmals zeigt, sind der schlanke 17,3-Zöller ROG Zephyrus S GX701 mit Intel Core i7-8750H und Max-Q-RTX-Grafik sowie die TUF-Serie auf AMD-Basis. Laut Hersteller ist das ROG Zephyrus S GX701 das kompakteste und mit 18,7 mm auch dünnste 17-Zoll-Gaming-Notebook auf dem Markt. Die TUF-Serie besteht aus dem 15,6-Zöller FX505DY und dem 17,3-Zöller FX705DY. In beiden kommt als Prozessor der brandneue AMD Ryzen 5 3550H zum Einsatz. Die APU mit vier Cores und acht Threads gehört zur Picasso-Familie, einem 12-nm-Refresh der Raven-Ridge-Modelle. Bei Spielen oder grafisch anspruchvollen Anwendungen schalten die TUF-Notebooks automatisch von der im Prozessor integrierten Vega-GPU auf die zusätzliche Radeon-RX-560X-Grafikkarte um. Die Full-HD-Displays in den beiden Geräten unterstützen FreeSync.

Ultradünn mit Nvidia-Grafik

Schon bisher waren die Zenbooks von Asus die dünnsten Notebooks mit dedizierter Grafik. Auf der CES stellt der Hersteller die noch kompakteren Neuauflagen der 13,9- und 14-Zoll-Premium-Ultrabooks vor. Das 1,1 kg leichte Zenbook S13 UX392 ist mit seinem 13,9-Zoll-Full-HD-Display und Abmessungen von 316 x 195 x 12,9 mm praktisch ein 14-Zöller im 13,3-Zoll-Format. Asus hat die Rahmen auf allen vier Seiten des IPS-Panels so dünn gemacht, dass für die Webcam eine Ausbuchtung auf der Oberseite geschaffen werden musste. In dem CNC-gefrästen Aluminium-Gehäuse sitzt zusätzlich zum Intel Core i5-8265U oder Core i7-8265U noch eine Nvidia Geforce MX150 als zusätzliche Grafikkarte. Als Massenspeicher dient eine über vier Lanes angebundene PCIe-SSD. An Schnittstellen sind zwei USB-C- und ein USB-A-Port vorhanden, die alle USB 3.1 Gen2 unterstützen. Das übernimmt der auf den Whiskey-Lake-CPUs integrierte Chipsatz.

Mit 1,4 kg etwas schwerer ist das Zenbook 14 UX431. Es ist ähnlich ausgestattet wie das S 13, kommt allerdings zusätzlich mit einem Core i3-8145 als Einstiegs-CPU und mit zusätzlichen Schnittstellen sowie vier Lautsprechern. Das Touchpad kann zum Ziffernblock umgeschaltet werden.

Mobile Workstation im Kompakt-Format

Mit knapp 2,4 kg ist das Studiobook S W700 ein gutes Stück schwerer als die Zenbooks. Dafür bietet das Gerät aber auch einen 17-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, einen Intel Core-i7- oder Xeon-Prozessor mit sechs Cores, bis zu 64 GB RAM und eine Nvidia Quadro P3200 mit sechs GB VRAM als Grafikkarte. Hinzu kommen noch bis zu vier TB SSD-Speicher in Form von zwei M.2-PCIe-Riegeln in RAID-0-Konfiguration. Die Schnittstellenpalette umfasst neben drei USB-A-Anschlüssen mit bis zu 10 Gbps noch einen Thunderbolt-3-Port. Für eine sehr schnelle drahtlose Netzwerkanbindung ist bereits ein 802.11ax-Adapter eingebaut.

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