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ISE 2019

Samsung setzt bei Signage auf 8K

| Autor: Klaus Länger

Die 8K-Auflösung war das große Thema bei Samsung auf der ISE 2019. Sie kommt auf QLED-Displays, dem modularen Micro-LED-Display „The Wall“ und auch für LED-Signage.
Die 8K-Auflösung war das große Thema bei Samsung auf der ISE 2019. Sie kommt auf QLED-Displays, dem modularen Micro-LED-Display „The Wall“ und auch für LED-Signage. (Bild: Samsung)

Samsung ist eines der Schwergewichte im Markt für Digital-Signage-Displays und LED-Videowalls. Auf der ISE stellten die Koreaner Displays mit 8K-Auflösung in den Vordergrund. Das Problem des noch fehlenden Contents soll ein intelligenter Upscaling-Chip lösen.

Während Displays mit 4K-Auflösung bei praktisch allen Displayherstellern auf der ISE zu sehen waren, gehörten LFDs mit 8K-Auflösung noch zu den Besonderheiten auf der ISE 2019 in Amsterdam. Samsung zeigte nicht nur die ersten QLED-8K-Displays, sondern auch noch die mit 8K-Auflösung lieferbare professionelle Variante von „The Wall“ sowie eine 8K-LED-Wall mit HDR-Darstellung. Da 8K-Content derzeit noch teuer in der Produktion und entsprechend rar ist, sollen die Samsung-QLED-Displays und „The Wall“ in niedrigerer Auflösung vorliegende Inhalte in 8K hochrechnen. Für eine Videoqualität, die nativem 8K-Material nahekommt, soll ein AI-Upscaling-Chip sorgen. Er vergleicht beim Abspielen der niedriger aufgelösten Inhalte die einzelnen Frames mit ähnlichen 8K-Bildern in einer Datenbank und wählt als Ergebnis der Analyse den jeweils passenden Filter aus, um ein optimales Ergebnis zu produzieren. Demonstriert wurde das mit dem neu vorgestellten 8K-QLED-Display mit 82 Zoll Diagonale.

„The Wall“ und Multi-Link LED HDR

Noch in der ersten Jahreshälfte 2019 soll das modulare Micro-LED-Display „The Wall“ auch für kommerzielle Kunden verfügbar sein. Das LED-Display mit 0,8 mm Pixel-Pitch ist flexibel konfigurierbar mit Diagonalen zwischen 73 und 292 Zoll. Durch den modularen Aufbau sind auch ungewöhnliche Formate möglich. Bei der größten Diagonale liegt die Auflösung dann bei 8K. Bei der Signage-Variante von „The Wall“ ist die Oberfläche matter als bei der Consumer-Version. Mit einer maximalen Helligkeit von 2.000 Nits unterstützt das Display laut Hersteller HDR 2000. Das nur etwa 30 mm dicke Display kann mit Audiolösungen von Harman Luxury Audio und Steinway Lyngdorf kombiniert werden.

Eine weitere 8K-Premiere von Samsung auf der ISE 2019 ist Multi-Link LED HDR. Die für LED-Displays entwickelte Technik wandelt konventionell gefilmte Inhalte in HDR-Content um. Laut Hersteller nutzt das Verfahren Inverse Tone Mapping (ITM) für blendfreie Bilder und Dynamic Peaking für hohe Helligkeitswerte. Dazu kommt Color Mapping für einen adaptiven Farbraum, der echte und lebendige LED-Farben ermöglicht. Als Displays für Multi-Link LED HDR können alle Smart-LED-Signage-Produkte von Samsung und zudem die B2B-Version von „The Wall“ genutzt werden.

Dual-Display für Schaufenster

Mit Full-HD-Auflösung arbeiten die ebenfalls in Amsterdam vorgestellten Schaufenster-Displays der OMN-Serie. Die Displays mit 46 oder 55 Zoll Diagonale liefern eine hohe Helligkeit von bis zu 4.000 Nits. Mit dem OMN-D gibt es auch eine doppelseitige Variante: Das nach außen gerichtete Panel ist hier auf eine maximale Leuchtdichte von 3.000 Nits ausgelegt, das innere begnügt sich mit 1.000 Nits. „Mit den Samsung Displays der OMN-Serie reagieren wir auf die wachsende Marktnachfrage nach Schaufenster-Displays und den damit verbundenen Anforderungen“, erklärt dazu Christoph Emde, Product Manager Smart Signage bei Samsung Electronics. In beiden Varianten ist ein Magicinfo Player S6 mit Tizen als Betriebssystem integriert. Die Geräte der OMN-Serie sind bereits verfügbar, der Preis startet bei 2.779 Euro (UVP).

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