Geodaten verändern die Welt

Reale Geschäfte mit Virtual Earth

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800 Gigabyte für San Francisco

Gewonnen werden die Daten für Visual Earth neben dem Zukauf von Satellitenaufnahmen auch durch den Einsatz spezieller Kameraflugzeuge. Diese sind mit fünf hochauflösenden und einer Wärmebild-Kamera ausgestattet. Eine Kamera macht Roof-Top-Aufnahmen vom Bereich direkt unter dem Flugzeug, die anderen vier filmen im 45-Grad-Winkel für die Vogelperspektive. Die Wärmebildkamera dient dazu, Menschen zu erfassen, um sie aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen automatisiert aus den Aufnahmen »heraus rechnen« zu können. Auch 3D-Modelle werden inzwischen durch spezielle Algorithmen aus den verschiedenen Aufnahmen erstellt. Die Datenmenge ist enorm. Für San Francisco liegen beispielsweise 800 Gigabyte Geodaten auf einem Microsoft-Server.

Der mobile Nutzer kommt

Das größte Wachstum erwartet Microsoft in seinem Geschäftsbereich rund um die virtuelle Erde bei Anwendungen für die Zielgruppe »mobile Nutzer«, so Michael Amrehn, der bei Microsoft als Marketing und Partner Manager Sales im Geschäftsbereich der virtuellen Erde arbeitet. Ein GPS-Modul wird von den Handys der Zukunft nicht mehr wegzudenken sein, so die Erwartungen. Und ohne Kontext zu Geodaten sind diese GPS-Informationen schlichtweg uninteressant.

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