Sony-Neuheiten auf der ISE in Barcelona ISE 2026: Neue Bravia-Displays und Midrange-LED-Panels

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Sony präsentiert auf der ISE mit der Bravia-BZ-P-Serie mehrere neue, sparsamere LCD-Panels und die Crystal-LED-S-Serie im mittleren Preissegment. Gemeinsam mit Ameria zeigt der Hersteller zudem ein gestengesteuertes 3D-Display, das ohne Brille auskommt.

Auf der ISE 2026 in Barcelona hat Sony neue, sparsame LCD-Panels, die Crystal-LED-S-Serie und gemeinsam mit Ameria ein gestengesteuertes 3D-Display vorgestellt.(Bild:  Sony)
Auf der ISE 2026 in Barcelona hat Sony neue, sparsame LCD-Panels, die Crystal-LED-S-Serie und gemeinsam mit Ameria ein gestengesteuertes 3D-Display vorgestellt.
(Bild: Sony)

Mit den Neuheiten Bravia Professional BZ-P und der Crystal-LED-S-Serie will Sony auf der Integrated Systems Europe (ISE) die Lücke zwischen den bisherigen Bravia-LCD- und den dvLED-Produkten zu schließen. Die Bravia-BZ-P-Familie besteht aus insgesamt 16 Modellen mit Diagonalen zwischen 43 bis 85 Zoll und gliedert sich in die Modellreihen: Elite BZ40P, Enhanced BZ35P und Core BZ30P. Alle sind mit der Sony entwickelten Deep Black Non-Glare-Technologie (DBNG) ausgerüstet, unterscheiden sich aber durch den Entspiegelungsgrad von bis zu 52 Prozent bei BZ40P und 25 Prozent bei den beiden anderen Serien. Die Helligkeit liegt zwischen 400 Nits bei den BZ30-Displays und 700 Nits bei den BZ40P-Modellen.

Alle Modelle sind mit einem SoC ausgestattet, der bei vielen Digital-Signage-Anwendungen einen zusätzlichen Player überflüssig machen soll. Zudem verfügen die Geräte über einen XR-Prozessor, der nicht nur mittels einer KI-gestützten Signalverarbeitung die Bild- und Textdarstellung verbessert. Vielmehr soll er durch die KI-Steuerung der Hintergrundbeleuchtung den Stromverbrauch im Vergleich zu einem BZ-L-Display gleicher Größe um bis zu 31 Prozent senken. Die Verwendung eines recycelten Kunststoffmaterials trägt ferner zu einer höheren Nachhaltigkeit bei. Die Gehäuse der Geräte sind dünner und leichter, was auch die Installation erleichtern soll.

Bravia-Professional-Displays der BZ-P-Serie werden voraussichtlich ab dem Sommer 2026 erhältlich sein.

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Crystal LED S-Serie

Mit den LED-Modulen der Crystal-LED-S-Serie rundet der Hersteller die Palette der Direct-View-LED-Displays nach unten ab. Die neuen Modelle, sie ergänzen die bisherigen Crystal-LED-BH- und CH-Serien, sind im mittleren Preissegment angeordnet. Sie sollen sich für eine Vielzahl von Anwendungen in Unternehmen, Bildungseinrichtungen und gewerblichen Einrichtungen eignen. Die modulare Bauweise ermöglicht Videowalls in vielfältigen Größen und Formen. Die Serie besteht aus dem Modellen ZRD-S12G mit 1,25 mm und ZRD-S15G mit 1,56 mm Pixelabstand. Beide bieten eine maximale Helligkeit von 800 cd/m² und eine von den Crystal-LED-Displays der BH-Serie übernommene Antireflexions-Oberflächentechnologie. Dank der schlanken, nur 45 mm tiefen Gehäuse soll die Installation der Module einfach sein.

„Mit diesen neuen Modellen erweitert Sony strategisch sein Display-Sortiment, um sicherzustellen, dass wir die richtigen Lösungen für gängige Anforderungen bieten, unterschiedliche Budgets unterstützen, eine Reihe von Optionen bereitstellen und eine Konsistenz gewährleisten, die die Lücke zwischen unseren BRAVIA Professional Displays und dvLED-Produkten schließt“, sagt dazu sagt Rik Willemse, Head of Professional Displays & Solutions bei Sony Europe. Die Crystal-LED-S-Serie soll um im späten Frühjahr 2026 verfügbar sein.

Immersives 3D-Signage mit Ameria

In Zusammenarbeit mit der Heidelberger Firma Ameria hat Sony ein Spatial-Reality-Display mit Gestensteuerung entwickelt. Das 27 Zoll große ELF-SR2-Display stellt 3D-Inhalte auch ohne 3D-Brille im Raum schwebend dar. Mit der Technologie von Ameria können die Objekte im Raum gedreht und manipuliert werden. Das für die Lösung verwendete Starkit von Ameria kombiniert zwei am 4K-Monitor befestigte RealSense-Sensoren von Intel mit einer 3D-Spatial-Signage-Anwendung und ergänzendem Content Management. 3D-Erlebnisse sollen sich so ohne spezielle Entwicklungskenntnisse bereitstellen lassen.

Mögliche Einsatzszenarien für die 3D-Displays sind Museen, Ausstellungsräume in Unternehmen und im Einzelhandel. 3D-Darstellungen könnten dort physische Produktmuster ersetzen. Zudem ist eine Expansion in Märkte geplant, in denen bereits mit 3D-Modellen gearbeitet wird, etwa im Gesundheitswesen, bei Architekten, Designern oder Ingenieuren. Die Lösung soll voraussichtlich ab der ISE 2026 verfügbar sein. Softwarelizenzen für die Content-Management-Anwendungen von Ameria sind auf Jahresbasis erhältlich.

Die neuen Geräte sind auf der ISE 2026 in Barcelona zu sehen, die noch bis zum 6. Februar 2026 läuft. Sony stellt sie in der Halle 3, Stand 3E300 aus.

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