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Digital Signage Raumverwaltung über den Fernseher

Autor: Ann-Marie Struck

Moderne Arbeitswelten erfordern ein effizientes und flexibles Raummanagement. Das Buchungssystem und die Meetingraum-Displays von Roomz schaffen hier eine Aushilfe. Das Schweizer Unternehmen hat nun die Nutzungsmöglichkeiten erweitert.

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Raumbuchung von Roomz nun auch über den Smart-TV.
Raumbuchung von Roomz nun auch über den Smart-TV.
(Bild: Roomz)

Während das Thema Raumbuchung und -verwaltung in der Vergangenheit oft manuell gehandhabt wurde, kommen heute vermehrt zeitsparende, digitale Raumbuchungssysteme zum Einsatz. Das Schweizer System Roomz, bestehend aus kabellosen Meetingraum-Displays und einem entsprechenden Raumbuchungssytem, gibt einen aktuellen Überblick über die jeweilige Raumbelegung. Außerdem können die Nutzungsdaten statistisch ausgewertet werden. So sollen Zeit, Ressourcen und Nerven gespart werden.

Die Managementsoftware lässt sich in die vorhandene Infrastruktur integrieren. Sie unterstützt Microsoft Exchange, Office 365, IBM Lotus oder Google Calendar. Verbunden mit dem bestehenden WiFi können Reservierungen in Echtzeit sowohl am Display als auch über das Buchungssystem getätigt und wieder aufgehoben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Meeting-Räume mit Sensoren auszustatten, die automatisch den Raum freigeben, wenn sie keine Bewegung bemerken.

Ab sofort können Nutzer über die Verwaltungsplattform „Roomz Server“ einzelne Gebäude und Ebenen für separate Reservierungen sowie freie Ressourcen anzeigen lassen. Dabei hat der Anwender die Wahl, ob die sogenannten „Flightboards“ nur die verfügbaren Räume und Arbeitsplätze auflisten oder den gesamten Belegungsplan für die gewählte Etage oder das gewünschte Gebäude. Zudem kann der Belegungsplan auch über einen Smart-TV, unabhängig von Roomz-Displays, angezeigt werden. Dieser gibt beispielsweise am Eingang einer Coworking-Area oder eines Desk-Share-Bereichs in Echtzeit Aufschluss über die vorhandenen Kapazitäten.

Das Update ermöglicht die Erweiterung der Systemdatenbank um Adresse und Öffnungszeiten. Es bietet nicht nur einen zeitlich angepassten Wochenplan, sondern auch die automatische Reduzierung des Aktualisierungsintervalls aller Displays, wenn das Unternehmen geschlossen ist. Das spart zudem Akku.

Des Weiteren bezieht die Nutzungsanalyse jetzt auch die Geschäftszeiten mit ein und spiegelt entsprechend den tatsächlichen Bedarf wider. Dies geschieht wahlweise auf Grundlage aller Reservierungen und Freigaben oder aber unterstützt durch den Einsatz der Desk- und Raum-Sensoren von Roomz, die bei fehlender Bewegung im Raum diesen automatisch wieder freigeben können. Bisher war eine Wartezeit von 15 Minuten vorgegeben. Jetzt kann der Minuten-Takt der Sensoren frei gewählt werden. Außerdem ist keine Koppelung an die Displays mehr notwendig.

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 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin