Die Open-Source-Company kündigt an, dass Red Hat Device Edge ab sofort allgemein verfügbar ist. Das Hybrid-Cloud-fähige Linux kombiniert flexibles Kubernetes mit Automatisierung für weit entfernte Edge-Standorte.
Mit der allgemeinen Verfügbarkeit umfasst Red Hat Device Edge nun auch die Ansible Automation Platform für ein konsistentes Management vieler Geräte an mehreren Standorten.
(Bild: Red Hat)
Die Plattform Red Hat Device Edge ist speziell für ressourcenbeschränkte Edge-Umgebungen entwickelt worden und soll eine konsistente Lösung für Anwendungen in IoT-Gateways, Industriesteuerungen, intelligente Displays, Verkaufsterminals, Verkaufsautomaten und Roboter bieten. Die allgemeine Verfügbarkeit der Plattform soll Unternehmen bei ihrem Ressourcenmanagement auf die Sprünge helfen, da in vielen Industriesektoren immer mehr kleinere Edge-Geräte gebraucht werden. Da stellt sich die Frage, wie eine Verwaltung dieser wachsenden Anzahl der Geräte gelingen kann.
Was zeichnet Device Edge aus?
Die Plattform kombiniert Microshift, ein leichtgewichtiges Kubernetes-Projekt, mit einem Edge-optimierten Betriebssystem auf Basis von Red Hat Enterprise Linux. Eines der Merkmale der Lösung ist ein minimaler Footprint, der es ermöglicht, Workloads in kleinen, ressourcenknappen Geräten auch in anspruchsvollen Umgebungen bereitzustellen. Dies geschieht, indem Systemressourcen speziell für Workloads reserviert werden, anstatt sie für den Betrieb der Geräte selbst zu verwenden.
Die Edge-Plattform bietet zwei individuelle Bereitstellungsoptionen, die auf spezifische Edge-Anforderungen zugeschnitten sind. Die erste Option nutzt Red Hat Enterprise Linux und Podman und eignet sich gut für kleine Deployments mit statischen Anwendungen. Bei Bedarf kann die zweite Option, Microshift, während oder nach der Bereitstellung hinzugefügt werden. Das Kubernetes kann aber auch in dynamischeren Umgebungen verwendet werden, die eine komplexere Container-Orchestrierung erfordern. Die Lösung ist also flexibel einsetzbar und schafft neuen Handlungsspielraum beim Umgang mit den eigenen Ressourcen.
Ein weiterer Vorteil von Device Edge ist laut Anbieter die konsistente operationelle Erfahrung an der Edge. Das bedeutet, dass dieselben Tools und Prozesse verwendet werden können, die in zentralisierten Umgebungen zum Einsatz kommen. Das soll das Management erheblich vereinfachen und eine größere Workload-Flexibilität, einschließlich der Unterstützung von Bare-Metal-, virtuellen oder containerisierten Anwendungen, bieten.
Daten an der Edge sind mit dem rasanten Wachstum der Geräteanzahl zunehmend gefährdet und Red Hat Device Edge bietet hier ein solides, zuverlässiges Fundament, um kritische Daten zu schützen und zugleich Workloads am entferntesten Edge-Gerät zu beschleunigen
Naga Rayapati, CEO, Guise AI
Edge-Computing gewinnt branchenübergreifend immer mehr an Bedeutung und die nun allgemein verfügbare Lösung soll Unternehmen die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, um eine Vielzahl von Geräten zu überwachen. Die Open-Source-Company will Kunden und Partnern vor allem eine vereinfachte Automatisierung zur Verfügung stellen. Diese muss schließlich auch in Umgebungen mit heterogener Hard- und Software funktionieren.
Automatisierung an der Edge
Mit der allgemeinen Verfügbarkeit umfasst Red Hat Device Edge jetzt auch die sogenannte Ansible Automation Platform. Francis Chow, Vice President und General Manager von Red Hat, ist überzeugt von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: „Mit der Integration von Ansible Automation Platform bietet Red Hat Device Edge Unternehmen Tools für eine konsistente und zuverlässige Automatisierung vom Meer bis zum Weltraum und überall dazwischen.“ Sowohl die Vorhersagbarkeit als auch die Wiederholbarkeit bei der Automatisierung von Edge-Workloads können laut der Entwickler mit der Plattform verbessert werden.
Apropos Meer und Weltraum: Edge-Geräte wie z.B. Drohnen, IoT-Gateways, Vertriebs- und Informationssysteme sowie Fahrzeugsysteme arbeiten unter besonderen Herausforderungen. Sie verfügen über begrenzte Computing-Ressourcen, sind auf sparsamen Energieverbrauch angewiesen, benötigen effiziente Kühlung und sind oft schwer zugänglich. Hinzu kommt, dass sie häufig von Personen vor Ort betreut werden, die nur über begrenzte technische Fachkenntnisse verfügen. Auch ohne umfangreiches IT-Fachwissen sollen die Automatisierungs-Tools von Red Hat bedienbar sein, sodass IT- und OT-Teams profitieren. Es besteht so die Möglichkeit, Geräte und Dienste, wie Netzwerke, Wi-Fi, DNS, SSL-Zertifikate und installierte Anwendungen auf den Geräten, nach Bedarf zu konfigurieren und zu überwachen.
Um die Plattform zu testen und weiterzuentwickeln, arbeitet Red Hat mit Partnern wie Guise AI und Dynaface zusammen, die sich auf KI-gestützte Analysen bei der Automatisierung spezialisiert haben. Steve Tack, Senior Vice President, Product Management von Dynatrace ist überzeugt von der Partnerschaft und erklärt: „Da Unternehmen ihre Workloads auf Edge-Services und -Geräte ausweiten, ist ein einheitlicher Ansatz für Observability und Security entscheidend für die Verwaltung komplexer Hybrid-Cloud-Umgebungen. Wir freuen uns, dass wir unsere Zusammenarbeit mit Red Hat ausbauen, damit Nutzer von Red Hat Device Edge von den KI-gestützten Analyse- und Automatisierungsfunktionen der Dynatrace-Plattform profitieren können. Dadurch können sie die Reaktionsfähigkeit verbessern, nahtlose Benutzererfahrungen bieten und die Produktivität ihrer Cloud-Services steigern – bis hin zu ihren leichtgewichtigen Kubernetes-Umgebungen an der Edge.“
Stand: 08.12.2025
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Die Plattform ist ab sofort allgemein verfügbar und wird von Red Hat vollständig unterstützt.
Über Red Hat
Der Anbieter von Enterprise-Open-Source-Lösungen aus Chicago, verfolgt einen gemeinschaftsorientierten Ansatz, um zuverlässige und leistungsstarke Technologien in den Bereichen Linux, Hybrid-Cloud, Container und Kubernetes bereitzustellen. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Integration neuer und bestehender IT-Anwendungen, der Entwicklung von Cloud-nativen Anwendungen, der Standardisierung auf seinem Betriebssystem und der Automatisierung sowie Sicherung komplexer Umgebungen.
Red Hat bietet Support, Schulungen und Beratungsdienste und arbeitet mit Partnern und Kunden wie ABB, DSO National Laboratories, Dynatrace, Guise AI, Intel oder Lockheed Martin zusammen. Als enger Kooperationspartner von Cloud-Providern, Systemintegratoren, Anbietern von Anwendungen und Open-Source-Communities unterstützt Red Hat Unternehmen bei der Vorbereitung auf die digitale Zukunft.