Aktueller Channel Fokus:

IT-Security

Fuze-Studie

Richtig meeten bringt mehr Engagement

| Autor: Heidemarie Schuster

Gemeinsam vor Ort zu Meeten scheint beinahe out zu sein.
Gemeinsam vor Ort zu Meeten scheint beinahe out zu sein. (Bild: © fizkes - stock.adobe.com)

Die Ergebnisse der weltweiten Studie „Produktivität bei der Arbeit: Der Fuze Communications Index“, zeigt, dass neue Technologien Unternehmen dabei helfen, die Produktivität zu steigern, indem sie einen umfassenden Wandel in der Arbeitskultur ermöglichen.

Eine wichtige Erkenntnis der Fuze-Studie ist, dass Meetings mit Video (Videokonferenzen) und Bildschirmfreigabe das Engagement der Mitarbeiter steigern. Zudem verbessert sich dadurch auch die Meeting-Effektivität, weil die Möglichkeiten zum Multitasking – einem nachgewiesenen Produktivitätskiller – sinken. Wenn während eines Meetings Video oder Screensharing verwendet wird, bleiben die Teilnehmer im Durchschnitt für 87 Prozent der Meeting-Zeit im Meeting. Ohne Bildschirmfreigabe ergab sich ein Wert von lediglich 75 Prozent. Bei einer durchschnittlichen Meeting-Zeit von 38,7 Minuten in Europa bedeutet dieser Anstieg der Beteiligung zusätzliche 4,6 Minuten Engagement.

„Unsere Untersuchung zeigt, dass heutige Führungskräfte nicht nur die Verantwortung dafür tragen, in Technologien zu investieren, die das Engagement steigern“, sagt Roland Lunck, Regional Vice President Germany, bei Fuze. „Darüber hinaus sind sie auch gut beraten, integrative Richtlinien zu implementieren, die sicherstellen, dass die Unternehmenskultur mit den von ihnen eingesetzten Collaboration-Lösungen in Einklang steht. Führungskräfte von großen Unternehmen brauchen ein Verständnis für die Unterschiede zwischen ihren Mitarbeitern. Das ermöglicht ihnen, alle Mitarbeiter dazu zu inspirieren, so effektiv und produktiv wie möglich zu arbeiten, überall und zu jeder Zeit.“

Die Studie zeigt auch, wie Technologie Kommunikations- und Kollaborationsprozesse verbessern und die Produktivität der Mitarbeiter steigern kann.

  • Produktivität von internationalen Meetings: Im Durchschnitt dauern Meetings mit Mitgliedern aus einem Land 19 Minuten, aber wenn Teammitglieder aus einem weiteren Land an dem Meeting teilnehmen, verdoppelt sich die Meeting-Dauer auf 38 Minuten. Bei vier oder mehr Ländern verdreifacht sich die Dauer des Meetings auf 57 Minuten. Die Meeting-Dauer sollte daher für jedes weitere Land, das hinzugefügt wird, ansteigen, um eine maximale Produktivität zu ermöglichen. Darüber hinaus sollten Organisationen erwägen, die Kalendereinstellungen auf 25 beziehungsweise 50 Minuten umzustellen. Das trägt dazu bei, dass Meetings pünktlich beginnen, weil so die Mitarbeiter Zeit bekommen, von einem Meeting zum anderen zu gelangen.
  • Einbindung verteilter Teams: Meetings mit Video und Screensharing steigern das Engagement, kommen weltweit aber nur bei 23 Prozent der Nutzer zum Einsatz. Für Unternehmen existiert hier Potenzial, eine Meeting-Kultur zu prägen, die das Engagement und die Produktivität der Mitarbeiter verbessert.

„Technologie hat großen Einfluss auf unser Arbeitsleben“, sagt Roopam Jain, Industry Director, Connected Work Practice bei Frost & Sullivan. „Sie wirkt sich auch auf die Kundenerfahrung aus und wird die Belegschaft weiterhin beeinflussen. In ähnlicher Weise wird sie sich auf die Präferenzen und Wünsche der Arbeitnehmer nach Regelungen für flexibles Arbeiten auswirken. Technologieführer müssen jetzt in die Innovation und Neugestaltung des Arbeitsplatzes investieren, um die verteilte, dynamische und je nach Bedarf erweiterte Belegschaft von morgen zu unterstützen. Dafür ist eine beispiellose Vernetzung und erstklassige Nutzererfahrung erforderlich, um Engagement und Produktivität hoch zu halten.“

Über die Studie

Für die Studie „Produktivität bei der Arbeit: Der Fuze Communications Index“ hat Fuze weltweite Metadaten der Nutzung seiner Kommunikationsplattform analysiert. Die Daten stammen aus dem Zeitraum von Januar 2018 bis Februar 2019 und beziehen sich auf die Nutzung der Fuze-Plattform durch mehr als 5 Millionen Nutzern aus Deutschland, Australien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Indien, Italien, Norwegen, Spanien, Schweden, dem United Kingdom und den USA. Insgesamt wurden 2,5 Millionen (Online-)Meetings, 20 Millionen Telefonate und 33 Millionen Chat-Nachrichten in die Analyse miteinbezogen.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46044766 / Studien)